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Entwicklerkonferenz Apple präsentiert neue Betriebssysteme

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Macbooks und iRadio

Das Apple-Logo ist am Moscone Center in San Francisco zu sehen. Zum Apple-Entwicklerkongress WWDC 2013 werden am kommenden Montag rund 5000 Entwickler im Moscone Center in San Francisco erwartet. Quelle: dpa

Spannend ist auch die neue Mavericks-Funktion „App Nap“. Sie sorgt dafür, dass wenig genutzte Anwendungen komprimiert werden, so dass mehr Energie gespart werden kann. Mit iOS X wurde auch der Apple-Browser Safari einmal überholt. So wird künftig eine „Leseleiste“ die letzten Browseraktivitäten anzeigen. Außerdem wird es im Browser einen Extra-Bereich für Twitter- und LinkedIn-Inhalte geben. Facebook wurde von dieser Funktion ausgeschlossen.

iOS Mavericks soll im Herbst auf den Markt kommen. Erst in Amerika und dann auch in weiteren Ländern.

Neue Generation der Macbooks

Als einzige Hardware stellten Tim Cook und sein Team in San Francisco das neue MacBook Air vor. Eine neue Version wurde sehnlichst erwartet, war doch der letzte große Aufschlag lange her. Apple hatte sich in Zeiten des mobilen Trends voll auf die Weiterentwicklung des iPhone und iPad konzentriert. Was vorgestellt wurde, war nun ein neues Macbook Air. Dank eines neuen Intel Core-Prozessors ist es dem Technik-Team gelungen, die Akkulaufzeit erheblich zu steigern. Die Batterie soll angeblich einen ganzen Tag durchhalten und auch die Grafik um bis zu 40 Prozent schneller arbeiten. Das 11-Zoll-Modell wird für 999 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich sein, 13-Zoll-Geräte werden 100 Euro mehr kosten. „mit schnellerem Flash, einer leistungsfähigeren Grafik und bis zu zwölf Stunden Batterielaufzeit bietet das Macbook Air noch mehr Leistung“, sagte Phil Schiller, Vizepräsident des Apple-Marketings. Wie auch schon das iPhone 5 bekommt auch das neue Macbook Air den „Thunderbolt“-Anschluss zur Stromversorgung. Das Macbook Air wird direkt mit iOS X ausgeliefert. Erhältlich ist es ab sofort im Apple Store.

Außerdem kommt mit dem Mac Pro endlich wieder ein neuer Desktop-Rechner. Das Design ist komplett neu. Der Computer steckt in einer deutlich kleineren, schwarzen Röhre.

Die bekanntesten Musik-Portale im Internet
Amazon startet Prime Music in Deutschland und Österreich - als Bestandteil von Amazon Prime ohne zusätzliche Kosten. Quelle: obs
Apple Music Quelle: dpa
Die seit März 2012 existierende Plattform Spotify bietet mehr als 30 Millionen Songs an. Eine Gratis-Version erlaubt das Anhören der Musik mit Werbeunterbrechungen. Zusätzliche Premiumfunktionen wie das Downloaden von Liedern sind wie bei den meisten Streaming-Angeboten kostenpflichtig. Nach eigenen Angaben hat Spotify mehr als 75 Millionen Nutzer, 20 Millionen von ihnen zahlen. Der Streaming-Dienst ist in 58 Ländern verfügbar. Preis: kostenlos bis 9,99 Euro monatlich
Die Streaming-Plattform Deezer ist vor allem in Frankreich sehr beliebt. 2007 startete sie als erster Gratis-Streamingdienst auf dem Markt. Heute kostet eine Mitgliedschaft, wie auch bei vielen anderen Diensten, Geld. Kostenlos gibt es nur ein Radio-Angebot und Lied-Ausschnitte. Die Plattform ist mittlerweile in mehr als 180 Ländern verfügbar. Preis: kostenlos bis 9,99 Euro monatlich Quelle: Screenshot
Mit Ampya versucht die ProSiebenSat.1 Media seit 2011 auf dem boomenden Markt der Streaming-Dienste Fuß zu fassen. Beflügelt durch viel Werbung auf den TV-Kanälen des Medienunternehmens zählt Ampya zu den bekanntesten Diensten in Deutschland. 2014 wurde Ampya von Deezer mit dem Ziel übernommen, in Europa noch weiter zu wachsen. Preis: kostenlos bis 9,99 Euro monatlich Quelle: Screenshot
Seit 2012 ist WiMP aus der Bethaphase heraus. Gegründet wurde der Musikstreamingdienst in Norwegen, wo sein Mutterkonzern "Aspiro" sitzt. WiMP gibt es bis jetzt in fünf Ländern zu hören: Deutschland, Norwegen, Dänemark, Schweden und Polen. "Aspiro" spielt schon mit dem Gedanken WiMP auch in Finnland, Portugal, Österreich und der Schweiz zu etablieren. Mit einer hohen Sound-Qualität (gegen Aufpreis) und einem eigenen Redaktionsteam, das Musik empfiehlt, will sich WiMP von der Konkurrenz abheben. Preis: 4,99 bis 19,90 Euro monatlich
Napster startete als Musiktauschbörse und wurde schnell zur Plattform für illegale Raubkopien. Auf rechtlichen Druck der Musik-Industrie wurde die Plattform 2001 geschlossen. Der legale Streaming-Dienst gleichen Namens bietet mehr als 25 Millionen Songs und ist damit einer der größten überhaupt. Nach einer kostenlosen Testphase gibt es den Dienst allerdings nur noch gegen Geld. Preis: 7,95 bis 9,95 Euro monatlich Quelle: AP

Apples Radio

Wenig überraschend war dann am Ende die Ankündigung eines neuen Musik-Dienstes. Im Vorfeld der Veranstaltung war viel spekuliert worden, ob iRadio kommen würde. Was das Apple-Team dann präsentierte war iTunes Radio. Dafür hatte der IT-Riese erst vor kurzem die Kooperation mit allen großen Lables abgeschlossen. Der Konkurrenz zu Spotify und anderen Streaming-Anbietern wie Pandora steht also nichts mehr im Weg. Zusehends waren einstige iTunes-User zu den kostenfreien Anwendungen gewechselt. iTunes Radio wird mit Werbemitteln finanziert und so für jeden kostenfrei angeboten. Wer im Rahmen des Angebots iTunes Match 24,99 Euro im Jahr draufzahlt, bekommt das neue Radio von Apple werbefrei.

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