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Die Technik-Highlights der Woche Sinnvolle Produktpflege

So viele Funktionen wie möglich auf kleinstem Raum unterbringen - die Produkt-Highlights dieser Woche lassen kaum Wünsche offen. Dabei sind sie alles andere als Technik-Spielereien.

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Neuer iPod Shuffle

Apple iPod Shuffle Quelle: Apple

Apple hat den beliebten Musikplayers iPod Shuffle überarbeitet. Die neue Version ist deutlich kleiner als der gleichnamige Vorgänger, kommt in einer schicken Aluminium-Hülle und ist nur noch so groß wie eine AA-Batterie. Das in Silber und Schwarz erhältliche Gerät bietet 4 GByte Speicherplatz und soll mit einer Akkuladung bis zu 10 Stunden durchhalten. Neu hinzugekommen die VoiceOver-Funktion, mit welcher der iPod den gerade abgespielten Titel ansagt.  Apple hat außerdem fast sämtliche Bedienelemente auf das Kopfhörerkabel verlagert. Am Gerät befinden sich lediglich noch die Kopfhörerbuchse sowie ein Schieberegler, mit dem Anwender den Betriebsmodus einstellen können. Unschöner Nebeneffekt: Aufgrund des neuen Bedienkonzepts ist man zwingend auf Apple-Kopfhörer angewiesen. Für Apple-Fans ist der neue iPod ein 75-Euro-Pflichtkauf.

Digicam mit Zeitlupenaufnahme

: Die günstige Kompaktkamera Casio EX-FC100 nimmt bis zu 30 HD-Bilder pro Sekunde auf Quelle: Casio

Digitalkameras, die sehr schnelle Aufnahmenserien mit mehr als 15 Bildern pro Sekunde hinlegen, waren bislang nur unter Profi-Modellen zu finden und für Hobbyknipser fast unerschwinglich teuer. Mit der Casio EX-FC100 soll sich das nun ändern.  Die kreditkartengroße und wenig mehr als zwei Zentimeter tiefe Kompaktkamera nimmt satte 30 Bilder pro Sekunde auf und kostet trotzdem nur 260 Euro. Bei diesem Aufnahmemodus gelingen der Kamera bis zu sechs Megapixel große Fotos sowie Videos in HD-Qualität (1280 × 720 Bildpunkte), die sich jeweils im Zeitlupenmodus abspielen lassen. Die 9,1-Megapixel-Kamera nimmt sogar bis zu 1000 Bilder pro Sekunde auf, allerdings nur mit einer deutlich reduzierten Auflösung von mageren 224 x 56 Pixel.  Zur Ausstattung gehören neben einem 6,9 Zentimeter durchmessenden Farb-TFT-Display auch ein mechanischer Bildstabilisator sowie ein optischer 5-fach-Zoom.

Der erste kabellose Monitor

Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus hat auf der CeBIT den ersten kabellosen Monitor vorgestellt. Zum Datenaustausch mit einem PC oder Notebook setzt das LC-Display dafür auf die WHCI-Schnittstelle (Wireless Host Controller Interface). Laut Hersteller lassen sich über einen USB-Adapter bis zu sechs Monitore parallel betreiben. Im Betrieb sollen Anwender trotz der Funkverbindung keinen Unterschied zu einem herkömmlichen kabelgebundenen Monitor bemerken, verspricht Asus. Derzeit steht noch nicht fest, wann und zu welchem Preis das noch namenlose Display auf den Markt kommt.

Mini-Beamer mit Touchpad

Der Mini-Beamer Samsung MBP200 bringt es auf eine maximale Bilddiagonale von 127 Zentimeter

Mit dem MBP200 stellt Samsung einen Mini-Projektor vor, der sich zwecks besserer Bedienung per Touchpad steuern lässt. Das DLP-Gerät kommt in den handlichen Abmessungen von 110 x 49 x 19 Millimeter und stellt auf MicroSD gespeicherte Inhalte in einer Auflösung von 480 x 320 Pixel dar. Dabei soll es der ultraportable Winzling auf Bilddiagonalen zwischen 13 und 127 Zentimeter bringen. Der Mini-Beamer greift für Bildinhalte auf seinen internen Speicher oder eine MicroSD-Karte zu. Dabei gibt der Winzling die Dateitypen Microsoft Office, PDF und TXT wieder, ohne dass dafür ein PC oder Notebook als Bildlieferant angeschlossen ein muss. Der Samsung-Projektor spielt außerdem Videos ab, die in den Formaten DivX, MPEG-2, MPEG-4, WMV9 oder Xvid vorliegen. Die Soundausgabe übernehmen interne Lautsprecher und wahlweise über ein 3,5-mm-Klinke-Kabel zuschaltbare externe Boxen. Im Mai 2009 soll der MBP200 zu einem Preis von 499 Euro erhältlich sein.

USB-Schlüssel

Lacie bietet USB-Sticks in Schlüsselform an Quelle: Lacie

USB-Sticks haben sich mittlerweile zu fast so alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Schlüssel gemausert.  Für Lacie lag es deshalb nahe, beide Produkte miteinander zu kombinieren. Herausgekommen ist eine Serie von USB-Sticks in Schlüsselform, die jeweils aus Metall gefertigt sind. Einer davon ist der Lacie PassKey, dessen Speicherkapazität Anwender selbst bestimmen. Am Griffstück sitzt ein Kartenslot, der sich mit einer MicroSD-Karte bestücken lässt. Des Weiteren bietet der Hersteller mit dem itsakey und dem besonders dünnen sowie wasserdichten und kratzfesten iamakey zwei weitere Schlüssel-Sticks an. Beide sind in Kapazitäten von 4 oder 8 GByte erhältlich und sollen Schreibgeschwindigkeit von bis zu 30 MByte/s erreichen. Die bereits erhältlichen USB-Sticks kosten im Online-Shop von Lacie je nach Modell zwischen 9,90 und 29,90 Euro.

Hart im Nehmen

Das Notebook übersteht selbst mit geöffnetem Display Stürze aus 90 Zentimetern Höhe unbeschadet und ist zudem wasser- sowie staubdicht. So lesen sich die Spezifikationen des Latitude E6400 XFR, dem ersten Fully-Ruggedized-Notebook von Dell. Das Gehäuse des 14,1-Zoll-Geräts besteht aus einem speziellen Material und soll damit doppelt so stoßfest sein wie herkömmliche Metalllegierungen besonders widerstandsfähiger Notebooks. Damit verkraftet der 3,9 Kilogramm schwere Bolide laut Dell selbst 120-Zentimeter-Stürze. Im Inneren des E6400 XFR arbeitet ein Intel Core 2 Duo-Prozessor mit bis zu 8 GByte RAM. Damit der 120 GByte großen Festplatte keine Daten durch mechanische Beschädigungen abhanden kommen, ist sie stoßgedämpft gelagert und mit einem Freifall-Sensor ausgestattet. Soviel Sicherheit hat ihren Preis: Im Dell-Onlineshop gibt es das Fully-Ruggedized-Notebook ab 3290 Euro.

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