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Suchmaschinenbetreiber Google muss sich im Wettbewerbsverfahren bis 19. Dezember äußern

Das Justizministerium und elf Bundesstaaten klagen gegen Googles Monopolstellung. Das Unternehmen hat nun bis zum 19. Dezember Zeit, Stellung zu nehmen.

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Im Wettbewerbsverfahren gegen Google muss der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber bis 19. Dezember Stellung nehmen. Das ging am Freitag aus Gerichtsunterlagen hervor. Das Justizministerium und elf Bundesstaaten hatten am Mittwoch Klage gegen Google unter dem Vorwurf eingereicht, das Unternehmen missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

Die Tochter des Internetkonzerns Alphabet wird beschuldigt, bei Suchergebnissen und im Werbegeschäft Konkurrenten benachteiligt zu haben. Google hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Es dürfte sich um das größte Wettbewerbsverfahren in den USA seit mehr als 20 Jahren handeln.

Google kontrolliert der Klage zufolge fast 90 Prozent des gesamten Suchmaschinenmarkts in den USA, bei Suchen auf Handys beträgt der Marktanteil sogar fast 95 Prozent. Google zählt mit einem Umsatz von 162 Milliarden Dollar zu den größten Unternehmen der Welt. Kartellverfahren von ähnlichen Dimensionen gab es in den USA 1998 gegen Microsoft und 1974 gegen AT&T.

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