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Die Technik-Highlights der Woche Schnelle Minis

Weihnachten naht mit großen Schritten und Sie haben noch kein einziges Geschenk? Sie haben auch noch nicht mal Zeit, nach Geschenken Ausschau zu halten? Kein Problem, die Technik-Highlights in dieser Woche sind alle klein und schnell, sparen Ihnen also eine Menge Zeit im Vorweihnachts-Chaos.

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Digicam mit Drucker

Digitale Polaroid-Kamera: Mit der Xiao TIP-521 können Sie digitale Fotos gleich ausdrucken.

Digitalkameras können weit mehr als Fotos knipsen: Mit GPS-Empfängern sichern sie zu jedem Bild den aktuellen Standort, per WLAN spielen sie Fotos auf den PC und jetzt haben sie sogar schon einen Drucker eingebaut. Aus Japan kommt die erste Digicam, die geschossene Fotos auf Wunsch auch gleich ausdruckt. Hersteller Tomy hat zusammen mit Zink das etwas globige Gerät gebaut. Die Xiao TIP-521 druckt die Bilder in einer Größe von 5 auf 7,6 Zentimenter.

Laut Hersteller soll das in unter einer Minute über die Bühne gehen. Nervigen Patronen-Tausch soll es beim TIP-521 nicht geben. Der Drucker benötigt keine Tinte, sondern ein speziell beschichtetes Papier, das über Hitzeimpulse verschiedene Farben sichtbar macht. Die restliche Ausstattung ist mager, nur 5 Megapixel Auflösung, weder Zoom noch Autofokus. In Japan soll der Verkauf sofort starten, der Preis liegt umgerechnet bei knapp unter 300 Euro. In Deutschland soll es das Gerät bei Media Markt und Amazon geben, Preise stehen aber noch nicht fest.

Würfel-Lautsprecher für die Hosentasche

Mini-Lautsprecher für den Musikgenuss unterwegs. Bild: Landport

Mini-Lautsprecher zum Mitnehmen sind der neueste Wurf des japanischen Herstellers Landport. Das Besondere dabei: Die würfelförmigen Cubes sind mit einer Kantenlänge von nur 2,6 cm fast so klein wie Glückspielwürfel, haben aber wesentlich mehr Technik im Bauch. Sogar ein Akku steckt im Gerät, der etwa fünf Stunden für Unterhaltung sorgen soll. Tragbare Musik-Player wie der iPod können direkt über einen Klinkenstecker angeschlossen werden. Mit nur 16 Gramm Gewicht fallen die Lautsprecher auch in der Hosentasche nicht weiter auf. Der Landport Cube startet noch vor Weihnachten in Japan für knapp 20 Euro.

Schnellere USB-Speichersticks

Als schnellerer Anschluss für USB-Speichersticks wird eSATA genutzt. Bild: Silicon Power

Sie baumeln am Schlüsselbund, verschwinden in Damenhandtaschen und neuerdings auch im Geldbeutel; nebenbei speichern sie auch noch jede Menge Daten und kosten nur noch ein paar Euro. Die Rede ist von USB-Sticks. Mehreren Herstellern, darunter etwa Silicon Power, geht aber die Datenübertragung nicht schnell genug. Sie rüsten Ihre USB-Sticks mit zusätzlichen Anschlüssen aus. Es wird aber kein zweiter USB-Connector verbaut, sondern der für Festplatten gedachte externe SATA-Anschluss (eSATA) genutzt.

Das Beschreiben soll bei eSATA laut Hersteller-Angaben achtmal so schnell funktionieren wie bei USB, Daten liest der Stick immerhin sechsmal schneller. Doch Vorsicht vor Lustkäufen: Erstens sind eSATA-Anschlüsse noch lange nicht so weit verbreitet wie USB-Ports und wer schon eSATA hat, der sollte darauf achten, dass dieser Anschluss den Speicherstift auch mit Strom versorgen kann.

iPhone-Angriff aus Finnland

Speicher satt und eine echte Tastatur, das Nokia N97. Bild: rtr

Nokia hat ein neues Smartphone vorgestellt, das dem iPhone so richtig Konkurrenz machen soll. Das N97 hat zwar nur ein 3,5 Zoll großen Touchscreen, dafür aber eine richtige Tastatur, die elegant unter dem Bildschirm verschwinden kann. Laut Hersteller soll sich das Gerät besonders zum Surfen und Video-Abspielen eignen. Über Quadband-GSM ist das Smartphone auch in allen Mobilfunknetzen zuhause, selbstverständlich unterstützt es auch UMTS.

Und damit ist mit der Netzanbindung noch nicht Schluss, denn auch per WLAN kommt man mit dem N97 ins Internet. Zum Fotografieren und Filmen ist eine Kamera mit 5 Megapixeln samt Autofokus eingebaut. Das N97 bietet Speicherplatz satt, 32 GByte sind schon drin, wem das nicht reicht, der kann über einen Erweiterungsschacht (microSDHC) auf bis zu 48 GByte erweitern. Über ein mitgeliefertes Kabel schließt man das Smartphone auch an den Fernseher an, um etwa Videos und Fotos zu präsentieren. Das N97 eignet sich nur als Gutscheingeschenk für Weihnachten, denn es soll erst in der ersten Jahreshälfte 2009 zu haben sein, Kostenpunkt rund 650 Euro.

Computer in wenigen Sekunden starten

Cloud ist ein extrem abgespecktes System, das in wenigen Sekunden starten soll. Bild: Good OS

Wäre es nicht schön, wenn ein Computer so schnell einsatzbereit wäre wie ein Fernseher. Einfach nur den Einschaltknopf drücken und los geht’s. Die Software-Firma Good OS hat ein Betriebssystem namens Cloud entwickelt, das genau das bieten soll. Dieses „Hexenwerk“ schafft der Hersteller durch gnadenloses Abspecken.

Cloud bietet nur die grundlegenden Funktionen, wie Internet-Surfen, Chatten oder Mails verschicken. Und das sieht man auch gleich an der Optik, denn das System präsentiert sich als Browser mit eingebauter Menüleiste, die mit vorinstallierten Tools bestückt ist. Wem die Funktionen nicht reichen, der kann per Mausklick von Cloud zu Windows wechseln. Im Januar 2009 will der Hersteller mehr Details präsentieren.

USB-Sticks für den Geldbeutel

Nein, die D-Mark wird nicht wieder eingeführt, es handelt sich um einen USB-Stick im Münzenformat. Bild: LaCie

Da hat die Frage „Haste mal nen Euro?“ gleich eine ganz andere Bedeutung. Der Grund: Speicherhersteller LaCie hat USB-Sticks im Angebot, die aussehen wie Münzen. Die Minispeicher LaCie CurrenKey USB Flash Drive fassen bis zu 8 GByte Daten und sollen Dank einer Hülle aus Druckgussmetall stoßfest sein. Dreht man am Rand der Münze, dann spitzt der USB-Anschluss hervor und man kann das Geldstück am PC anschließen. Die USB-Münze mit 4 GByte Kapazität kostet 30 Euro, die 8-GByte-Variante 40 Euro.

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