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Entertainment Sony schickt PS Vita ins Rennen

Smartphones und Tablets haben die Welt der Videospiele umgekrempelt, vor allem für mobile Spielekonsolen ist die Luft dünner geworden. Sony will es mit der Playstation Vita trotzdem noch einmal wissen.

Die Playstation Vita kommt nach Deutschland
Ein Model zeigt am 15.09.2011 die PlayStation Vita von Sony auf der Tokyo Game Show in Tokio Quelle: dpa
Japanische Käufer der PS Vita Quelle: dpa
Playstation Vita, Sony's new high-powered handheld console with a rear touchpad. Quelle: dapd
Sony Computer Entertainment Japan President Hiroshi Kawano introduces the PlayStation Vita Quelle: dapd
visitors crowd at the booth of Sony Computer Entertainment for a new portable machine, PlayStation Vita, at the Tokyo Game Show Quelle: dapd
A video screen shows off Sony Corporation's next generation portable gaming machine, PlayStation Vita, as it displays a forthcoming game called "ModNation Racers," Quelle: dapd
In this video game image released by Sony Computer Entertainment America, a scene is shown from "Little Deviants." Quelle: dapd

Sony geht dieser Tage eine spannende Wette ein. In einer Zeit, in der Smartphones und Tablet-Computer mit Vielseitigkeit punkten, bringt der Elektronik-Riese mit der Playstation Vita eine mobile Konsole auf den Markt, die ein beeindruckendes Spielerlebnis bietet - aber nicht viel mehr. Sony setzt darauf, dass die Spieler nicht auf dem Touchscreen ihres Mobiltelefons herumdrücken wollen, sondern mindestens 250 Euro für ein Extra-Gerät ausgeben. Und dann ist da ja auch noch ein Konkurrent namens Nintendo. Bereits jetzt läuft der Verkauf der Luxusvariante in Japan schlecht: Die Händler geben - auf Anordnung von Sony - bereits umgerechnet 20 Euro Rabatt auf das 300 Euro teure 3G-Modell.

Konkurrenz von allen Seiten

Dabei bekommt die Vita, in Japan seit 17.. Dezember auf dem Markt, von den Testern durchweg gute Noten: brillanter Bildschirm, innovative Steuerung, gutes Spieleangebot, dazu ein ordentlicher Akku. Punktabzug gibt es nur für die mäßigen Kameras. Allerdings ist die Konkurrenz groß. Zum einen ist da der ewige Rivale Nintendo: Der hat bereits Anfang 2011 mit der 3DS die nächste Generation seiner mobilen Konsole herausgebracht und weltweit mehr als 15 Millionen Exemplare verkauft. Das hat die hochgesteckten Erwartungen des Branchen-Veteranen zwar nicht erfüllt, aber trotzdem sind viele Fans erstmals mit einem aktuellen Gerät versorgt.
Mit einer drastischen Preissenkung um rund ein Drittel setzen die Super-Mario-Schöpfer den Rivalen zusätzlich unter Druck: Die Nintendo 3DS kostet in Deutschland nur noch 150 bis 170 Euro, während für die Playstation Vita je nach Ausstattung 250 oder 300 Euro fällig werden und Spieler außerdem noch eine Speicherkarte kaufen müssen.

Beide Anbieter bekommen außerdem immer mehr Konkurrenz von Apple, Samsung und Co: Die Hersteller von Smartphones und Tablet-Computern verkaufen Tag für Tag hunderttausende Geräte, die dank immer besserer Bildschirme und Prozessoren passable Spielgefährten geworden sind. Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen, auf der Leitmesse Mobile World Congress in Barcelona werden in den nächsten Tagen dutzende neue Mobil-Computer vorgestellt.

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