Die Technik-Highlights der Woche Technik mit einem Hauch Obama

Nun ist also ein bekennender Technik-Fan der mächtigste Mann der Welt. Die Hightech-Highlights in dieser Woche würden auch Barack Obama gefallen, denn wer wünscht sich nicht ein Notebook, das in fünf Sekunden startet, eine wasserfeste Videokamera oder ein benzinsparendes Navigationsgerät.

Schnellstart für Netbooks

In Zukunft sollen die Netbooks von Asus mit der Software HyperSpace in wenigen Sekunden einsatzbereit sein Quelle: Asus

Es heißt, dass Barack Obama fast keine Minute im Weißen Haus ungenutzt lässt. Sein Computer ist wahrscheinlich immer an. Falls nicht, legen wir ihm eine Software namens HyperSpace ans Herz, die von der Firma Phoenix Technologies entwickelt wurde. Das Programm macht Schluss mit lahmen PC-Starts, die gut und gerne mehrere Minuten dauern können. Innerhalb von wenigen Sekunden ist ein Browser-Fenster geöffnet und die Internet-Verbindung steht. Neuer Partner von Phoenix ist Asus, die die Software auch in ihre Netbooks der Eee-PC-Reihe einbauen wollen.

Fritzbox mit Netzwerk-Speicher

Eine für fast alle Netzwerkaufgaben, die neue Fritzbos Fon WLAN 7390 von AVM Quelle: AVM

Ob die Internet-Verbindung im Weißen Haus über eine Fritzbox von AVM läuft, ist nicht bekannt. Doch die Fritzbox Fon WLAN 7390 würde zum neuen Präsidenten passen. Das Gerät ist ein wahres Funktionswunder, stellt normale DSL- sowie VDSL-Verbindungen her, arbeitet als Funktelefon-Basisstation (analog und ISDN), bietet schnelles WLAN und hat sogar 2 GByte Netzwerkspeicher eingebaut. Die Antennen befinden sich platzsparend im Gehäuse.

Internetverbindungen über UMTS sind über den USB-Anschluss der Box möglich; Nutzer brauchen dazu aber einen zusätzlichen USB-Surfstick. Der Eco-Modus für WLAN, Telefonbasis und Netzwerk reduziert im Leerlauf automatisch den Energiebedarf. Der Marktstart ist für das dritte Quartal 2009 geplant, Preise stehen noch nicht fest.

Benzin sparen mit dem Navi

Ein Navigations-Gerät soll den richtigen Weg zum Ziel finden, rechtzeitig zum Abbiegen mahnen und bei Staugefahr auch mal eine Alternativ-Route ausspucken. Den GPS-Spezialisten von Garmin geht das noch nicht weit genug, ihre Navis sollen in Zukunft helfen Benzin zu sparen. Ab März soll es das kostenlose Software-Paket EcoNavigation für die Garmin-Geräte der Serien nüvi 205 und 705 geben. Neben schnellster und kürzester Strecke ist dann auch die Routenoption "Weniger Kraftstoff" wählbar.

Navis von Garmin weisen nicht nur den Weg, sondern geben auch Benzinspar-Tipps

Bei dieser Funktion wird laut Hersteller eine Strecke gewählt, die besonders kraftstoff-sparend zu fahren sein soll. Außerdem zeigt EcoNavigation neben dem Streckenverlauf einen aktuellen Verbrauchsbericht an. Auf Wunsch kann der Fahrer die sogenannte EcoChallenge aktivieren. Beschleunigungs- und Abbremsverhalten des Fahrers, sowie die gefahrene Geschwindigkeit werden in einem Wert zusammengefasst und eingeblendet.

Damit hat der Fahrer immer einen Hinweis darauf, wie sparsam er gerade unterwegs ist. Vorab müssen die Autofahrer aber die Verbrauchsdaten ihres Fahrzeugs und den aktuellen Benzinpreis eingeben.

Wasserfester Camcorder mit 30fach-Zoom

WH1 von Sanyo taucht unfallfrei bis zu 3 Meter tief ins Wasser Quelle: Sanyo

Stimmungsfilme im Platzregen oder Eindrücke von feucht-fröhlichen Partys können Hobbyfilmer mit neuen Camcordern von Sanyo festhalten. Die Xacti WH1 nimmt Videos mit 1280 x 720 Pixeln auf. Das ist zwar zu wenig für Full-High-Definition-Fans, wer aber öfter mal abtauchen möchte, ist hier richtig.

Der Grund: Die Videokamera mit 30fach-Zoom überlebt nach Herstellerangaben einen Schnorchelausflug auf bis zu 3 Metern Tiefe. Die Face-Detection-Funktion erkennt bis zu zwölf Gesichter und stellt diese bevorzugt scharf, sowohl bei Video- als auch bei Fotoaufnahmen. Die Kamera gibt es in drei Farben (silber, blau, gelb). Preise stehen noch nicht fest, ab März kommen die Geräte aber in den Handel.

Handygespräche per Festnetz

Per Bluetooth koppelt die BlueBox Handys ans Festnetz Quelle: EuraCOM

Das Handy kommt meistens nur unterwegs zum Einsatz, zuhause gibt es dann ja Festnetz. Das ist der klassische Weg, komfortabel und mit doppelten Kosten. Die neue BlueBox von EuraCOM führt diese beiden Welten wieder zusammen. Per Bluetooth verbinden sich bis zu fünf Handys mit der Box, das Festnetztelefon wird einfach per Kabel angeschlossen. Alle eingehenden Anrufe werden von der BlueBox entgegengenommen, bei ausgehenden Anrufen hat man die Wahl, welches Netz man bevorzugt nutzen will. Das ist etwa dann praktisch, wenn man eine Mobilfunk-Flatrate hat. Sparfüchse können sich auf diese Weise sogar den Festnetzanschluss schenken und mit dem analogen Telefon über das Handy-Netz telefonieren. Die BlueBox ist ab sofort zum Einführungspreis von 129 Euro zu haben.

Digicam für Einsteiger

Große Knöpfe für einfachere Bedienung, die PowerShot A480

Die Hersteller von Digitalkameras überbieten sich im Kampf um Kunden mit immer neuen Funktionen und feineren Einstellungsmöglichkeiten. Darunter leidet die Bedienbarkeit, denn viele Fotografen wollen einfach nur knipsen. Auch für Kinder oder Senioren, die gerade die ersten Schritte mit einer Digicam machen, sind die meisten Modelle ungeeignet; sie sind einfach zu überladen. Einen Schritt zurück geht Canon mit der PowerShot A480. Die Kompaktknipse ist mit nur wenigen, dafür größeren Tasten bestückt.

Die zehn Megapixel und das 3-fach-Zoom sind ausreichend. Einen klassischen Sucher gibt es nicht, Motive visiert man über das 2,5 Zoll große Display an. Rote Augen können schon bei der Aufnahme oder bei der Wiedergabe automatisch entfernt werden. Die Kamera erkennt sich bewegende Motive und regelt daraufhin Lichtempfindlichkeit und Verschlussgeschwindigkeit; so sollen verwischte Schnappschüsse vermieden werden. Auch Videos zeichnet die A480 auf. Die beiliegende 32-Megabyte-Speicherkarte ist zu klein für Vielfotografierer. Ab Februar gibt es die PowerShot A480 für 133 Euro in Silber, Rot, Blau und Schwarz.

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