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Tarifstreit Banken-Tarifgespräche vertagt – Warnstreiks drohen

Die dritte Verhandlungsrunde endete für die rund 200.000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes am Donnerstag ergebnislos. Die Gespräche wurden auf Mai vertagt.

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Verdi fordert unter anderem ein Lohnplus von sechs Prozent, kürzere Arbeitszeiten und einen verbindlichen Anspruch auf Weiterbildung. Quelle: dpa

Berlin Bankkunden müssen sich auf Warnstreiks einstellen. Am Donnerstag endete die dritte Verhandlungsrunde für die rund 200.000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes ergebnislos. Die Gespräche wurden auf den 20. Mai vertagt. Beide Seiten liegen weit auseinander: Die Arbeitgeber hatten eine Erhöhung der Tarifgehälter um insgesamt 3,4 Prozent in drei Stufen bei einer Laufzeit von 36 Monaten angeboten. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte dagegen eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Das Angebot der Arbeitgeber sei nicht verhandlungsfähig, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Christoph Meister. „Trotz intensiver und langwieriger Sondierungen gibt es praktisch keine Annäherung auch bei weiteren Themen. Daher werden wir die Bankbeschäftigten auch weiterhin zu Warnstreiks aufrufen.“ Der Verhandlungsführer der Banken, Gunar Feth, erklärte, man habe sich deutlich auf die Gewerkschaften zubewegt, aber kein Entgegenkommen wahrgenommen.

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