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Die Technik-Highlights der Woche Vorsprung durch Forschung

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e-Book-Reader im Großformat

Das e-Book-Lesegerät Kindle DX eignet sich aufgrund seinem 9,7 Zoll großen Display besonders zum Lesen von Zeitungen und Magazinen Quelle: Amazon

Schon seit längerem gibt es mit dem Amazon Kindle einen E-Book-Reader, mit dem sich digitale Ausgaben von Büchern und Zeitschriften lesen lassen. Die Neuauflage Kindle DX setzt in Sachen Format noch einen drauf und erweitert das vormals sechs Zoll große Display auch nunmehr 9,7 Zoll. Damit das etwas mehr als 500 Gramm schwere Gerät bis zu 1200 x 824 Bildpunkte dar und soll damit das Lesen von Zeitungen und Magazinen gegenüber dem Vorgänger deutlich bequemer machen. Amazon hat dem Kindle DX einen 3,3 GByte großen Speicher spendiert, was für bis zu 3500 Bücher im PDF-Format reichen soll. Den E-Book-Reader ist auf der US-amerikanischen Webseite von Amazon für 489 US-Dollar zu haben, eine offizielle Ankündigung für den europäischen Markt gibt es dagegen noch nicht.

6 Millionen Fotos pro Sekunde

Viele Schnappschusskameras bringen es auf einige Bilder pro Sekunde, Modelle wie die Casio Exilim EX-F1schaffen in dieser Zeit sogar bis zu 60 Aufnahmen. Die Universität von Kalifornien hat nun allerdings einen Highspeed-Fotoboliden vorgestellt, welcher die Leistung von Standardknipsen in ein ganz neues Licht rückt. Stolze 6 Millionen Bilder pro Sekunde soll das STEAM (Serial Time-Encoded Amplified Microscopy) genannte optische System aufnehmen. Um diese Frequenz zu erreichen, verwandelt das Kamerasystem zweidimensionale Bilder in einen Lichtstrom, der wiederum in die Spektralfarben aufgeteilt wird. Diese werden unterschiedlich schnell von einem Glasfaserkabel übertragen, sodass sich die Wellenlängen seriell verarbeiten lassen. Damit gelingt es STEAM etwa alle 160 Nanosekunden ein Bild zu schießen. Für den Hausgebrauch ist das Fotosystem sicher nichts, allerdings soll es laut den US-Forschern beispielsweise die Signalübertragung bei Nervenzellen dokumentieren.

SSD-Festplatte mit RAM-Modulen

Das DDRdrive X1 ist eine Speicherlösung für den PCIe-Steckplatz des PCs und soll zeitkritische Anwendungen wie Datenbanken beschleunigen Quelle: DDRdrive

Solid State Disks (SSD) sind im Prinzip nichts anderes als Festplatten, die Daten auf Flash-Speicher anstatt Magnetscheiben ablegen. Den herkömmlichen Laufwerken haben sie einiges voraus: Sie sind deutlich unempfindlicher gegen unsanfte Behandlung, arbeiten lautlos, kommen auf wesentlich kürzere Zugriffszeiten und bieten bei entsprechendem Speicher auch deutlich höhere Transferraten. Eine besonders ausgefallene SSD-Variante hat nun die Firma DDRdrive vorgestellt. Das DDRdrive X1 ist eine Steckkarte für den PCIe-Slot und setzt auf eine Kombination aus Flash-NAND- und DRAM-Modulen, die es auf jeweils vier GByte Kapazität bringen. Durch die Zweiteilung behält das DDRdrive seine Daten auch dann, wenn der Computer ausgeschaltet wird. Haupteinsatzgebiet des rund 1500 US-Dollar teuren X1 sollen laut Hersteller Datenbanken und andere Anwendungen sein, die nach besonders kurzen Zugriffszeiten verlangen.

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