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Google "Indoor Maps" Wie das Einkaufen mit dem Smartphone funktioniert

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Möbelhaus war gestern

Kleidertausch - Die App der Modekette Debenhams ermöglicht virtuelle Anproben Quelle: Pressebild

14:30 Uhr: Passt das Sofa wirklich ins Wohnzimmer?

Zurück daheim. Das Möbelhaus war überfüllt, aber das macht nichts. Von zu Hause aus lässt sich sowieso am besten entscheiden, ob neue Möbel passen. Mithilfe der sogenannten Augmented-Reality-Technik blenden Handy oder Tablet-Rechner das gewünschte Sofa passgenau ins Kamerabild des Wohnzimmers ein. Mit der Fingerspitze lässt sich das virtuelle Möbelstück dann im Raum platzieren. Größe und Neigung passt die Software automatisch an den Blickwinkel an. Dabei orientiert sich das Programm an optischen Markern – kleinen Positionsanzeigen aus einem viereckigen Muster, die sich auf Papier drucken und dann im Raum platzieren lassen.

In einer Demoversion des französischen Augmented-Reality-Spezialisten Total Immersion ist etwa das Bild digitaler Schreibtischstühle kaum noch von den echten zu unterscheiden. Die Franzosen haben sogar eine Technik entwickelt, mit der sich Handybesitzer virtuell neue Brillen auf die Nase setzen können. Die Frontkamera des Telefons filmt das Gesicht, die Software rechnet passgenau das digitale Gestell. So will auch der Oldenburger Versandoptiker Brille24 den Handel per Smartphone beflügeln. Für den italienischen Luxusartikelhersteller Bulgari kreierte Total Immersion eine App, die auf dem Display edle Ringe täuschend echt an die Hand projiziert. Dazu bindet sich der Kunde nur ein kleines Markerband aus Papier um den Finger.

Sogar Kleider und Hemden können Smartphone-Besitzer bald virtuell anprobieren. In einer neuen Umkleidekabine von Total Immersion, die Kunden mit 3-D-Kameras filmt und dabei die Körpermaße erfasst, schmiegen sich die Stoffe bereits heute am Bildschirm täuschend echt über die Haut. Bald schon funktioniert das auch im Handydisplay.

Mit den richtigen Apps die Welt retten
Ökologischen Fußbadruck berechnenDie kostenlose App CO2Rechner für das iPhone ermöglicht dem Anwender einen schnellen Überblick über sein „CO2-Sündenkonto“. In gewohnter iPhone-Steuerung lassen sich allerlei Daten eintragen – von der Wohnungsgröße bis zur Verkehrsmittelnutzung. Spannend wird es, wenn verschiedene Parameter verändert werden. Schnell wird so deutlich, welche persönliche Klimaschutzmaßnahme dem Klima wie viel bringen würde. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein I„Abstimmung über den Geldbeutel“ wird das Verhalten von Konsumenten genannt, die beim Kauf auf ökologische und soziale Aspekte des Produkts achten. Ein Problem dabei ist die mangelnde Transparenz. Selbst Konsumenten, die bereit sind, für ökologisch korrekte Produkte mehr zu bezahlen, müssen erst einmal wissen, welche das sind. Die kostenlose App GoodGuide ist angetreten, diese Wissenslücke zu schließen. Sobald die ein Barcode in die Kamera gehalten wird, sucht sie das entsprechende Produkt aus der Datenbank samt Informationen zu Gesundheit sowie ökologischen und sozialen Bewertungen. Die 120.000 gespeicherten Barcodes sind allerdings überwiegend Produkte des US-Markts - für europäische Kunden muss noch nachgebessert werden. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein IINach einem ähnlichen Prinzip wie GoodGuide funktioniert auch die für iPhone und Android-Smartphones erhältliche kostenlose App Barcoo. Sie enthält deutlich mehr Produkte des deutsches Markts. Ökologische Aspekte stehen hier zwar nicht im Vordergrund, werden neben Kundenbewertungen und Preis aber auch angezeigt. Nach dem Scannen einer Mineralwasserflasche erfährt der Nutzer beispielsweise: „Abgefülltes Mineralwasser verursacht etwa 300g CO2 pro Liter – Trinkwasser kommt auf unschlagbare 1g CO2“. Daneben wird auch eine Nachhaltigkeitsampel für den Hersteller des Produkts angezeigt, die auf einer Bewertung der sozialen und ökologischen Verantwortung basiert. Zu bestimmten Produktkategorien wird auch gleich ein Miniguide angeboten. Beim „Miniguide Wasser“ erfährt der App-Nutzer beispielsweise die Unterschiede zwischen Produktbezeichnungen wie „Natürliches Mineralwasser“, „Quellwasser“, „Tafelwasser“ oder „Heilwasser“. Quelle: PR
FischratgeberViele Inhaltsstoffe von Fisch sind gesund - doch die rücksichtslose Überfischung der Meere gefährdet den Bestand vieler Arten. Die kostenlose App WWF-Fischratgeber für iPhone und Android-Smartphones fragt weltweit Datenbanken über Fischbestände ab und zeigt Ihnen so aktuell immer an, bei welchen Sorten Sie ohne schlechtes Gewissen zugreifen können. Auch die Fang- oder Zuchtmethode fließen dabei in die Bewertung ein. Eingeteilt werden sämtliche Fischsorten in die Kategorien „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“. Zu jedem Fisch zeigt die App Hintergrundinformationen an. Ergänzend bietet auch die kostenlose App Seafood Watch in englischer Sprache Informationen zum Fischverzehr. Quelle: PR
Naturkost-WegweiserWo es Nahrungsmittel aus ökologischer Landwirtschaft und Bio-Fleisch gibt, zeigt der kostenlose Bio & Naturkost Finder für das iPhone. Dort sind über 3000 Bioverkaufsstellen samt Bewertungen von Nutzern gespeichert, Die nächstgelegenen lassen sich jeweils nach Entfernung sortiert anzeigen. Via Google Maps wird dem Nutzer der Weg gewiesen. Quelle: PR
Energie-Check für Umwelt und GeldbeutelDie Heizcheck-App Deutschen Energie Agentur (Dena) bietet einen schnellen Energie-Check für das eigenen Haus an. Dadurch sollen Hausbesitzer Energie-Einsparpotenziale erkennen  - etwa eine bessere Dachdämmung. Der Rechner zeigt an, wie viel Hausbesitzer sparen könnten, wenn sie verschiedene Parameter verändern. Der Heiz-Check kann auch online durchgeführt werden. Quelle: PR
Fahrgemeinschaften bilden„Alleine fahren ist kostspielig – für den Geldbeutel des Fahrers und den Planten“. Das ist das Motto der kostenlosen App Avego Driver. Sie unterstützt einen iPhone-Nutzer dabei, ökologisch vorteilhafte Fahrgemeinschaften zu bilden – und zwar in Echtzeit. Die registrierten Fahrer werden automatisch über Mitfahrer auf ihrer Route informiert. Die App sieht dabei vor, dass sich Fahrer und Beifahrer die Kosten teilen. Die Organisation von gemeinsamen Fahrten funktioniert dabei umso besser, je mehr Nutzer sich daran beteiligen. Dabei wird auch die Öko-Bilanz erfasst: Bei jeder Fahrt rechnet die App aus, wie viel CO2 die Fahrgemeinschaft gegenüber einer Individualfahrt eingespart hat. Weitere Öko-Apps für iPhone, Android-Smartphones und Blackberry finden Sie in der Übersicht von www.berggruener.de Quelle: PR

Smartphones und Tablets werden so zu Schaufenstern einer neuen Einkaufswelt. Eine, in der sich die Kunden, glaubt man einer Studie des US-Softwarekonzerns Adobe, spendabler zeigen als im bisher gewohnten Umfeld: Tablet-Nutzer kauften im Jahr 2011 genauso viele Produkte online wie PC-Nutzer, gaben dabei aber 21 Prozent mehr Geld aus.

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