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DSL- und Kabelanschlüsse Breitband: Konkurrenz sitzt der Telekom im Nacken

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Die Schlusslichter

Ein Antennen-Anschlusskabel liegt auf einem Logo des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland. Quelle: dpa

4.       1&1

Obwohl 1&1 zu einem nicht unerheblichen Teil DSL-Anschlüsse der Telekom und Vodafone weiterverkauft, zeigen die Testberichte deutliche Unterschiede. Vor allem in den Datenmessungen schneidet der Durchschnitt der getesteten Leistungen des günstigeren Anbieters schlechter ab als bei der Telekom, Vodafone, Unitymedia und Kabel BW. Die durchschnittlichen Ping-Zeiten liegen bei über 25 Millisekunden und auch die gemessen http-Antwortzeiten liegen auf den hinteren Plätzen. 11,8 Prozent der Testverbindungen erzielten Datenraten, die weniger als Dreiviertel der zugesicherten Bandbreite lieferten. Auch mit Überlastung hat das Netz immer noch zu kämpfen – auch wenn sich die Werte seit vergangenem Jahr verbessert haben.

Weniger Probleme zeigten sich bei der Telefonie. Hier steht 1&1 mit Verbindungsaufbauzeiten von etwa 2,5 Sekunden. Auch bei den DTMF-Signalen schnitt das Unternehmen ordentlich ab. Trotz der schlechteren Ergebnisse kann das Angebot in punkto Preis-Leistung für viele Kunden interessant sein.

5.       Kabel BW

Im Vorjahr belegte Kabel BW noch den zweiten Platz im Ranking. Für den Absturz dürften mehrere Großausfälle der für Sprachtelefonate wichtigen Voice-Switches im Kabel-BW-Netz während des Testzeitraums gewesen sein. Während dieser Zeit konnten die Kunden nicht telefonieren und waren auch nicht über ihre Festnetzanschlüsse erreichbar.

Ärgerlich, denn bei der Sprachqualität, den Rufaufbauzeiten oder den Signallaufzeiten liegt Kabel BW auf hohem Niveau. Überzeugend fallen auch die Ergebnisse der Datenmessungen aus, die ähnlich gut sind sie bei den beiden Testsiegern. Eigentlich sei Kabel BW ein Kandidat für einen der Spitzenplätze, schreiben die Autoren des Tests.

6.       Telefonica/O2

Gerade einmal ausreichend war die Note im Vorjahr. Seitdem hat sich das Angebot laut Studie deutlich verbessert. Vor allem bei der Sprachdisziplin haben sich die Münchener gesteigert. Bei Daten bleibt das Netz wackelig. Zwar sind die Ping- und die HTTP-Antwortzeiten sehr gut. Doch gerade letztere werden bis um das zehnfache langsamer als andere Anbieter, wenn parallel Daten hochgeladen werden und gleichzeitig telefoniert wird.

7.       Kabel Deutschland

In Arbeit
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Lediglich befriedigend fiel das Testergebnis für Kabel Deutschland aus. Der Anbieter ist in allen Bundesländern außer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen aktiv. Schwächen zeigten sich im Test bei den erzielbaren Bandbreiten bei Down- und Uploads. In 28 Prozent der Testverbindungen sank die tatsächliche Geschwindigkeit unter 75 Prozent der versprochenen Rate. Das Netz scheint häufiger überlastet zu sein, vor allem in den frühen Abendstunden.

Besser sah es bei den getesteten Sprachverbindungen aus, auch wenn die Zahl der ungewollten Gesprächsabbrüche im Test im Vergleich recht hoch war.

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