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Gerüchteküche Telekom bereitet sich auf das iPhone 6 vor

Normalerweise verkauft Apple sein neues Smartphone erst im Herbst. Doch die Deutsche Telekom rechnet damit, dass das neue iPhone schon im Juli auf den Markt kommt.

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Das neue iPhone kann vielleicht schon im Juli bei der Telekom bestellt werden. Quelle: dpa

Das iPhone 5S ist gerade erst ein halbes Jahr alt, da warten die Apple-Fans schon auf den Nachfolger. Und der könnte schneller auf den Markt kommen als angenommen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet mit Bezug auf taiwanesische Medien, Apple wolle das iPhone 6 bereits im August auf den Markt bringen. Die Idee: Damit dem großen Konkurrenten Samsung zuvor kommen.

Laut "Economic Daily News" soll das iPhone in zwei unterschiedlichen Größen erscheinen - 4,7 und 5,5 Zoll. Die kleinere Variante könnte den Gerüchten zufolge schon im Sommer in den Läden stehen. Das große iPhone 6 würde erst am 19. September erst in den Verkauf gehen.

Die Deutsche Telekom, deutscher Vertragspartner von Apple, bereitet sich intern schon einmal auf den Verkauf vor, wie apfelpage.de berichtet. Demnach seien Call-Center damit beauftragt worden, Kunden, deren Verträge ungefähr mit dem Marktstart des Modells auslaufen, davon zu überzeugen, ihren Tarif zu verlängern – dann aber mit einem iPhone 6 im Gepäck.

Potenziellen Kunden, die nur wegen des neuen iPhones einen Telekom-Vertrag abschließen wollen, soll in Ausnahmefällen schon im Juli ein schriftliches Angebot mit Vertrag zum iPhone 6 zugeschickt werden.

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    Das neue iPhone 6 soll ein größeres Display bekommen - damit ginge es komplett gegen den eigentlichen Apple-Trend: Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hatte stets dafür plädiert, das Smartphone mit einer Hand bedienbar zu machen.

    Samsung hat allerdings vorgemacht, dass Smartphones mit größeren Displays ihre Abnehmer finden – vor allem auf dem asiatischen Markt. Klar ist nur, dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino schon länger an einer neuen Display-Technologie feilt. Einiges spricht zum Beispiel dafür, dass mit dem neuen iPhone 6 auch ein Retina-Nachfolger zu erwarten ist.

    Forbes-Journalist Haydn Shaughnessy hat einige überzeugende Argumente dafür zusammengetragen. Demnach hat Apple vier neue Patente im Bereich der Nanotechnologie angemeldet. Die Technologie würde eine höhere Bandbreite an Farben in den neuen Displays ermöglichen.

    Verstärkt wird die Vermutung durch eine Aussage des CEOs von Nanosysm, Jason Hartlove. Das Unternehmen, das auf Nanotechnologie spezialisiert ist, kündigte an, neben einem Flatscreen auch das erste Smartphone mit der neuen Technologie Mitte des Jahres vorzustellen.

    Die Verwendung von Saphirglas, einer härteren Glassorte als des bisher verwendeten Gozilla-Glases, scheint mittlerweile sicher. Wie der amerikanische Konzern GT Advanced Technologies bekanntgab, besteht ein Deal über eine langfristige Versorgung von Apple mit Saphirglas. Das Glas ist dabei nicht nur härter und damit kratzfester, es soll dieses mal auch über die Kanten des iPhones gehen und damit Teil der optischen Änderungen sein.

    Technische Ausstattung

    Bei Sex und Politik versteht Apple keinen Spaß
    DrohnenkriegDie amerikanischen Truppen haben weltweit Drohnen im Einsatz. Der britischer Webentwickler Josh Begley wollte diese Einsätze öffentlich machen und publizierte die App „Drones“. Nach jedem Drohneneinsatz sendete die App eine Push-Nachricht an alle Abonnenten. Die können dann auf einer Google-Karte genau erkennen, wo der Einsatz erfolgt ist. Allein 2012 wurde das Produkt dreimal von Apple abgelehnt. Noch diesen Sommer will er es ein weiteres Mal versuchen. Quelle: Screenshot
    Drogen werden SüßigkeitenAuch Drogen haben bei Apple nichts zu suchen. Das Spiel „Dope Wars“, in dem sich der Spieler vom kleinen Dealer zum Drogenbaron hocharbeitet, durfte entsprechend gar nicht erst in den App-Store. Die Hersteller von Catamount Software nahmen es gelassen und wandelten das Konzept einfach in einen Süßigkeiten-Handel um. Unter dem Titel „Candy Wars“ bekam das Spiel Apples Segen. Quelle: Catamount Software Quelle: PR
    Präsidenten-CountdownDie App "Freedom Time" zählte 2008 die Tage bis zum Ende der Präsidentschaft von George W. Bush herunter. Obwohl der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs ein Anhänger der Demokraten war, verbannte er die App aus dem Store. Die Programmierer Alec Vance und Court Batso beschwerten sich bei Jobs persönlich - und der antwortete dem Blog der Entwickler zufolge so: „Auch wenn ich mit meinen persönlichen politischen Ansichten eher den Demokraten zugeneigt bin, glaube ich, dass diese App in etwa die Hälfte unserer Kunden vor den Kopf stößt. Also was soll das?“ Quelle: Screenshot
    MädelssucheOhne Zweifel: "Girls around me" ist eine Flirting-App, die sich in erster Linie an Männer richtete. Sie führte öffentlich zugängliche Daten von Foursquare, Facebook und Google Maps zusammen und zeigte so an, wer sich gerade in der Nähe aufhält. Dadurch lassen sich nicht nur bekannt, sondern auch fremde Menschen in der Umgebung auskundschaften. Aus Angst, die App könne Stalking fördern, entfernte Apple die App wieder aus dem Store. Quelle: Screenshot
    Gay CureDie App Gay Cure versprach Nutzer binnen 60 Tagen von ihrer Homosexualität zu heilen. Die App der fundamentalistischen christlichen Gruppe Exodus International löste einen Sturm der Entrüstung aus. Mehr als 150.000 Nutzer beschwerten sich in einer entsprechenden Petition. Bei der Einrichtung hatte Apple zunächst keine Bedenken, löschte die Anwendung aber schließlich. Quelle: dpa
    Heiligtum im iPhoneSelbst ein bisschen heilig werden, konnten Nutzer mit der App „Me so holy“. Damit ließen sich Fotos von einem selbst in eine Heiligenpostkarte einsetzen. Das ganze ließ sich noch mit einem Text versehen und verschicken. Apple fand die Spielereien mit Jesus und Co anstößig und ließ die App nicht zu. Quelle: Presse
    Finger ziehenSchon Anfang 2009 wies Apple die Anwendung „Pull my Finger“ zurück. Gründe dafür sind nur schwer nachvollziehbar. Die App stellte 16 Figuren zur Verfügung an deren Finger man ziehen konnte, so dass dann ein Pups-Geräusch zu hören war. Den Sound konnten die Nutzer selbst aus einer Datenbank auswählen.   Quelle: Screenshot

    Über die sonstige technische Ausstattung ist weniger bekannt. Die China Post berichtete, dass Apple wohl nicht die erhoffte 16-Megapixel-Kamera verbauen wird, sondern bei seinem 8-Megapixel-Modell bleiben wird. Als Grund wird die bessere Handhabung angegeben. Um trotzdem eine Verbesserung zu erzielen, soll die weniger gut bestückte Kamera aber mit einem besseren Bildstabilisator ausgerüstet sein.

    Beibehalten werden soll auch die Trennung von Prozessor und LTE-Modem. Demnach wird Apple weiterhin mit Qualcomm in diesem Bereich zusammenarbeiten und sich selbst lediglich auf die Herstellung eines schnelleren 64-bit ARM-basierten Nachfolgers des A7 Prozessors konzentrieren.

    Allerdings dürfte die Vorfreude bei den aktuellen Gerüchten um das iPhone 6 etwas gedämpft werden. Angeblich will der Konzern den Basispreis für das ohnehin schon teure Smartphone um 100 Dollar anheben – zumindest in den USA. Ob die Preiserhöhung auch in Europa kommt, ist bisher nicht klar.

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      Aktuell nimmt Apple als Basispreis für das iPhone 5S knapp 200 US-Dollar. Wie immer hält Apple sich bedeckt und äußert sich nicht zu neuen Produkten.

      Quelle der Gerüchte ist der in der Regel gut informierte Analyst Peter Misek vom Finanzhaus Jefferies. „Die Idee mag weit hergeholt klingen, wenn man sich die Investorenbedenken bezüglich der Preissenkungen bei Smartphones in einem saturierten Markt betrachtet, in dem es an Unterscheidbarkeit zwischen den Geräten fehlt“, schreibt Misek laut dem IT-Portal "heise.de" in einer Notiz an seine Kunden. Dennoch sei das Finanzhaus davon überzeugt, dass genau dieser Mangel an Unterscheidbarkeit der Grund sein könnte, warum Apple die Preiserhöhung durchkriegen könnte.

      Digitale Welt



      Das sind ganz neue Töne. Vor der Veröffentlichung des iPhone 5s und 5c hieß es stets, dass Apple mit einem Billig-Smartphone in den Markt gehen wolle, um vor allem in den Schwellenländern Fuß zu fassen. Doch als die „Billig-Variante“ 5c dann für 599 Euro in den Handel kam, war die Enttäuschung bei vielen groß. Apple würde wohl doch nicht von seiner Preispolitik absehen, die dem Konzern mit jedem Produkt eine saftige Marge einbringt.

      Wirklich schlauer werden Apple-Fans erst Anfang Juni sein. Dann lädt das Unternehmen zur traditionellen Entwicklerkonferenz, um seine neuesten Produkte vorzustellen.

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