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Biotechnik Weshalb Klonfleisch unbedenklich ist

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Den EU-Parlamentariern, die sich seit zwei Jahren mit der EU-Kommission und dem Ministerrat über Klon-Fleisch streiten, ist diese Tatsache durchaus bewusst. Sie ließen sich daher auf einen Kompromiss ein: Nicht alle, sondern nur die erste Nachfahrengeneration sollte gekennzeichnet werden. Würden nur geklonte Tiere gekennzeichnet, hätte das keinerlei Auswirkung, da deren Fleisch nie zur Vermarktung vorgesehen war.

Eine solche Lösung sei wünschenswert und praktikabel, hatte die deutsche Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, CSU, noch vor zwei Wochen gesagt. Doch die Verhandlungen scheiterten, sodass weiterhin die Novel-Food-Verordnung gilt: Wer Nutztiere klonen will, muss einen Antrag stellen. Bisher hat kein Unternehmen das getan.

Keine Kontrollmöglichkeiten

Pioniere des Klonens wie der Münchner Forscher Eckhard Wolf befürchten, dass die Technik und ihre Produkte sich nun schleichend verbreiten. Denn die Klon-Tiere ließen sich – anders als gentechnisch veränderte Pflanzen – mit keinem Test nachweisen. Sie sind völlig identisch. Wolf glaubt: „Solange es keine Nachweisverfahren gibt, bleibt jedes Verbot ein frommer Wunsch.“

Die Kritiker der Klon-Technik treibt aber noch eine ganz andere Sorge um: Die Technik könnte, wenn sie erst einmal beim Tier etabliert ist, auch beim Menschen angewendet werden. Tatsächlich wäre es nicht das erste Mal, dass Tiermediziner den Weg für Techniken am Menschen ebnen.

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