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Archivierung eingestellt Zu viele Tweets für US-Kongressbibliothek

Die US-Kongressbibliothek hatte sich zum Ziel gesetzt, Twitter-Nachrichten für zukünftige Generationen zu dokumentieren. Den ambitionierten Plan, sämtliche Tweets zu speichern, muss sie aufgeben: Es sind zu viele.

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Weil die Zahl der Tweets überproportional steigt, schafft die US-Kongressbibliothek es nicht, sie zu speichern. Quelle: Reuters

Washington Wegen der starken Zunahme der Zahl von Twitter-Nachrichten stellt die US-Kongressbibliothek die Archivierung sämtlicher Tweets ab dem 31. Dezember ein. Dann sollen nur noch Tweets über bedeutsame Veranstaltungen oder gesellschaftliche oder politische Entwicklungen gesammelt werden.

Der Entschluss, die gesamte Archivierung zu stoppen, sei aus verschiedenen Gründen gefasst worden, hieß es in einem Anfang Dezember veröffentlichten Bericht. So sei die Menge an Tweets gestiegen, die Zahl der Zeichen pro Tweet auf 280 erhöht worden. Zudem enthielten viele Veröffentlichungen Fotos und Videos.

Obwohl die Bibliothek generell nicht alles umfassend über die sozialen Medien sammle, sei bei Twitter zunächst eine Ausnahme gemacht worden. Die Bibliothek hatte 2010 begonnen, via Twitter veröffentlichte Tweets zu sammeln. Darüber hinaus erwarb sie rückwirkend Tweets seit 2006.

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