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Action-Spiel „GTA V“ knackt Milliardenmarke

Verbrechen lohnen sich - zumindest als Videospiel: Das neue Action-Game „Grand Theft Auto V“ hat binnen drei Tagen eine Milliarde Dollar Umsatz eingefahren.

Das sind die meistverkauften Computerspiele
Screenshot Anno 2070 Quelle: screenshot
Screenshot The Elder Scrolls V: Skyrim Quelle: screenshot
Screenshot Call of Duty: Modern Warfare 3 Quelle: screenshot
Screenshot Die Sims 3 Quelle: screenshot
Platz 6"Darksiders II" ist der direkte Nachfolger zu Darksiders: Warth of War und handelt von den vier Reitern der Apokalypse. Nachdem der Spieler im Vorgänger die Rolle von Krieg übernahm, schlüpft er diesmal in die Rolle von Tod, dem vierten Apokalyptischen Reiter. Quelle: dapd
Platz 5:Platz fünf geht an das Computerspiel "Geheimakte 3" von Deepsilver. Wenn bei einer Hochzeit die Gaeste fehlen und der Ehemann plötzlich verschwindet, während die Kirche von einem Erdbeben erschüttert wird, dann sind das keine guten Vorzeichen. Zum Glück war zwar alles nur ein Albtraum, den Nina Kalenkow gerade erlebt hat, aber die Realität sieht nicht viel besser aus. Denn ihr Verlobter Max Gruber wird kurz vor der Hochzeit entführt. Wer dahinter steckt, enthüllt sich in dem jetzt erschienenen PC-Adventure "Geheimakte 3" erst allmählich. Quelle: dapd
Screenshot Battlefield 3 Limited Edition Quelle: screenshot

Bereit am ersten Tag stellte das Spiel, bei dem man in die Rolle eines Gangsters schlüpft, mit 800 Millionen Dollar einen Branchenrekord auf. Die neue Ausgabe des Action-Games war vergangenen Montag für die Spielekonsolen Playstation 3 und Xbox 360 in den Handel gekommen. Um den erwarteten Ansturm zu bewältigen, hatten viele Läden am ersten Verkaufstag bereits um Mitternacht geöffnet. Die Verkäufe übertrafen noch die bereits optimistischen Analysten-Schätzungen.

Den bisherigen Rekord hielt die jüngste Folge des Ego-Shooters „Call of Duty“, die im vergangenen Herbst am ersten Tag im Handel 500 Millionen Dollar Umsatz eingespielt hatte. Zum Vergleich: „Avatar“, der bisher erfolgreichste Hollywood-Film, der 2009 als spektakulärer 3D-Streifen in die Kinos kam, brauchte 17 Tage, um die Marke von einer Milliarde Dollar zu knacken.

Spielkonsole in jedem zweiten deutschen Kinderzimmer
Das Immobilenportal Immowelt.de hat 508 Mieter und 504 Immobilieneigentümer nach den elektronischen Geräten gefragt, die sich in ihren Kinderzimmern befinden. Ein Fazit der Online-Umfrage: Smartphones sind auch bei Kindern und Jugendlichen immer mehr im Kommen. In 21 Prozent der deutschen Kinderzimmer befindet sich eines. Quelle: dpa
Knapp davor sind die Laptops platziert: 22 Prozent der deutschen Kinderzimmer sind mit den mobilen Rechnern ausgestattet. Quelle: dpa
32 Prozent der Befragten gaben bei der Immowelt-Umfrage an, einen DVD-Player im Kinderzimmer stehen zu haben. Quelle: ap
Klassische Desktop-PCs befinden sich in mehr als jedem dritten Kinderzimmer - das sind 37 Prozent der Befragten. Quelle: dapd
Zusätzlich schlüsselte Immowelt.de die Ausstattung des Kinderzimmers mit einem PC oder Laptop nach dem Grad des Bildungsabschlusses auf. Hier finden sich kleine Unterschiede, die darauf hindeuten könnten, dass besser gebildete Eltern ihren Kindern häufiger einen PC oder Laptop für schulische Aufgaben zur Verfügung stellen. Während 42 Prozent der Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss angaben, ein entsprechend ausgestattetes Kinderzimmer zu haben, waren es... Quelle: dapd
...bei Eltern mit einem mittleren Bildungsabschluss 56 Prozent und... Quelle: dpa
...bei Eltern mit einem hohen Bildungsabschluss 59 Prozent. Quelle: Reuters

Die Produktion von „GTA V“ kostete allerdings auch so viel wie die teuersten Hollywood-Blockbuster: Die zu Take-Two gehörende Spieleentwickler Rockstar investierte laut Medienberichten zufolge über 250 Millionen Dollar.

Schon in den vergangenen Jahren wurden die „GTA“-Spiele für Szenen von Gewalt, Kannibalismus und Folter kritisiert. Das Unternehmen nutzte diese Diskussion aber auch geschickt aus, um im Gespräch zu bleiben. Seit dem Start 1996 wurden über 135 Millionen der verschiedenen „GTA“-Spiele verkauft.

Rockstar-Chef Sam Houser wollte als Kind einst Bankräuber werden, schrieb die „Financial Times“. Houser sei mit der „GTA“-Serie zuerst in den 90er Jahren bei der Bertelsmann-Tochter BMG Interactive in Berührung gekommen. Er habe verhindert, dass die Entwicklung des allerersten Spiels wegen ausufernder Kosten abgebrochen wurde. Als Bertelsmann später aus dem Games-Geschäft ausstieg, ging er zur Firma Take-Two, die die „GTA“-Marke gekauft hatte.

In Arbeit
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In „GTA V“ kann der Spieler in die Rolle von drei zur Auswahl stehenden Figuren schlüpfen. Aufgabe ist es, verschiedene Missionen eines Gangster-Bosses zu erledigen und sich zum Beispiel mit Autodiebstählen durch die kriminelle Szene der fiktiven Stadt zu bewegen.

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