WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Automobilbranche Roboter an der Werkbank

Seite 2/2

Das änderte sich schnell: Heute sind in Deutschland mehr als 60.000 mechanische Arbeiter in die Automobilproduktion eingebunden. Verantwortlich für das sprunghafte Wachstum sind einerseits die Fortschritte bei der Robotertechnik, andererseits aber auch die sinkenden Preise. In den vergangenen dreißig Jahren fielen die Kosten für Robotersysteme, laut dem Hersteller Kuka, um mehr als ein Drittel. Im Karosserierohbau haben die Roboter seitdem fast 80 Prozent der menschlichen Arbeitskräfte ersetzt. Der Vorteil der Roboter in der Automobilproduktion ist offensichtlich: Sie können auch unter widrigen Bedingungen in den Schweißstraßen arbeiten, haben keine ungeplanten Ausfallzeiten und werkeln oft präziser als Menschen.

Bisher mussten aus Sicherheitsgründen Mensch und Maschine durch Zäune getrennt arbeiten. Thilo Brodtmann vom VDMA aber ist sich sicher, dass „in zwei Jahren Menschen mit Robotern in Fabriken nebeneinander arbeiten werden." Entsprechende Sicherheitsanforderungen an die Maschinen sind vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) bereits erarbeitet worden. Zurzeit forschen Firmen wie ABB, Daimler-Chrysler, Kuka und Wissenschaftseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut IPK in Berlin an mobilen Robotern, die mit Menschen an der Werkbank stehen können.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%