WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Die Technik-Highlights der Woche Gute Freunde finden

Seite 2/3

Computerkunst im Retro-Look

Bei digitalen Fotografien aktuellen Datums muss man schon sehr genau hinschauen, um die einzelnen Bildpunkte zu erkennen. Dagegen konnten Computerspieler in den 80-er Jahren die einzelnen Pixel eines Spiels ohne Probleme erkennen, da die Rechner schlichtweg nicht mehr Bildpunkte darstellen konnten. Folglich kamen Klassiker wie "Monkey Island", "Sim City" oder "Space Invaders" mit ihrem ganz eigenen Bauklötzchenlook daher. Der optische Charme dieser Computerspiele-Oldies hat seitdem viele Künstler inspiriert. Die haben eine eigene Kunstform namens Pixelart kreiert. Dabei werden die Bildmotive ganz altmodisch Pixel für Pixel zusammengesetzt und erhalten so den speziellen Retro-Look. Wer sich ein Bild von den Werken der Pixelart-Künstler machen will, sollte die Webseite Pixeljoint.com als Ausgangspunkt nehmen.

Dell: Netbook mit 12-Zoll-Display

Bei den Netbooks gibt es schon so viele Varianten und Größen, dass auch Marktkenner leicht den Überblick verlieren. Dells Beitrag zur Verwirrung heißt Inspiron Mini 12. Die Mini-Rechner mit eingeschränktem Funktionsumfang sind normalerweise auf klein und leicht getrimmt. Displays sind daher in der Regel nicht größer als 10 Zoll.

Das Mini 12 dagegen hat ein 12,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Die 80-Gigabyte-Festplatte und die vollwertige Tastatur sind ebenfalls nicht zu verachten, das Gewicht mit 1,23 Kilogramm gerade noch tragbar. Der Rechner eignet sich für Leute, die ein leistungsfähiges Gerät brauchen, das irgendwo in der Mitte zwischen Netbook und Notebook liegt. Wer aber einen preiswerten Kleinstrechner der Marke ultraleicht und superhandlich sucht, sollte sich eher das Mini 9 ansehen. Verkaufsstart für das Mini 12 soll in Deutschland Mitte November sein. Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht, dieser dürfte sich allerdings der 400-Euro-Marke nähern.

Raffinierte Notebook-Lüftung

Notebooks können unangenehm warm werden. Deshalb legen die meisten Anwender ihren Rechner lieber auf den Schreibtisch statt auf den Schoß. Zu Recht, denn nach einer Studie der New York State University beeinträchtigt die von Notebooks ausgestrahlte Wärme sogar die Fruchtbarkeit von Männern. Das wollen die Techniker von Intel nicht zulassen. Auf der Entwicklerkonferenz IDF (Intel Developer Conference) hat der Halbleiterspezialist ein Notebook vorgestellt, dessen Unterseite durch geschickte Anbringung zusätzlicher Ventilationsöffnungen um drei bis acht Grad Celsius kühler sein soll als herkömmliche Geräte. Zum Marktstart im nächsten Jahr wird sich dann zeigen, wie stark die neue Technik auf den Preis schlägt. Wer sparen will, stellt das Notebook dann auch weiterhin auf den Schreibtisch.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%