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Biotechnik Weshalb Klonfleisch unbedenklich ist

Seite 2/4

Rindfleisch USA Quelle: dpa/dpaweb

Das Problem ist nur: Vielen Ver- brauchern ist das Klonen unheimlich. Vor allem in Europa regt sich der Widerstand gegen Milch und Fleisch von geklonten Tieren. Seit vor zwei Jahren die ersten Steaks aus Klon-Abstammung in den Kühltheken amerikanischer Supermärkte landeten, liefen EU-Parlamentarier in Brüssel Sturm. Gerade unternahmen sie erneut einen Versuch, solche Produkte und deren Import zu verbieten oder sie wenigstens zu kennzeichnen. Doch in einer nächtlichen Sitzung vor wenigen Tagen konnten sich Ministerrat, Kommission und Parlament wieder nicht einigen. Die Sorge des Rats: eine Kollision mit der Welthandelsorganisation WTO und ein Handelskrieg mit Fleischexporteuren aus Übersee.

Die Gesundheitsbehörden in den USA und in Europa sehen indes keinen Grund zur Sorge. Sie haben den Verzehr dieser Produkte als unbedenklich eingestuft.

Geklontes Leiden

Darum geht es den EU-Parlamentariern allerdings nicht in erster Linie. Sie verlangten ein Verbot der Klon-Technik für landwirtschaftliche Nutztiere vor allem aus ethischen und Tierschutzgründen.

„Es ist nun einmal wissenschaftlich erwiesen, dass geklonte Tiere leiden“, sagt der CDU-Abgeordnete Peter Liese. Sie seien häufiger krank und damit in ihrem Wohlbefinden eingeschränkt. Fachleute wie Michael Hölker bestreiten das nicht. Der Tierarzt, der am Lehr- und Versuchsgut Frankenforst in Königswinter bei Bonn forscht, gehört zu den wenigen deutschen Wissenschaftlern, die bereits Rinder geklont haben – bisher allerdings nur zu Forschungszwecken.

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