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Ernst&Young-Studie Unternehmen scheitern beim IT-Risikomanagement

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Investitionen fruchten nicht

Obwohl viele Unternehmen erheblich in ihre IT-Programme und -Projekte investieren, sind viele dieser Vorhaben nicht erfolgreich: Sie überschreiten häufig das Budget, werden zu spät geliefert oder verfehlen die Zielvorgaben. „Die Komplexität der Programme steigt meistens schneller, als die Unternehmen reagieren können. Haben die Firmen den Schutz ihrer Informationen an die jüngsten technologischen Veränderungen angepasst, gibt es bereits wieder technische Innovationen, die es zu berücksichtigen gilt. Um typische IT-Risiken zu umgehen und so den Geschäftserfolg nachhaltig zu unterstützen, sollten Unternehmen in ein IT Risk Management investieren. Eine interne Revision kann darüber hinaus effektiv sein, um bestehende Lücken und Fehler im Projektmanagement oder Portfoliomanagement zu erkennen und diese zu adressieren“, sagt Olaf Riedel.

 

Interne Schwachstellen werden wichtiger

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Daten effektiv vor Hacker-Angriffen von außen, aber auch vor internen Lecks zu schützen: Die Angriffe von außen nehmen nach Erkenntnissen von Ernst & Young seit Jahren zu, aber auch innerhalb der Unternehmen gibt es große Schwachstellen beim Datenschutz.

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„Sicherheitsprogramme sind in der Regel darauf ausgerichtet, vor externen Angriffen zu schützen. In Wirklichkeit befinden sich die Gefahren jedoch sowohl extern als auch intern. Um seine Daten zu schützen, sollte das Unternehmen deshalb zunächst analysieren und evaluieren, welchen Wert ihre Informationen haben und wer Zugang zu diesen Daten hat“, sagt Olaf Riedel.

 

Aktivitäten in Social Media bergen Risiken

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Zu den internen Risikofaktoren für die Datensicherheit der Unternehmen zählt auch die Nutzung sozialer Online-Medien: Jeder Nutzer kann beispielsweise eine Unternehmensseite bei Facebook anlegen, ohne dass die betreffende Firma diese Seite kontrollieren oder entscheiden kann, welche Inhalte dort publiziert werden. Das kann dazu führen, dass es ein Nebeneinander unterschiedlicher Firmenprofile und vermeintlicher Meinungsäußerungen gibt. Die Folge ist ein uneinheitliches Bild des Unternehmens in der virtuellen Öffentlichkeit. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Ruf der Firma durch negative oder wohlgemeinte aber missverständliche Kommentare von Mitarbeitern oder Kunden geschädigt wird. „Eine Social-Media-Strategie und klare Richtlinien für die Nutzung dieser Medien durch die Mitarbeiter können die Risiken sozialer Online-Netzwerke verringern“, sagt Olaf Riedel.

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