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Die Technik-Highlights der Woche Gute Freunde finden

Sie sind kompetent im Haushalt, finden neue Freunde und sind sogar künstlerisch begabt. Die Technik-Highlights dieser Woche beweisen, dass die Computertechnik bessere Menschen aus uns macht. Nur ein USB-Stick macht Ärger, aber das aus gutem Grund.

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Kontaktfreudiges T-Shirt

Homepage auf dem T-Shirt: Jedes Logo führt zu einer anderen Website

Wäre es nicht schön, die Lieblings-Webseite auf dem Hemd zu tragen? Genau diese Idee steckt hinter dem Konzept W-41 des holländischen Techmode-Herstellers. Dabei prangt auf T-Shirts, Pullis und Jacken ein individuelles Logo oder eine Grafik. Jedes Logo ist dabei ein Wegweiser zu einer bestimmten Webseite. Um den Weg zu finden, braucht man ein Handy mit Kamera und eine Gratis-Software des Techmode-Herstellers.

Dann fotografiert man das Logo ab und die Software leitet automatisch weiter zur Webseite. So verknüpfen kontaktfreudige Zeitgenossen beispielsweise ihre Myspace-Webseite mit der Grafik und können so unterwegs neue Online-Freunde aufgabeln. Und Finanzmanager auf Jobsuche verlinken die Textil-Grafik mit ihrem Profil in der Jobbörse oder in Xing. Die 35 Euro für ein T-Shirt sollten sie aber vorher beiseite gelegt haben.

Computerkunst im Retro-Look

Bei digitalen Fotografien aktuellen Datums muss man schon sehr genau hinschauen, um die einzelnen Bildpunkte zu erkennen. Dagegen konnten Computerspieler in den 80-er Jahren die einzelnen Pixel eines Spiels ohne Probleme erkennen, da die Rechner schlichtweg nicht mehr Bildpunkte darstellen konnten. Folglich kamen Klassiker wie "Monkey Island", "Sim City" oder "Space Invaders" mit ihrem ganz eigenen Bauklötzchenlook daher.

Der optische Charme dieser Computerspiele-Oldies hat seitdem viele Künstler inspiriert. Die haben eine eigene Kunstform namens Pixelart kreiert. Dabei werden die Bildmotive ganz altmodisch Pixel für Pixel zusammengesetzt und erhalten so den speziellen Retro-Look. Wer sich ein Bild von den Werken der Pixelart-Künstler machen will, sollte die Webseite Pixeljoint.com als Ausgangspunkt nehmen.

Roboter als Haushaltshilfe

Leidenschaftlicher Wäscher: Assistant Robot bei der Arbeit

Wer den Film "I, Robot" gesehen hat, weiß, wohin die Reise geht: In naher Zukunft erledigen Roboter die nervigen Jobs. Natürlich hat dann auch jeder seinen eigene Home-Roboter. So einen elektronischen Hausmann haben Forscher der Universität Tokio jetzt vorgestellt. Der Assistant Robot räumt den Tisch ab, fegt quer durchs Haus und macht mit Vorliebe die Wäsche:

Er kann dreidimensional sehen und findet schmutzige Kleidungsstücke, die er automatisch zu einer Waschladung zusammen sortiert und das passende Waschprogramm wählt. Besser als mancher überforderte Hausmann. Leider gibts den Assistant Robot noch nicht zu kaufen, die Ingenieure erwarten die Marktreife erst in zehn bis 20 Jahren.

Computerkunst im Retro-Look

Bei digitalen Fotografien aktuellen Datums muss man schon sehr genau hinschauen, um die einzelnen Bildpunkte zu erkennen. Dagegen konnten Computerspieler in den 80-er Jahren die einzelnen Pixel eines Spiels ohne Probleme erkennen, da die Rechner schlichtweg nicht mehr Bildpunkte darstellen konnten. Folglich kamen Klassiker wie "Monkey Island", "Sim City" oder "Space Invaders" mit ihrem ganz eigenen Bauklötzchenlook daher. Der optische Charme dieser Computerspiele-Oldies hat seitdem viele Künstler inspiriert. Die haben eine eigene Kunstform namens Pixelart kreiert. Dabei werden die Bildmotive ganz altmodisch Pixel für Pixel zusammengesetzt und erhalten so den speziellen Retro-Look. Wer sich ein Bild von den Werken der Pixelart-Künstler machen will, sollte die Webseite Pixeljoint.com als Ausgangspunkt nehmen.

Dell: Netbook mit 12-Zoll-Display

Bei den Netbooks gibt es schon so viele Varianten und Größen, dass auch Marktkenner leicht den Überblick verlieren. Dells Beitrag zur Verwirrung heißt Inspiron Mini 12. Die Mini-Rechner mit eingeschränktem Funktionsumfang sind normalerweise auf klein und leicht getrimmt. Displays sind daher in der Regel nicht größer als 10 Zoll.

Das Mini 12 dagegen hat ein 12,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Die 80-Gigabyte-Festplatte und die vollwertige Tastatur sind ebenfalls nicht zu verachten, das Gewicht mit 1,23 Kilogramm gerade noch tragbar. Der Rechner eignet sich für Leute, die ein leistungsfähiges Gerät brauchen, das irgendwo in der Mitte zwischen Netbook und Notebook liegt. Wer aber einen preiswerten Kleinstrechner der Marke ultraleicht und superhandlich sucht, sollte sich eher das Mini 9 ansehen. Verkaufsstart für das Mini 12 soll in Deutschland Mitte November sein. Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht, dieser dürfte sich allerdings der 400-Euro-Marke nähern.

Raffinierte Notebook-Lüftung

Notebooks können unangenehm warm werden. Deshalb legen die meisten Anwender ihren Rechner lieber auf den Schreibtisch statt auf den Schoß. Zu Recht, denn nach einer Studie der New York State University beeinträchtigt die von Notebooks ausgestrahlte Wärme sogar die Fruchtbarkeit von Männern. Das wollen die Techniker von Intel nicht zulassen. Auf der Entwicklerkonferenz IDF (Intel Developer Conference) hat der Halbleiterspezialist ein Notebook vorgestellt, dessen Unterseite durch geschickte Anbringung zusätzlicher Ventilationsöffnungen um drei bis acht Grad Celsius kühler sein soll als herkömmliche Geräte. Zum Marktstart im nächsten Jahr wird sich dann zeigen, wie stark die neue Technik auf den Preis schlägt. Wer sparen will, stellt das Notebook dann auch weiterhin auf den Schreibtisch.

USB-Stick mit Virenschutz

Der USB-Stick Sandisk Cruzer Enterprise mit integriertem Virenschutz.

Früher waren es die Disketten, heute sind es USB-Sticks, die Viren und andere Cyberschädlinge im Rechner einschleusen. Um das zu verhindern hat Sandisk einen USB-Stick mit eingebautem Virenschutz vorgestellt. Auf die Modelle der Reihe Cruzer Enterprise kommt dazu eine Software des Antiviren-Herstellers McAfee. Findet der Virenwächter auf dem PC infizierte Dateien, dann blockiert er den Datenverkehr zwischen USB-Stick und Rechner. Für den Schutz ist allerdings eine zusätzliche Gebühr fällig, da Lizenzkosten für die McAfee-Software und deren Aktualisierung anfallen. Genaue Angaben über den Preis macht Sandisk nicht, allerdings sollen die USB-Sticks noch dieses Jahr in den Handel kommen. Angesichts des innovativen Virenschutzes lohnt sich das Warten durchaus.

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