Tarifverhandlung Verdi fordert fünf Prozent mehr Gehalt für Versicherungsbeschäftigte

An diesem Mittwoch beginnen die Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft und den Versicherern. Betroffen sind 160.000 Beschäftigte.

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Die Versicherungsbranche sei gut durch die Pandemie gekommen, begründet Verdi die Lohnforderungen. Quelle: imago images/Hanno Bode

Die Gewerkschaft Verdi geht mit der Forderung nach fünf Prozent mehr Geld und einem Rechtsanspruch auf Homeoffice in die Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten im Innendienst privater Versicherungen. „Die Versicherungsbranche ist gut durch die Pandemie gekommen, dafür sprechen sowohl die Wachstumsprognosen für das Geschäftsjahr 2022 als auch die guten, teilweise glänzenden Geschäftsergebnisse im vergangenen Jahr“, argumentierte Verdi-Verhandlungsführerin Martina Grundler am Dienstag in Berlin.

Neben der Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent fordert die Dienstleistungsgewerkschaft eine Einmalzahlung von 600 Euro und eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten.

„Wir erwarten einen Tarifabschluss, der nicht nur die aktuelle Inflation ausgleicht und Reallohnverluste verhindert, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den guten Ergebnissen der Branche beteiligt“, sagte Grundler.

Zudem will Verdi einen Rechtsanspruch auf Homeoffice sowie eine Verbesserung der Überstundenvergütung von Teilzeitkräften und eine Verlängerung der auslaufenden Tarifvereinbarung zur Übernahme von Auszubildenden durchsetzen.

Die Verhandlungen, die wegen der Coronapandemie online stattfinden, beginnen an diesem Mittwoch.

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