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Apple iPhone 6 Nicht mehr als ein Pflichtupdate

Anfang September stellt Apple die nächste iPhone-Generation vor. Was das Gerät können soll und welche Leistung zu erwarten ist.

Das iPhone 5c bekommt Anfang September einen Nachfolger. Quelle: dpa

Voraussichtlich in zwei Wochen wird Apple das iPhone 6 vorstellen, die mittlerweile achte Generation des High-End-Smartphones. Nach und nach fördert die Gerüchteküche einige der Funktionen des Geräts zu Tage. Die Spekulationen im Überblick.

Das iPhone 6 wird es voraussichtlich in zwei verschiedenen Größen geben. Demnach soll es ein Modell mit 4,7-Zoll-Display und eines mit 5,5-Zoll-Display geben – dieses soll den Namen iPhone 6L tragen. Das wäre gegenüber der aktuellen Generation ein deutlicher Schritt nach vorn, denn diese verfügt lediglich über eine Bildschirmdiagonale von vier Zoll.

Abzuwarten ist, was Apple aus dem Display herausholt – eine höhere Auflösung ist nötig, um eine gute Pixeldichte zu erreichen. Diese ist für die Schärfe des Displays wichtig. Aktuell munkelt man von einer Auflösung von 1472x828 Pixeln bei einer Pixeldichte von 359 Pixeln pro Zoll (ppi). Dies ist mehr als beim iPhone 5s/c (326 ppi), allerdings immer noch weniger als bei Samsung Galaxy S5 (432 ppi) oder LG G3 (534 ppi).

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Seitenverhältnis von 16:9 beibehalten, damit alle vorhandenen Apps ohne Anpassung weiter benutzt werden können. Um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben, wird Apple kaum etwas anderes übrig bleiben als eine HD-Auflösung einzuführen.

Was iPhone 5S und 5C drauf haben
In diesen fünf Farben wird das neue iPhone 5C erhältlich sein. Es ist das erste "Billig-iPhone", das ab 99 US-Dollar (mit Vertrag) in den Handel gehen soll. Quelle: REUTERS
Zum bunten 5C gibt es auch bunte Hüllen. Ohne Vertrag soll das "Billig-iPhone" 599 Euro inklusive Mehrwertsteuer kosten. Damit ist auch das Plastik-Modell immer noch deutlich teurer als die günstigsten Smartphones auf dem Markt. Quelle: AP
Das 5C hat denselben Chip und dieselbe Kamera wie das Vorgängermodell iPhone 5 - es ist im Prinzip das gleiche Telefon in einem hochwertigen Plastik-Gehäuse. Zugleich bleibt auch das vor zwei Jahren gestartete iPhone 4s als noch günstigere Alternative im Angebot. Quelle: AP
Gemunkelt worden war es schon länger, nun ist es klar: Das neue iPhone 5S wird in den Farben Grau, Silber und Gold auf den Markt kommen. das Gehäuse besteht aus hochwertigem Aluminium und ist wie auch schon die Vorgänger aus einem Stück gefertigt. Quelle: AP
Im iPhone 5S baut Apple erstmals einen 64-Bit-Chip in ein Smartphone ein, wie man sie aus PCs kennt. Dadurch werde das 5S rund 40 Mal so schnell wie das gut sechs Jahre alte Original-iPhone. Quelle: AP
Auch die Akku-Laufzeit wurde verbessert und man könne jetzt 10 Stunden im UMTS-Netz telefonieren oder mit dem superschnellen LTE-Datenfunk im Internet surfen. Die Bildschirm-Größe ist unverändert, während die Konkurrenz auf größere Displays setzt. Quelle: AP
Die Kamera des iPhone 5S ist mit einem größeren Bewegungssensor ausgestattet. Auch der Bildstabilisator wurde verbessert, heißt es. Quelle: AP

Front aus Saphirglas

Ein weiteres Feature soll das neue Frontglas sein. Apple arbeitet bereits seit längerem an einem Saphirglas für seine Geräte, hat sogar in eine entsprechende Firma investiert. Das Saphirglas soll deutlich kratzerunempfindlicher als das aktuell verwendete Gorilla-Glas sein, bringt aber Experten zufolge auch Nachteile mit sich: Je nach Dicke und Verarbeitung kann es schneller brechen als vergleichbare Materialien. Zudem ist es in der Herstellung deutlich teurer als Gorilla-Glas: Während dieses etwa 3 Dollar kostet, schlägt ein Saphirglas in der gleichen Größe laut Schätzungen mit 16 Dollar zu Buche.

Denkbar ist, dass dieses Glas dem teuersten Gerät der Reihe vorbehalten wird, quasi als Mehrwert gegenüber dem günstigen Modell. Das neuartige Material lässt allerdings auf sich warten: Gerüchten zufolge soll die Produktion stocken und die Veröffentlichung des größeren iPhones auf die Wintersaison verschieben.

Prozessor

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die neue iPhone-Generation mit einem neuen Prozessor ausgestattet. Gemunkelt wird über einen Apple A8-Prozessor mit zwei Kernen, die mit einer Taktrate von zwei Gigahertz arbeiten. Das aktuelle Modell arbeitet mit 1,3 Gigahertz. Woran Apple hingegen sparen soll, ist der Arbeitsspeicher. Während Samsung seine Geräte mit mehreren Gigabyte ausstattet, soll Apple weiterhin bei einem Gigabyte bleiben. Da Apple die Systemstrukturen der Prozessoren aber selbst entwickelt, ist es durchaus möglich, dass diese runder und schneller laufen als die Standard-Prozessoren anderer Geräte. An andererer Stelle spart Apple hingegen nicht: Lag die maximale Speichermenge bisher bei

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