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Consumer Electronics Show Was auf der CES zu sehen ist

Die CES in Las Vegas gibt traditionell den Ton für das Tech-Jahr vor. In diesem Jahr steht bei der Messe neben selbstfahrenden Autos verstärkt vernetzte Technik mit Verbindung zu künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt.

SprachassistentenIn diesem Jahr steht die CES im Zeichen digitaler Assistenten, die sich mit Menschen unterhalten und für sie kleine Aufgaben über verbundene Geräte und Dienste erfüllen können. Bei solcher Software zeichnet sich ein Wettstreit von Plattformen großer Tech-Konzerne ab: Alexa von Amazon, Siri von Apple, Googles Assistant und Cortana von Microsoft. Dabei gelang Amazon zur CES ein erster Schritt, um Alexa über den hauseigenen smarten Lautsprecher „Echo“ hinaus auch in Geräte anderer großer Hersteller zu bringen. Der weltgrößte PC-Anbieter Lenovo stellte einen ähnlich aussehenden Lautsprecher vor, in dem Alexa das Herzstück ist. Außerdem kündigte der Hausgeräte-Spezialist Whirlpool an, dass seine neuen Waschmaschinen und Trockner sich auch per Sprachbefehl an Alexa steuern lassen werden. Dieser Kühlschrank kann sich auch mit dem Nutzer unterhalten. Quelle: dpa
DrohnenDie kleinen Fluggeräte werden smarter - Software und Sensoren sorgen dafür, dass sie sich autonom bewegen können. So kündigte der Anbieter Keyshare Technology am Dienstag eine „Selfie-Drohne“ an, die automatisch um den Nutzer herumschwebt und Aufnahmen von ihm macht. Quelle: dpa
Wearables gehen in die NischeNach dem ersten Hype um Smartwatches als Allerkönner am Handgelenk setzt ein Trend zur Spezialisierung ein. Fitness hat sich als ein zentraler Anwendungsfall herauskristallisiert. Das Geschäft der Anbieter von Fitness-Bändern fiel bisher nicht den Computer-Uhren zum Opfer. Und auch zur CES gibt es diverse neue spezialisierte Technik mit engem Aufgabengebiet. Dazu gehört zum Beispiel ein Wehen-Sensor für Schwangere. Quelle: dpa
Virtuelle RealitätLeute, die mit VR-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen, gehören schon lange zum Bild der CES. Neben den Pionieren wie die Facebook-Firma Oculus, Samsung und HTC mit der Brille Vive will dieses Jahr auch Lenovo mitmischen: Der PC-Marktführer stellte am Dienstag den Prototypen eines Headsets für die „Holographic“-Plattform des Windows-Konzerns Microsoft vor. Quelle: AP
Robo- und ElektroautosWenige Tage vor der Autoshow in Detroit nutzen einige Hersteller die Messe in Las Vegas wieder für frühe Ankündigungen. Ford stellte eine neue Version seiner selbstfahrenden Testfahrzeuge mit dezenter untergebrachten Sensoren fertig. Fiat Chrysler hat ein Elektro-Minivan gezeigt, Faraday Future stellte sein erstes Serienauto vor. Die deutschen Autobauer halten sich diesmal etwas im Hintergrund, nachdem sie in den vergangenen beiden Jahren für Aufsehen sorgten: Daimler zeigte seinen futuristischen selbstfahrenden Prototypen F015 und Volkswagen brachte 2016 auf dem Höhepunkt des „Dieselgate-Skandals“ um manipulierte Abgaswerte das Elektroauto-Konzept „Budd-e“ nach Las Vegas mit. Quelle: AP
USB-C breitet sich ausApple sorgte vor wenigen Monaten noch für einen kleinen Aufschrei unter seinen Kunden, als beim neuen MacBook Pro die verschiedenen Anschlüsse durch Ports des Standards USB-C ersetzt wurden. Inzwischen zeichnet sich aber ab, dass das Format eine zentrale Rolle als einheitlicher Verbinder verschiedenster Geräte übernehmen könnte. Dann wäre auch die heutige Zeit vieler Adapter für diverse Formate vorbei. Quelle: dpa
Vernetzte TechnikDas Smart Home mit seinen vernetzten Lampen, Steckdosen, Türschlössern, Thermostaten und allen Arten von Hausgeräten eroberte sich schon in den vergangenen Jahren immer mehr Platz in den CES-Hallen - und der Trend steht erst am Anfang. Jetzt kommen auch digitale Assistenten dazu. So stellte der weltgrößte PC-Anbieter Lenovo am Dienstag seinen vernetzten Lautsprecher vor, der mit der Assistenz-Software Alexa von Amazon läuft. Der Online-Händler konnte damit einen Verbündeten für seine Plattform im Wettbewerb mit Apple, Google und Microsoft gewinnen. Ein schnell wachsender Markt sind WLAN-Routersysteme, die den vielen vernetzten Geräten ein lückenloses Netz bieten sollen. Allein am Dienstag sprangen Linksys und der Sicherheitssoftware-Spezialist Symantec auf diesen Zug auf. Quelle: AP
TV und MusikKlassische Unterhaltungselektronik ist bei der CES nicht mehr so dominant wie früher - wird aber auch in diesem Jahr nicht fehlen. Bei den Fernsehern dürfte die HDR-Technologie für kontrastreichere Bilder im immer mehr Geräte kommen. Bei der Audiotechnik dreht sich alles um Musik aus dem Netz. Quelle: AP
Der PC ist nicht totAngesichts der jahrelangen rapiden Verkaufsrückgänge wurde das Geschäft mit Notebooks und Desktop-Rechnern von einigen Marktbeobachtern schon totgesagt. Doch zu dieser CES überschlagen sich die Hersteller mit Ankündigungen. Allein Lenovo und Acer stellten mehrere Notebooks vor. Außerdem gibt es diverse spezielle Modelle für Gamer - gefördert auch durch den Bedarf an viel Rechenpower für virtuelle Realität. Quelle: REUTERS
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