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Adobe Flash Player Die wichtigsten Antworten zum Notfall-Update

Adobes Flash Player gilt schon länger als überholt und fehleranfällig. Jüngst überschlagen sich die Meldungen zu gravierenden Sicherheitslücken. Mozilla blockiert das Plugin inzwischen und auch Facebooks Sicherheitschef hat sich in die Debatte eingeschaltet. Ist das der Anfang vom Ende des Flash Players?

Adobe Systems Hauptquartier in San Jose. Quelle: dpa

Facebook und Mozilla setzen Adobes Flash Player unter Druck. Nachdem Adobe die jüngst bekannt gewordenen Sicherheitslücken mit dem Flash Player nach wie vor nicht in den Griff bekommt, hat Mozilla den Flash Player blockiert.

Facebooks Sicherheitschef twitterte sogar eine Aufforderung an Adobe, ein Datum für das Ende des Flash Players bekanntzugeben. Auch die Verunsicherung bei den Verbrauchern wächst. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Was ist der Flash Player?

Am Flash Player kommt kaum ein Internetnutzer vorbei. Fast jeder, der sich im Netz bewegt, hat die Software auf seinem Rechner installiert. Der Flash Player ermöglicht es, multimediale und interaktive Inhalte darzustellen wie zum Beispiel Videos, Animationen, Browserspiele oder Werbebanner. Nach wie vor greifen die meisten Webseitenbetreiber und Sozialen Netzwerke darauf zurück.

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Mega-Hackerangriff auf JPMorganDie US-Großbank JPMorgan meldete im Oktober 2014, sie sei Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Rund 76 Millionen Haushalte und sieben Millionen Unternehmen seien betroffen, teilte das Geldhaus mit. Demnach wurden Kundendaten wie Namen, Adressen, Telefonnummern und Email-Adressen von den Servern des Kreditinstituts entwendet. Doch gebe es keine Hinweise auf einen Diebstahl von Kontonummern, Geburtsdaten, Passwörtern oder Sozialversicherungsnummern. Zudem liege im Zusammenhang mit dem Leck kein ungewöhnlicher Kundenbetrug vor. In Zusammenarbeit mit der Polizei gehe die Bank dem Fall nach. Ins Visier wurden laut dem Finanzinstitut nur Nutzer der Webseiten Chase.com und JPMorganOnline sowie der Anwendungen ChaseMobile und JPMorgan Mobile genommen. Entdeckt wurde die Cyberattacke Mitte August, sagte die Sprecherin von JPMorgan, Patricia Wexler. Dabei stellte sich heraus, dass die Sicherheitslücken schon seit Juni bestünden. Inzwischen seien die Zugriffswege jedoch identifiziert und geschlossen worden. Gefährdete Konten seien zudem deaktiviert und die Passwörter aller IT-Techniker geändert worden, versicherte Wexler. Ob JPMorgan weiß, wer hinter dem Hackerangriff steckt, wollte sie nicht sagen. Quelle: REUTERS
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Die Software gibt es als Add-on für alle gängigen Browser und für die Betriebssysteme Windows, Mac oder Linux. Add-on und Rechnerversion arbeiten dann bei der Darstellung von Inhalten zusammen.

Warum die Forderung, den Player vom Markt zu nehmen?

Der Flash Player steht schon länger in der Kritik aufgrund immer wieder auftretender Sicherheitsprobleme. Er gilt unter Experten als technisch überholt und muss deshalb ständig aktualisiert werden. In der Software tauchten in der Vergangenheit bereits mehrfach Lücken auf, die von Internetkriminellen genutzt werden können, um sich Kontrolle über den Rechner zu verschaffen. Nach dem jüngsten Skandal um zwei gravierende Sicherheitslücken, die durch einen Angriff auf de italienische Firma für Überwachungssoftware, Hacker Team, bekannt wurden, ist die Diskussion um die fehlerträchtige Software neu entfacht.

Wie gefährlich ist die Sicherheitslücke?

Adobe stuft die Probleme selbst als gefährlich ein. Die IT-Sicherheitsfirma Trendmicro vermutet, dass die Lücke von Online-Kriminellen bereits missbraucht wird. Auch das unternehmen Hacker Team, das von den Datenpiraten bloßgestellt wurde, schätzt die entstandene Situation als sehr gefährlich ein und hat seinen Kunden dringend empfohlen, seine Überwachungssoftware bis auf weiteres nicht einzusetzen.

Was kann durch die Sicherheitslücke mit meinem Rechner passieren?

Adobe selbst nennt zwar keine Details zu den Sicherheitslücken. Das Unternehmen bestätigte aber, dass Hacker im schlimmsten Fall die Kontrolle über den angegriffenen Rechner übernehmen können.

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