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Die Technik-Highlights der Woche Musikgenuss unter Wasser

iPhone hin oder her - die Technik-Highlights in dieser Woche zeigen, dass es auch andere Innovationen mit dem Apple-Handy aufnehmen können: etwa eine Digicam mit Zwölf-Megapixel-Kamera oder wasserdichte MP3-Player.

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Zwölf-Megapixel-Kamera mit Handy

Samsung verpasst seinem Pixon12-Handy eine Top-Kamera Quelle: Samsung

Wer sich über schlechte Bilder seiner Handy-Kamera ärgert, sollte einen Blick auf das Samsung Pixon12 M8910 werfen. Das Handy hat eine eingebaute Digicam mit stolzen zwölf Megapixeln Auflösung zu bieten; so gesehen ist das Geräte eher eine Digitalkamera mit eingebauten Handy-Funktionen.

Für Foto-Freunde an Bord: Xenon-Blitz plus Hochleistungsfotolicht, 28-Millimeter-Weitwinkel und Touch-Autofokus. Daneben kann man mit dem Pixon12 M8910 auch telefonieren, SMS senden sowie per WLAN oder UMTS im Internet surfen. Über die Funktion Share Pix landen Bilder schnell bei Facebook, Picasa oder Flickr. Das Handy für Foto-Fans ist ab Ende Juli in Deutschland erhältlich, der Preis steht noch nicht fest.

Wasserdichter MP3-Player

MP3-Player gehören heute auf Laufstrecken fast ebenso dazu, wie Jogging-Schuhe und Funktionsshirts. Neu ist aber, dass der Musikgenuss jetzt auch für Schwimmer eine Option wird. Hersteller Memup präsentiert mit Kanyon einen wasserdichten MP3-Player.

Dabei ist zu beachten, dass die Akkulaufzeit unter Wasser wesentlich geringer ist. Spielt das Gerät an Land gute 13 Stunden Musik, schafft es unter Wasser nur rund drei Stunden. Achtung: Der Player ist zwar auch stoßfest, für Taucher aber nicht geeignet. Der Grund: Die Herstellergarantie deckt nur eine Tiefe von bis zu drei Metern ab. Das Modell mit vier Gigabyte Speicher ist für rund 60 Euro zu haben.

Smartphone mit persönlicher Note

Das N97 von Nokia ist gut ausgestattet und lässt sich frei konfigurieren Quelle: Nokia

Angekündigt war es schon länger, ab 1. Juli steht es auch wirklich in den Läden, das neue Symbian-Smartphone Nokia N97. Es bietet Touchscreen, eine komfortable QWERTZ-Tastatur und 32 GByte Speicher; so muss sich das Gerät auch vor dem neuen iPhone nicht verstecken. Die Tastatur lässt sich unter den Bildschirm schieben. Schnelle Donwloads im UMTS-Netz sind ebenso möglich wie das Einklinken in WLANs. Außerdem stehen auf der langen Ausstattungsliste noch ein GPS-Empfänger, Micro-SD-Steckplatz und Kamera mit fünf Megapixel. Die Anordnung von kleinen Zusatzprogrammen können Nutzer jetzt auch nach eigenem Gusto gestalten, so kann man sich einen Startbildschirm mit persönlicher Note zusammen basteln. Das N97 startet ohne Vertrag zum Preis von 650 Euro.

Langlauf-Macbooks

Bisher verblassen die neuen Apple-Notebooks neben dem iPhone Quelle: Apple

Apple zieht mit dem iPhone nicht nur die Aufmerksamkeit von den Konkurrenz ab, sondern auch von den eigenen Produkten. Still und heimlich wurden nämlich auch die Apple-Notebooks aufgefrischt. So stehen neue Modelle des Macbook Pro mit 13 und 15 Zoll großen Bildschirmen am Start. Laut Apple sollen die Notebooks mit dem eingebauten Akku satte 7 Stunden laufen. Der Akku ist bis zu 1000-mal wiederaufladbar und soll rund 5 Jahre lang halten, mehr als doppelt so lange wie bisher.

Bessere Displays, SD-Kartensteckplatz und Firewire 800 zielen außerdem auf Foto- und Video-Fans als Kaufgruppe ab. Leider hat Apple dafür den Expresscard-Schacht im 15-Zoll-Modell gekürzt. Ab 1150 Euro geht die Preisliste für das Macbook Pro 13 los. Mit besserer Ausstattung werden 1400 Euro fällig. Das 15-Zoll-Modell geht bei 1.600 Euro los, das Top-Modell kostet aber schon  2100 Euro.

UMTS-Nachfolger im Praxistest

Wer heute möglichst schnell unterwegs ins Internet möchte, setzt auf UMTS. Doch der Nachfolger scharrt schon mit den Hufen. Der Netzwerkspezialist Huawei Technologies hat zusammen mit dem Provider TeliaSonera/Netcom die weltweit erste mobile Breitband-Internetverbindung über den UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution) demonstriert. Über ein Modem der vierten Mobilfunkgeneration wurden von einem Notebook aus hochauflösende Fotos, Musik, Filme sowie mobile Geschäftsanwendungen aus dem Internet geladen. Download-Raten von 150 MBit in der Sekunde sollen mit LTE möglich sein, schnelle DSL-Anschlüsse bieten heute etwa ein Zehntel der Geschwindigkeit. Bei der Demonstration sollen rund 130 Megabit pro Sekunden übertragen worden sein.

Musik im ganzen Haus

Das Hifi-System bringt Musik in alle Zimmer Quelle: Sony

Musik liegt heute oft als MP3-Sammlung auf Festplatten. Doch wie verteilt man diese Musik am besten in verschiedenen Räumen, noch dazu ohne gleich das ganze Haus neu zu verkabeln? Einen möglichen Weg zeigt Sony mit dem NAS-SC500PK. Die Musikdateien müssen dazu entweder auf der 160 Gigabyte großen Festplatte des HiFi-Systems abgelegt werden oder können über einen angeschlossenen externen Playern sowie über eine WLAN-Verbindung abgespielt werden.

Neben der Festplatte sind auch CD-Player, Radio, Zwei-Wege-Bassreflex-Lautsprecher sowie ein zweimal 50 Watt S-Master-Digitalverstärker im Lieferumfang enthalten. Der NAS-SC500PK sendet die Musik per WLAN an das im Lieferumfang enthaltenen NAS-C5E-Abspielgerät. Bis zu vier weitere Player lassen sich an die Anlage anschließen, so dass in fünf verschiedenen Zimmern andere Musik gespielt werden kann. Die Anlage ist ab sofort für rund 1000 Euro zu haben.

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