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Cloud Was Sie über die Wolke wissen müssen

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Was passiert, wenn die Internet-Verbindung ausfällt?

Wolke Trichter Quelle: Illustration: Torsten Wolber

Im vergangenen Jahr brachte Google mit der Software Chrome OS gewissermaßen so etwas wie ein Cloud-Betriebssystem auf den Markt: Es handelt sich dabei um eine aufgemotzte Version des eigenen Browsers Chrome. Auf der Internationalen Funkausstellung Anfang September 2011 in Berlin hat Samsung als erster Hersteller ein derartiges Chromebook als Cloud-Computer vorgestellt: Bis auf das Betriebssystem ist auf dem Chromebook keine Software installiert, stattdessen bezieht das Gerät alle Programme und Anwendungen aus der Cloud. Seitdem ist es um Chromebook allerdings still geworden – möglicherweise auch deshalb, weil die Cloud-Laptops von Google ohne Zugang zum Internet kaum zu etwas zu gebrauchen sind.

Weiter ist der Suchmaschinenriese bei seinen Cloud-Diensten, den Google Apps. Seit Ende des vergangenen Jahres bietet Google einige seiner Dienste wie Google Mail, Kalender, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation in einer Mischform an – teils als App zum Installieren, teils als reinen Cloud-Service. Der Vorteil: Nutzer können dadurch auch auf ihre Dokumente zugreifen, wenn sie gerade offline sind, also die Internet-Verbindung abgebrochen ist. Sobald das Web wieder verfügbar ist, werden die offline erzeugten Daten mit denen in der Cloud gespeicherten synchronisiert.

Richtige Probleme gibt es, wenn der Cloud-Service ausschließlich und lupenrein wie eine Festplatte im Internet arbeitet: Ohne Internet-Verbindung sind die Daten dann für den Nutzer unerreichbar. Vor dem Hintergrund empfiehlt es sich, zumindest die wichtigsten Dokumente im eigenen Rechner zu behalten und sie später mit den Daten in der Wolke zu synchronisieren.

Solche und andere Probleme, die mit der Verfügbarkeit von funktionierenden Internet-Verbindungen zusammenhängen, werden in Zukunft allerdings irgendwann einmal vielfach wegfallen. „Wenn die vierte Mobilfunkgeneration LTE auf breiter Front eingeführt wird, fallen viele Lücken im Netz weg – das wird Cloud Computing einen zusätzlichen Schub bescheren“, sagt Steve Janata von der Experton Group.

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