WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Tech-Konzerne Google-Mutterkonzern Alphabet und Facebook erhöhen in der Corona-Krise ihre Umsätze

Das abgelaufene Quartal hat für Alphabet eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent gebracht, Facebook kommt auf 22 Prozent. Im Vorquartal hatte Google noch deutliche Probleme.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Der Google-Mutterkonzern Alphabet profitiert von Werbekunden. Quelle: dpa

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat im abgelaufenen Quartal von aktiveren Werbekunden profitiert. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte Suchmaschinenanbieter am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Vor allem Werbung auf der Videoplattform YouTube sorgte für rege Einnahmen. Analysten hatten im Schnitt mit weniger als 43 Milliarden Dollar gerechnet. „Wir hatten ein starkes Quartal“, sagte Firmenchef Sundai Pichai.

Im Vorquartal hatte Google noch stärker mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen. Die Erlöse waren angesichts zugeknöpfter Taschen von Werbekunden leicht rückläufig, was damals am Aktienmarkt nicht gut ankam. Der Betriebsgewinn kletterte nun im dritten Quartal um mehr als ein Fünftel auf 11,2 Milliarden Dollar. Die Google-Aktie stieg nachbörslich mehr als vier Prozent.

Auch Facebook setzt mehr um

Das Social-Media-Unternehmen Facebook ist kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen gewachsen. Der Umsatz sei im dritten Quartal um 22 Prozent auf fast 21,5 Milliarden Dollar geklettert, teilte das weltgrößte Internet-Netzwerk am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

Dabei konnten ein Werbeboykott in Zusammenhang mit dem Umgang mit Hassreden sowie der weltweite Wirtschaftseinbruch dem US-Konzern kaum etwas anhaben. Facebook profitierte von der beschleunigten Digitalisierung, die eine stärkere Fokussierung auf Online-Werbung nach sich zieht. Facebook ist nach der Google-Mutter Alphabet, die in dem Quartal ebenfalls einen Umsatzsprung hinlegte, der weltweit zweitgrößte Verkäufer von Online-Anzeigen

Der Gewinn kletterte von Juli bis September um 29 Prozent auf fast 7,85 Milliarden Dollar. Inzwischen zählt das Netzwerk, zu dem neben der gleichnamigen Plattform auch der Messenger Whatsapp und die Foto-Plattform Instagram gehören, monatlich 2,74 Milliarden aktive Nutzer. Dies entspricht in etwa mehr als jedem dritten Bewohner der Welt.

Wegen der Corona-Krise rechnet Facebook damit, dass die Zahl der Nutzer im Schlussquartal in den USA wie auch Kanada im Vergleich zum Vorquartal gleich bleibt oder sogar sinkt.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%