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Die Technik-Highlights der Woche Digitale Ostereier

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Digi-Fotoalbum im Ledereinband

Das digitale Fotoalbum Vosonic DPA4000 kommt in einer schicken Lederhülle Quelle: Vosonic

Sieht aus wie ein gewöhnliches Fotoalbum und ist auch in der Tat eines, allerdings ein digitales statt analoges. Anstelle von eingeklebten Fotos präsentiert das Vosonic DPA4000 beim Öffnen des Lederetuis einen acht Zoll großen LCD-Monitor, der Bilder in einer maximalen Auflösung von 800 x 480 Pixel darstellt. Der vier GByte große interne Speicher lässt sich mittels USB-2.0-Interface oder alternativ über gängige Flashkarten wie CF, SD oder MS mit Fotos betanken, die in den Formaten JPG, TIFF, GIF, BMP und RAW vorliegen dürfen. Wahlweise verpackt der Vosonic die Fotos in eine Slideshow und liefert die passende Musikuntermalung gleich mit, beispielsweise über MP3- oder WMA-Dateien. Laut Hersteller schafft der DPA4000 eine maximale Laufzeit von 2,5 Stunden und soll noch im April für rund 250 Euro erhältlich sein.

Windows 7 kaufen, Windows XP installieren

Windows Vista ist ein echtes Ärgernis. Das gilt sowohl für User, die lieber zum schnelleren und schlankeren Betriebssystem-Opa Windows XP greifen sowie für Microsoft selbst. Denn Vista konnte sich seit seiner Veröffentlichung Ende 2006 nur schlecht gegen den altgedienten und allzu erfolgreichen Vorgänger durchsetzen. Da verwundert es nicht, dass Microsoft den Support für Windows XP noch bis 2014 laufen lässt. Auch Windows 7 soll nun diese Entwicklung berücksichtigen: Käufer eines mit Windows 7 ausgerüsteten Rechners haben laut Microsoft die Option, alternativ Vista oder Windows XP zu installieren. Schon bei Vista gab es diese Möglichkeit, beschränkte sich allerdings auf die Versionen Business und Ultimate. Daher dürfte die Downgrade-Option von Windows 7 wahrscheinlich ebenfalls nur für bestimmte Betriebssystem-Varianten gelten, von denen es wie bei Vista sechs verschiedene geben wird.

100.000 Anmeldungen bei anonymen Pirate-Bay-Dienst

Der VPN-Dienst IPREDator erlaubt eine anonyme Nutzung des BitTorrent-Trackers von Pirate Bay

Ein Osterei der besonderen Art hat die schwedische Regierung den dortigen Internet-Nutzern vergangene Woche beschert: Eine nach der europäischen Richtlinie Intellectual Property Rights Enforcement Directive (IPRED) eingeführte Gesetzesänderung erleichtert es der Medienindustrie, bei Internet-Providern die persönlichen Daten von Fiesharing-Nutzern einzuholen. Prompt ging der schwedische Web-Traffic laut Untersuchungen der Netnod Internet Exchance seit dem 1. April um bis zu 40 Prozent zurück. Als Folge davon haben sich Internet-Nutzer massenhaft beim neuen VPN-Service des beliebten BitTorrent-Suchportals The Pirate Bay angemeldet. Der in Anspielung auf die Richtlinie IPREDator genannte Dienst protokolliert die Netzaktivitäten seiner Mitglieder nicht mit und soll damit eine anonyme Nutzung des Pirate-Bay-Trackers erlauben. Derzeit meldet Pirate Bay mehr als 100 000 Anmeldungen und über Ostern dürften noch einige hinzukommen.

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