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Die Technik-Highlights der Woche Feintuning statt Quantensprung

Oft sind es die kleinen Verbesserungen, die Produkte brauchbar und innovativ machen. In den Technik-Highlights dieser Woche versammeln sich gleich mehrere davon: Speichermodule, die ihre eigene Betriebstemperatur überwachen, ein PC mit Fingersteuerung und ein besonders ausdauerndes Netbook.

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Speichermodul mit Thermosensor

Wie heiß ist der Arbeitsspeicher? Die RAM-Module von Transcend ermitteln ihre Betriebstemperatur per Sensor Quelle: Transcend

Viele Hardware-Komponenten verfügen über Temperatursensoren, mit denen sie beispielsweise die Lüfterdrehzahl regeln oder sich bei zu großer Wärme selbst abschalten. Bei Grafikkarten und Prozessoren ist dieser Gesundheitscheck mittlerweile unverzichtbar, fehlte aber bisher für den Arbeitsspeicher. Transcend will das nun ändern und stattet seine neue Serie von DDR3-Speicherriegeln mit einem Thermosensor aus. Die in ein oder zwei Gigabyte Kapazität erhältlichen und in 1066 und 1333 Megahertz  getakteten DIMM-Module zielen speziell auf Server- und High-end-Systeme ab, sollen eine Überhitzung im Betrieb vermeiden und damit eine verbesserte Systemleistung garantieren. Dazu kontrolliert das jeweilige Mainboard die Temperatur jedes einzelnen Speichermoduls und passt die Speicherauslastung entsprechend an. Transcend gibt auf seinen zwischen 30 und 80 Euro veranschlagten Thermo-Speicher 30 Jahre Garantie.

Strom sparendes Netbook

Die Eee-PC-Familie bekommt Zuwachs. Mit dem 1101HA erweitert Asus das Sortiment seiner erfolgreichen Netbook-Reihe um ein 11,6-Zoll-Modell und schließt damit wieder die Lücke zur Konkurrenz, die entsprechende Mini-Notebooks schon seit einiger Zeit im Angebot hat. Die lange Wartezeit soll sich allerdings gelohnt haben: Das mit Windows XP Home ausgestattete 1101HA überzeugt laut Asus mit einer besonders geringen Leistungsaufnahme und Akkulaufzeiten von bis zu 9,5 Stunden.

Möglich macht das eine Reihe von Strom sparenden Funktionen wie die Super Hybrid Engine, die Spannung, Taktrate und Displayhelligkeit automatisch an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Im Inneren des Notbooks werkeln eine auf 1,33 Gigahertz getaktete Intel-Atom-CPU Z520 sowie sowie einem Gigabyte RAM samt einer 160 Gigabyte großen Festplatte. Zur Ausstattung gehören außerdem Multi-Touchpad, eine Webcam, WLAN-Support sowie ein Lesegerät für SD- und MMC-Karten. Das in schwarzer und weißer Gehäusefarbe erhältliche Asus 1101HA kostet rund 400 Euro.

Sichere Mini-USB-Sticks

Trotz ihrer Mini-Abmessungen speichern die USB-Sticks der Pico-Reihe von Super Talent 32 GByte Quelle: Super Talent

Viel Speicherplatz auf kleinstem Raum bieten die neuen USB-Sticks von Super Talent. Die Datenstifte der Pico-Serie messen lediglich auf 31 mal zwölf mal drei Millimeter und bringen es auf eine Kapazität von 32 Gigabyte – bei den gleich großen Vorgängermodellen waren nur acht Gigabyte möglich. Super Talent verspricht vergleichsweise flotte Transferraten von bis zu 30 Megtabyte pro Sekunde und will zugleich eine besonders hohe Datensicherheit garantieren.

Die USB-Sticks der Pico-Reihe sind wasserdicht und sind optional als Modelle mit 256 Bit starker AES-Verschlüsselung erhältlich. Wie stark sich diese Chiffrierung auf die Transferrate auswirkt, verrät Super Talent jedoch nicht. Die Mini-Sticks sind für rund 60 Euro erhältlich.

PC mit Fingersteuerung

PCs und Kabelsalat gehen allzu oft Hand in Hand. Dass es auch anders geht, zeigt Acer mit dem Aspire Z5600. Durch seine kompakte Bauweise verstaut das Komplettsystem alle seine PC-Komponenten Platz sparend hinter seinem 23 Zoll großen und berührungsempfindlichen LC-Display.

Acer liefert den Aspire Z5600 zudem mit einem bereits installierten Windows 7, das Touchscreen-Funktionalität unterstützt. Dadurch braucht es weder Maus noch Tastatur, um den "All-in-One-PC" zu bedienen – Bildschirmberührungen genügen, um alle Funktionen des Betriebssystems zu nutzen. Durch seine besonders einfache Bedienung soll sich der Rechner besonders gut als Multimedia-Center eignen. Wer die Probe aufs Exempel machen will, kann sich den Acer Aspire Z5600 auf der diesjährigen IFA näher anschauen.

Schnelle Grafikkarte für den AGP-Slot

HIS bringt mit der HD4670 IceQ eine neue Grafikkarte für den AGP-Slot, der noch in vielen älteren Mainboards sitzt Quelle: HIS

Viele ältere PCs verfügen nicht über eine PCIe-Grafikschnittstelle, sondern setzen noch auf den AGP-Slot. Für den gibt es allerdings seit einiger Zeit kaum noch passende Grafikkarten. Hersteller HIS sorgt nun für den passenden Nachschub und bringt mit der HD4670 IceQ eine Mittelklasse-AGP-Grafikkarte auf den Markt. Der für 100 Euro erhältliche 3D-Beschleuniger arbeitet mit der AMD-GPU RV730 und verfügt über 1 Gigabyte GDDR3-RAM. Die maximale Bildschirmauflösung der HD4670 beträgt 2560 mal 1600 Pixel. Neben einem VGA- und DVI-Ausgang gibt die AGP-Grafikkarte ihre Bildsignale auch über einen HDMI-Slot aus.

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