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Suchmaschinenbetreiber Google stellt sich Wettbewerbsverfahren

Google will bis zum 21. November Stellung zu den Vorwürfen über eine marktbeherrschende Stellung nehmen. Geklagt hatten das Justizministerium und elf Bundesstaaten.

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Dem Suchmaschinenbetreiber wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. Quelle: AP

Im Wettbewerbsverfahren gegen Google verzichtet der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber auf einen Antrag, die Klage fallenzulassen. Das ging am Freitag aus Gerichtsunterlagen hervor. Das Unternehmen werde bis 21. November zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Das Justizministerium und elf Bundesstaaten haben Klage gegen Google mit dem Vorwurf eingereicht, das Unternehmen missbrauche seine marktbeherrschende Stellung.

Die Tochter des Internetkonzerns Alphabet wird beschuldigt, bei Suchergebnissen und im Werbegeschäft Konkurrenten benachteiligt zu haben. Google hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Es dürfte sich um das größte Wettbewerbsverfahren in den USA seit mehr als 20 Jahren handeln.

Google kontrolliert der Klage zufolge fast 90 Prozent des gesamten Suchmaschinenmarkts in den USA, bei Suchen auf Handys beträgt der Marktanteil sogar fast 95 Prozent. Google zählt zu den größten Unternehmen der Welt. Kartellverfahren von ähnlichen Dimensionen gab es in den USA 1998 gegen Microsoft und 1974 gegen AT&T.

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