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Auf Anordnung des Regulierers Telekom: Wartezeit auf DSL-Anschluss bei Konkurrenten soll verkürzt werden

Kunden von Telekom-Konkurrenten können darauf hoffen, nicht mehr so lange auf einen schnellen Internetanschluss warten zu müssen. Die Deutsche Telekom teilte heute mit, Festnetzanschlüsse von abwandernden Kunden schneller umzuschalten als bislang.

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Kunden, die mit ihrem Quelle: AP

Damit befolgt der Ex-Monopolist eine Anweisung der Bundesnetzagentur, die gefordert hatte, dass die Telekom 330.000 Leitungen im Monat ab dem 1. April umschaltet. Die Wartezeiten im rasant wachsenden DSL-Markt hatten den Unmut von Konkurrenten und Kunden hervorgerufen. Die Telekom stelle bereits jetzt die vom Regulierer geforderte Anschlusszahl um, teilte die Festnetzsparte des Konzerns mit. Dadurch hätten sich Arbeitsrückstände deutlich reduziert. Dennoch könne es für die Kunden immer wieder zu Verzögerungen beim Anschluss von DSL kommen. Das liege aber an den Wettbewerbern, die immer wieder vereinbarte Auftragsmengen überschritten.

Die Telekom forderte die Konkurrenten auf, ihre Planung zu verbessern und Kunden klare Aussagen zu Bereitstellungsterminen zu machen. Auch Anbieter mit eigenen Netzen mieten zumeist das letzte Leitungsstück in die Haushalte von der Telekom. Darüber laufen Telefon und Internet. Die Umschaltung übernimmt ein Telekom-Techniker. Konkurrenten wie Arcor oder die O2-Muttergesellschaft Telefónica haben beklagt, dass es bei der Umschaltung der Anschlüsse zu langen Verzögerungen kommt.

Erst in dieser Woche hatte der Branchenverband VATM beklagt, dass die Situation bei Bereitstellung der so genannten letzten Meile „unverändert ernst“ sei. Die Zahl der Wettbewerber-Kunden, die Wochen bis Monate auf die Umschaltung warteten, liege immer noch bei knapp 100.000. Trotz aller anders lautenden Beteuerungen könne bislang keine Rede davon sein, dass bei der Telekom der Auftragsrückstau nachhaltig abgearbeitet sei. Nach Ansicht des VATM behindert die Telekom massiv den Wettbewerb. Einen sachlichen Grund für die Wartezeiten habe der Verband bislang nicht ausmachen können. Die dauerhaft hohe Marktnachfrage sei der Telekom bekannt.

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