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Daten statt U-Boote Hier wird ein alter Bunker zum Rechenzentrum umgebaut

Im südfranzösischen Marseille baut die Firma Interxion einen ehemaligen U-Boot-Bunker der Nazis zu einem Rechenzentrum um. Das Projekt ist ebenso teuer wir kurios – doch derlei ungewöhnliche Daten-Speicherorte boomen.

Großumbau: Die Firma Interxion, die in ganz Europa Rechenzentren betreibt, verwandelt derzeit im Hafen von Marseille einen ehemaligen U-Boot-Bunker der deutschen Marine in ein Rechenzentrum. Mehr über scheinbar abstruse Orte für Rechenzentren und warum sich der aufwendige Umbau überhaupt lohnt, lesen Sie hier. Quelle: Presse
Bauwerk für die Ewigkeit. Der ehemalige Atom-Bunker, 1943 errichtet, hat fast drei Meter dicke Wände und sechs Meter dicke Decken – aus Stahlbeton. Quelle: Presse
Ihn in ein Gebäude zu verwandeln, das künftig Millionen Cloud-Datensätze beherbergen soll, bedarf schweren Gerätes – und mindestens 140 Millionen Euro. Quelle: Presse
Aufwändig ist vor allem der Innenausbau des Gebäudes. Die Kunden erwarten eine krisensichere Stromzufuhr, dazu Anschluss an mindestens 150 Telekom-Gesellschaften, die ihre Daten versenden. All das muss in den Bunker eingebaut werden. Quelle: Presse
Die Bauarbeiter haben nicht nur neue Wände und doppelte Böden eingezogen, sondern auch einen Versorgungsgang entlang des Gebäudes. 200 bis 300 Besucher erwarten die Betreiber hier – pro Tag. Quelle: Presse
Vor allem die Deckenhöhe war beim Umbau ein Problem. Als die Deutschen den Bunker entwarfen hatten zwölf U-Boote in ihm Platz, entsprechend war jede Kaverne über zwölf Meter hoch. Heute sorgen Zwischendecken für handhabbare Deckenhöhen – und die doppelte Anzahl an Räumen Quelle: Presse
Interxion-Chef Fabrice Coquio ist noch immer begeistert von seinem neuen Gebäude. Für ihn ist der Bunker mit seinen einmaligen räumen, wie diesem Schieß-Unterstand, eine tolle Gelegenheit, PR für seine Firma zu machen. Quelle: Presse
Am Ende der Bauarbeiten wird im Innenraum mit seinen blank-verputzten Wänden und Gängen wenig sichtbar bleiben. Die Fassade jedoch will Interxion so gut es geht erhalten. Mehr über scheinbar abstruse Orte für Rechenzentren und warum sich der aufwendige Umbau überhaupt lohnt, lesen Sie hier. Quelle: Presse
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