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Apple Jobs präsentiert neues iPhone

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Eckiges Design im Edelstahlrahmen

Das neue iPhone 4 von Apple Quelle: REUTERS

In dem neuesten iPhone steckt der von Apple selbst entwickelte A4 Chip, der auch das iPad antreibt. Dank des stromsparenden Chips und eines etwas größeren Akkus gibt Apple Laufzeiten von bis zu 40 Prozent mehr gegenüber dem 3GS an, die Standbyzeit wird mit bis zu 300 Stunden beziffert, die Gesprächszeit in UMTS-Netzen im Schnitt mit sieben Stunden oder zehn Stunden Surfen via Wifi.  Bemerkenswert ist, dass Apple die größere Batterie in ein noch kleineres Gehäuse gezwängt hat. „Das iPhone 4 ist das flachste Smartphone der Welt“, behauptet Jobs.

Das Design des iPhones hat sich verändert, der halbrunde Rücken ist eckig geworden. Geanu wie schon vom Blog Gizmodo vorab mit Fotos eines iPhone Prototypen berichtet, der einem Apple-Ingenieur in einer deutschen Biergaststätte im Silicon Valley geklaut (Behauptung Jobs) - oder verloren wurde und von den Bloggern erworben (Version von Gizmodo).

Das Vorführmodell lag gut in der Hand, aber auch nicht viel anders die Vorgängervariante. Mit 137 Gramm ist es nur zwei Gramm schwerer als das 3GS und vier Gramm schwerer als das 3G – und damit als Unterschied nicht wahrnehmbar.

Nummer 4 ist nur 9,3 Millimeter dick und damit zweieinhalb Millimeter dünner als das 3GS, was man allerdings nur bemerkt, wenn man die Geräte direkt nebeneinander legt. Wie von Jobs versprochen, sticht das extrem hochauflösende Display ins Auge. Text und Fotos wirken gestochen scharf. Was um so stärker auffällt, da der Bildschirm des derzeitigen Modells ohnehin nur Durchschnitt ist. Allerdings dürfte „Retina“ frischgebackenen Besitzern von Apples iPad die Laune vermiesen. Warum konnte Apple so ein hochauflösendes Display nicht in seinen Flachcomputer einbauen, der ja gerade erst auf den Markt gekommen ist? Das hätte zwar das Gerät verteuert, aber nun fühlt sich das iPad schon wieder überholt an.

Panne bei der Präsentation

Spendiert hat Apple auch ein zweites Mikrofon, das Umgebungsgeräusche herausfiltern soll. Das ist bei anderen Mobiltelefonen, beispielsweise Googles Nexus bereits Standard. In die Gehäuse-Seitenwände des neuesten iPhones hat Apple in einem Metallstreifen alle Antennen für Mobilfunk, Wlan, GPS und Bluetooth integriert. Das erlaubt den Verzicht auf den Plastikrahmen, der bei den früheren Modellen nötig war, um die Empfangsqualität nicht zu beeinträchtigen. Ob sich dadurch auch der Empfang verbessert, muss sich erst noch erweisen.

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