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Abzocke WhatsApp-Pop-Up ist eine fiese Abofalle

Bei WhatsApp gibt es wieder Ärger: Hinter einem Pop-Up, dass den Nutzer auf ein Update hinweist, steckt eine fiese Abofalle. Dahinter steckt die Masche eines dubiosen Fremdanbieters, der 4,99 Euro pro Woche abkassiert.

Wie Nutzer der Datenweitergabe widersprechen
WhatsApp Facebook Datenweitergabe widersprechen Quelle: AP
WhatsApp Freunde stummschalten Quelle: REUTERS
Whatsapp führt zukünftig Statistiken zum Chat-Verhalten Quelle: Screenshot
Logo von Whatsapp Quelle: dpa
Screenshot der whatsapp-Homepage Quelle: Screenshot
Screenshot Whatsapp Quelle: Screenshot
Handy mit Whatsapp-Symbol Quelle: dpa

WhatsApp-Nutzer müssen derzeit auf der Hut sein: Hinter einem Pop-Up, das die Nutzer darauf hinweist, dass "WhatsApp bald ablaufen" würde, versteckt sich ein Abzock-Trick, warnt das Portal "mimikama.at". Die Mitteilung hat nichts mit WhatsApp zu tun, es handelt sich vielmehr um einen dubiosen Dritt-Anbieter, der ahnungslose Kunden in eine Abofalle locken will.

Den Nutzern wird der Eindruck vermittelt, dass eine neue Version der App benötigt werde, um den Messenger weiter nutzen zu können. Auf dem Pop-Up steht: "Dein WhatsApp ist bald abgelaufen! Lade die neueste Version herunter, um weiter unseren Gratis-Service nutzen zu können"

Darunter steht ein großer, grüner Button mit den Worten "Jetzt herunterladen!" Wer darauf klickt, wird jedoch auf eine andere Webseite weitergeleitet, um von dort die falsche App zu installieren. Diese Version kostet 4,99 Euro pro Woche.

Snapchat bietet nun auch Chat-Funktion
Facebook-MessengerZwar kaufte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den Messenger-Giganten WhatsApp, der mittlerweile eine Milliarde Nutzer hat. Trotzdem schafft es auch der Facebook-Messenger unter die beliebtesten Nachrichtendienste. Er hat mittlerweile 800.000 User und soll bald auch die Grenze von einer Milliarde knacken. Quelle: AP
SkypeSkype ist für fast alle Plattformen verfügbar und funktioniert sogar plattformübergreifend. Dabei kann der Anwender mit anderen nicht nur die Videochat-Option nutzen, sondern auch einfache Textnachrichten verschicken. Seit Mai 2011 gehört der Dienst zu Microsoft. Skype hat nach Schätzungen von Trefis.com weltweit etwa eine Milliarde Nutzer. Quelle: dpa
SnapchatDie App, die mit automatisch verschwindenden Fotos einen Trend auslöste, bietet künftig auch Textnachrichten und Videochats an. Getreu dem Snapchat-Grundprinzip verschwinden die ausgetauschten Nachrichten nach dem Ende der Konversation, wie die Entwickler im Blogeintrag " Putting the Chat into Snapchat" erläuterten. Über Snapchat wurden nach Angaben der Firma im Jahr 2014 mehr als 700 Millionen Bilder pro Tag geteilt. Die Fotos verschwinden wenige Sekunden, nachdem der Adressat sie geöffnet hat. Die Popularität des Dienstes lockte bereits Facebook an: Laut Medienberichten schlug Snapchat-Mitgründer und Chef Evan Spiegel ein drei Milliarden Dollar schweres Kaufangebot des weltgrößten Online-Netzwerks aus. Quelle: dpa
Threema Quelle: dpa
HoccerDer deutsche Messenger Hoccer ist Testsieger der Stiftung Warentest. Der Dienst verschlüsselt die Nachrichten, der Server des Start-ups steht in Deutschland. Die Nutzer müssen bei der Nutzung keine Daten über sich preisgeben. Im Herbst 2015 hatte Hoccer eine halbe Million aktive Nutzer. Quelle: Presse
Line Quelle: AP
TinderTinder zeigt an, wer sich gerade in der Nähe befindet und nutzt dabei alle Daten, die bei Facebook hinterlegt sind – auch auf die Freunde. So soll auch erreicht werden, dass vor allem Menschen gefunden werden, die gut zum Suchenden passen. 2015 nutzten zwei Millionen Deutsche die App. Quelle: Screenshot

Das Geld wird automatisch über die Mobilfunkrechnung abgerechnet. Hinter der Abzocke steckt ein Unternehmen namens "Globway B.V." mit Sitz in den Niederlanden. Nutzer sollten die Werbung ignorieren. Updates für WhatsApp sollten nur über die offiziellen Stores wie den Google Play Store heruntergeladen werden.

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