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Google "Indoor Maps" Wie das Einkaufen mit dem Smartphone funktioniert

Google hat den Kartendienst "Indoor Maps" in Deutschland auf den Markt gebracht. Flughäfen, Museen aber auch Einkaufszentren werden darin dargestellt. Dadurch wird das Smartphones noch mehr zu einem Begleiter durch den Einkaufsalltag.

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Das Smartphone als Einkaufsbegleiter
Wo das Smartphone beim Einkauf zum Einsatz kommtVirtueller SupermarktDie Schweizer Handelskette Coop betreibt in Zürich den ersten virtuellen Supermarkt. Passanten können im Vorbeigehen auf der bunten Plakatwand das gewünschte Produkt via Smartphone einscannen und bezahlen, und erhalten den Einkauf wenige Stunden später nach Hause geliefert. Quelle: Pressebild
Produkt-ScannerDas Berliner Startup Barcoo hat eine gleichnamige App veröffentlicht, die dem Benutzer, neben den gängigen Packungsangaben, zusätzliche Informationen zu Produkten liefert. Scannt der Benutzen den Barcode eines Artikels ein, gibt die App Auskunft über Testberichte, CO²-Bilanzen, Allergenen sowie Herkunft der Inhaltsstoffe, und findet dank Preisvergleich zudem den günstigsten Anbieter. Quelle: Pressebild
Drive-in-EinkaufIn einem Real-Markt in Köln-Porz entfällt künftig auch das Schleppen der Einkäufe. Die gewünschten Produkte werden per Smartphone eingescannt, anschließend wird der Einkauf bequem an einem Drive-In-Schalter bezahlt. Supermarkt-Helfer bringen daraufhin den Einkauf bis ans Auto. Quelle: Pressebild
Mobile BestellungBei der US-Imbisskette The Melt entfällt künftig das Warten an der Theke. Per App lässt sich das gewünschte Mittagessen vorbestellen und bezahlen, der Kunde braucht es anschließend nur noch im Lokal abzuholen.
Virtueller KleidertauschMit der App der Modekette Debenhams kann man sich den Gang in die Umkleidekabine sparen. Das Sortiment des Geschäfts lässt sich bequem auf dem Smartphone oder Tablet durchstöbern - und sogar anprobieren. Quelle: Pressebild
Der AufbauhelferKünftig hilft das Smartphone auch bei der Montage von Möbeln. Wirft die handelsübliche Bauanleitung eines Möbelstücks mehr Fragen auf , als sie klärt, reicht ein kurzes Berühren des Papiers mit dem Handy, und ein Montagevideo wird abgespielt. Quelle: Pressebild

Die Geräte empfehlen uns Produkte, verführen zu Lustkäufen – und verraten Unternehmen unsere Vorlieben. Der Handel steht vor einer Revolution.

Es ist ein sonderbares Schauspiel, das da Tag für Tag vor einer Plakatwand in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs zu beobachten ist. Immer wieder bleiben Passanten stehen, zücken ihre Handys und fotografieren Abbildungen von Apfelsafttüten, Marmeladengläsern und Waschmitteln. So skurril die Szene auf den ersten Blick wirkt – glaubt man der Schweizer Handelskette Coop, ist die bunte Plakatwand die Zukunft des Einkaufens. Oder zumindest ein Teil davon.

Denn die Fotowand in Zürich ist Europas erster virtueller Supermarkt. Quasi im Vorbeigehen, auf dem Weg zur Arbeit, kann hier jeder mit dem Smartphone einkaufen – ohne an Käsetheke oder Kasse warten zu müssen: Die Kunden scannen mithilfe eines Programms einen kleinen Code – wenige Stunden später liefert Coop die gewünschten Produkte nach Hause.

Die Revolution des Einkaufens

Die Warenwand der Zürcher ist nur einer von vielen Bausteinen der neuen Einkaufswelt, in der das Smartphone eine zentrale Rolle spielt. Längst sind die internetfähigen Multimediatelefone im deutschen Shopping-Alltag angekommen – auf der Straße, in Supermärkten und Einkaufszentren. Und immer mehr Menschen tragen ein multimediafähiges Handy mit sich herum.

„Die Einkaufsrevolution, die das Internet gebracht hat, wird erst durch mobile Geräte wie das vernetzte Handy mit voller Kraft wirksam“, sagt Olav Waschkies von Bundesverband Digitale Wirtschaft.

Das Smartphone macht Kunden nicht nur unabhängiger, weil sie von jedem denkbaren Ort aus Einkäufe erledigen können. Sie sind dank neuer Programme auch besser informiert: Während sie durch Einkaufspassagen in Berlin oder Bochum schlendern, können sie in Sekunden Preise vergleichen, die Allergieverträglichkeit von Produkten prüfen oder Testberichte nachlesen. Apps wie Snaptell, Google Goggles oder Amazon Flow identifizieren Produkte via Bilderkennung und bringen sofort die passenden Informationen aufs Display.

Auf den Meter genau orten

Auch die Unternehmen profitieren von der neuen Einkaufswelt. Bislang wussten Supermarktbetreiber und Kaufhausketten nur wenig darüber, wo ihre Kunden einkaufen, wie sie sich durch ihre Geschäfte bewegen und für was sie sich interessieren. Doch das ändert sich dramatisch. Via Smartphone lässt sich in Einkaufspassagen und Baumärkten nun metergenau bestimmen, wo die Konsumenten gerade sind und an welchem Regal sie stehen bleiben. So können die Unternehmen ihre Werbung genau an die individuelle Situation des Kunden anpassen.

Kauft beispielsweise jemand im Drogeriemarkt Taschentücher, kann die Apotheke ein paar Schritte weiter dem Käufer mit wenig Aufwand einen Gutschein für Nasenspray aufs Handydisplay schicken. Das Smartphone wird dadurch auch zu einem Einkaufsverführer. Die Technik, die Unternehmen in aller Welt gerade erproben, wirft daher – auch – völlig neue Datenschutzprobleme auf.

Ob uns das gefällt oder nicht, der Einkauf in Supermärkten und Shoppingcentern wird gerade um eine virtuelle Dimension erweitert. In ein paar Jahren werden die Techniken so alltäglich genutzt wie heute schon berührungsempfindliche Bildschirme: 2015 werden Konsumenten weltweit Waren im Wert von 119 Milliarden Dollar über ihre Smartphones einkaufen, erwarten die Marktforscher von ABI Research. Das wären dann acht Prozent des gesamten prognostizierten Online-Handels.

Wie tief greifend das Leben der Verbraucher dadurch verändern wird, zeigt ein Bummel durch ein fiktives Einkaufszentrum, in dem all jene Techniken für das mobile Einkaufen angewandt werden, die heute bereits zum Einsatz kommen, sei es als Test oder im Alltag.

Ein fiktiver Shopping-Tag

Produkt-Scanner - Via App erfährt der Kunde Zusatzstoffe, Preisvergleiche und CO²-Bilanzen von Lebensmitteln. Quelle: REUTERS

10:30 Uhr: Ankunft auf dem Parkplatz. Einkaufsliste hervorkramen

Mit einem Klick rastet das Smartphone in den Halter am Einkaufswagen ein. Fast zeitgleich erkennt das Telefon via Satellitenortung, dass sich der Wagen dem Eingang des Supermarktes nähert – und öffnet automatisch den digitalen Einkaufszettel.

Die Liste ist lang und trotzdem schnell erstellt: Der Kunde muss nur die halb leere Milchtüte aus dem Kühlschrank nehmen und den Barcode per Handykamera scannen. Nächste Verpackung. Im Anschluss noch kurz durch die Rezepte im Smartphone geblättert und Coq au vin gewählt. Mit diesem Klick landen auch die dafür nötigen Zutaten auf der virtuellen Liste. Möglich machen so etwas heute schon die Apps von Real, Edeka und der Aufgabenplaner Wunderlist.

Künftig erfahren auf diese Weise jeden Tag Millionen von Smartphones en détail, was ihre Besitzer kaufen möchten. Und mit ihnen erfahren es Hersteller und Händler.

Die besten Shopping-Apps
Die besten Apps zum EinkaufenAmazon MobileDie App des US-Versandhändlers beeindruckt mit ihrer visuellen Produktsuche „Memo“ : Fotografiert der Nutzer ein beliebiges Produkt, erscheint kurz darauf der Link zur passenden Amazon-Seite. Bilderkennung und fleißige Mitarbeiter machen es möglich. Quelle: Screenshot
BarcooWer per Handykamera den Barcode auf einer Verpackung scannt, dem verrät die App Barcoo des Berliner Software-Anbieters checkitmobile unter anderem, wie viel das Produkt in anderen Läden kostet, welche Nährwerte es hat oder ob es Laktose enthält. Quelle: Screenshot
CoupiesWas früher das Gutscheinheft war, ist heute Coupies: Die App des gleichnamigen Kölner Startups zeigt Rabatte von Läden in der Umgebung an – zwei Mittagessen zum Preis von einem etwa oder Prozente beim Einkauf im Geschäft um die Ecke. Quelle: Screenshot
FastmallDas US-Startup FastMall hat Einkaufszentren in 31 Ländern kartiert. Besucher können sich per App wie mit einem Navi zum Shop ihrer Wahl führen lassen. Auch aktuelle Angebote von Geschäften blendet das Programm auf der Karte ein. Quelle: Screenshot
GrouponDas US-Werbeunternehmen Groupon vermittelt Rabatte in Geschäften, Online-Shops oder Restaurants, die nur dann zustande kommen, wenn sich genügend Interessenten finden. Mit der App können Nutzer per Mobiltelefon Angebote in der Nähe suchen, sie einkaufen und die Gutscheine vor Ort einlösen. Quelle: Screenshot
OdifyIm Restaurant nicht mehr auf den Kellner warten, sondern gleich per Smartphone bestellen: Das soll bald mit der App Ordify des Göttinger Startups Orderpass möglich sein. Darin können Restaurants ihre Speisekarten digital anbieten. Bestellt ein Kunde ein Menü, dann geht die Order auf direktem Weg in die Küche. Quelle: Screenshot
RepositoMit der App des Karlsruher Startups Reposito lassen sich Kassenzettel abfotografieren und in einem Online-Archiv als rechtsgültige Kopie für den Garantiefall aufbewahren. Per E-Mail erinnert die App automatisch an ablaufende Garantie- und Gewährleistungsfristen. Die App meldet sich auch, wenn ein Produkt aus dem Kassenzettelarchiv über das EU-Schnellwarnsystem Rapex zurückgerufen wird. Quelle: Screenshot

10:55 Uhr: Das Mobiltelefon berechnet anhand der virtuellen Einkaufsliste die optimale Route durch den Supermarkt

Für mehr als 2.000 Supermärkte in den USA ist das bereits Realität. Das Startup Aisle411 aus St. Louis hat eine App entwickelt, die die Regalreihen der Mega-Stores bis zur letzten Konservendose kennt und den Kunden anhand seiner Einkaufswünsche durch den Laden führt. Verbraucher müssen dort nicht mehr lange suchen, wenn sie mal ein spezielles Gewürz oder eine rare Fischsauce suchen. Dieses Jahr will Aisle411 weitere 15.000 Pläne für Einkaufsketten wie Home Depot, Safeway & Co. in der App bereitstellen.

Damit wird das Handy zu einer Art Shoppingnavigationsgerät. Die Technik regt längst auch die Fantasie der ganz Großen an: Google etwa baut seit vergangenem Jahr schon Innenraumpläne von Flughäfen, Shoppingmalls und Ikea-Märkten in seinen Kartendienst Google Maps ein.

Indoor Navigation nennen Experten diese Technik. Dafür installieren sie in großen Hallen oder Einkaufszentren Funknetze aus mehreren WLAN-Datenfunk-Sendern. Anhand der Stärke der Signale bestimmt die Software den Standort des Nutzers – fast metergenau. Der britische Mobilfunkdatenauswerter Path Intelligence etwa zeichnet mit dieser Technik schon in Filialen der Supermärkte Home Depot und J.C.Penney anhand der Positionsdaten auf, wie sich Kunden durch die oft Tausende Regalmeter großen Läden bewegen.

Zum einen soll die Ortungstechnik den Kunden die Suche nach Produkten erleichtern. Zum anderen hoffen Handelsketten, die Verbraucher mit dem Shoppingnavi gezielt zu Sonderangeboten locken zu können. Wer Frikadellen kauft, soll künftig einen Rabattgutschein für den Senf zwei Regale weiter angeboten bekommen.

Händler interessieren sich aber auch für den Weg selbst, den Kunden durch ihre Geschäfte wählen. Genauer als je zuvor erfahren sie mithilfe der Mobilfunktechnik, ob ihre Sonderangebote gut platziert waren, welche Regale beliebt sind und welche Aktionen am besten ankommen. So, wie Menschen Spuren im Internet hinterlassen, wenn sie Links anklicken, hinterlassen sie nun auch Spuren in der Realität, wenn sie vor einzelnen Regalen stehen bleiben.

Das Smartphone vernetzt die letzten Winkel unseres Alltags mit der elektronischen Welt – auch den Einkaufsbummel.

Smartphone als Produkt-Scanner

Die neuen Android-Stars aus Barcelona
Smartphones mit Schnappschuss-FähigkeitAndroid-Pionier HTC geht auf dem Mobile World Congress wieder in den Angriffsmodus über. Drei Smartphones mit dem neusten Android-4-System sollen der Konkurrenz das fürchten lernen – und zwar nicht nur der Smartphone-Konkurrenz, sondern auch Einsteiger-Digitalkameras. In Barcelona stellt HTC das One X (Mitte), One S (links) und das One V (rechts) vor. Digitalkameras werden mit den den drei Modellen überflüssig, behauptet HTC. Das Konzept: Schnelle Auslösung des Fotos, schneller Autofokus und eine große Blende. Ein neuer Chip soll dafür sorgen, dass die Smartphones in nur 0,7 Sekunden zur Aufnahme eines Fotos bereit sind, der Autofokus benötigt nur 0,2 Sekunden. Ebenfalls innovativ: Alle drei Modelle haben den Cloud-Speicher Dropbox bereits integriert. Das erleichtert das Speichern von Fotos im Netz, sodass sie auf allen Geräten verfügbar sind – vom Smartphone bis zum PC. HTC-Kunden haben auf 25 Gigabyte kostenlosen Online-Speicher Zugriff. Normal sind bei Dropbox 2 Gigabyte kostenloser Speicher. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Eigenschaften der drei HTC-Geräte im einzelnen vor. Quelle: PR
HTC One XOne X ist ein Android-Smartphone mit Luxus-Ausstattung – und damit das neue Flaggschiff der neuen One-Serie von HTC. Das 4,7-Zoll-Display (11,93 cm Diagonale) bietet 720p-HD-Auflösung (1280x720) und wird dank des Einsatzes von Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt. Herz des Smartphones ist der blitzschnelle neue Vier-plus-1-Kern-Prozessor Tegra 3 von Nvidia. Der Prozessor besitzt einen fünften besonders schwachen Kern, der im Standy-Modus aktiv wird und somit Strom spart. In Märkten mit dem neuen Funkstandard LTE (4G) kommt der Zwei-Kern-Prozessor S4 von Snapdragon zum Einsatz. Das HTC One X ist mit 32 Gigabyte Flash-Speicher für Apps und Daten ausgestattet, der nicht erweiterbar ist. Quelle: Reuters
HTC One SDas One S ist auf eine kompakte Bauweise optimiert. Das Display ist kleiner (4,3 Zoll) als das des One X und das Metallgehäuse nur 7,9 Millimeter dünn. Das Gerät wiegt rund 120 Gramm. Das One S ist etwas weniger üppig ausgestattet als das Flaggschiff: Die Display-Auflösung beträgt 960 x 540 Pixel, als Prozessor kommt der Zwei-Kern-Chip S4 von Snapdragon zum Einsatz. Das One S hat ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Speicher für Apps und Daten, die ebenfalls nicht erweitert werden können. Quelle: PR
HTC One VDas One V ist das aktuelle Einsteiger-Gerät der HTC-Serie. Es bietet einen relativ kleinen Bildschirm mit 3,7-Zoll-Diagonale und 800 x 480 Pixeln Auflösung. Arbeitsspeicher und Flash-Speicher fallen mit 512 Megabyte beziehungsweise 4 Gigabyte klein aus. Der 1-GHz-Prozessor hat nur einen einzigen Kern. Anders als das One S und One X lässt sich der Speicher für Apps und Daten per Micro-SD-Steckplatz erweitern. Im April soll das Gerät für rund 300 Euro in die Läden kommen. Quelle: PR
Nokias Kamera-GenieDer schwächelnde Handy-Weltmarktführer Nokia will Kunden mit einer Kamera der Superlative in seinen Telefonen und günstigen Windows-Smartphones gewinnen. Das neue Nokia-Modell 808 „PureView“ hat einen Bildsensor mit 41 Megapixeln - mehr als die meisten aktuellen Verbraucher-Kameras. Eine spezielle Software soll dafür sorgen, dass die Bilddateien trotz der vielen Bildpunkte kompakt bleiben können: Dabei werde von sieben Pixeln einer ausgesucht. Die „PureView“-Technologie solle in Zukunft in weitere Modelle einziehen, kündigte Nokia am Montag beim Mobile World Congress in Barcelona an. Bei Smartphones haben sich 8-Megapixel-Kameras als Standard durchgesetzt. Die Bildqualität einer Digitalkamera hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Die Pixelzahl allein lässt keine Qualitätsaussage zu. Das 808 läuft mit dem betagten Nokia-Betriebssystem Symbian, das einst den Smartphone-Markt dominierte und jetzt als Auslaufmodell gilt. Das Foto-Handy soll 450 Euro kosten. Quelle: dpa
Einsteiger-Smartphone mit Windows Phone 7Ein Jahr nach dem Sprung von Nokia ins Lager von Microsofts Smartphone-Plattform Windows Phone wird jetzt die Strategie der Finnen deutlich. Den teuren Lumia-Smartphones, die mit Apples iPhone oder Top-Modellen mit dem Google-Betriebssystem Android konkurrieren sollen, werden günstige Telefone zu Seite gestellt, um die angestammte Stellung in Entwicklungsländern zu verteidigen. Hier ist Nokia nach wie vor stark - aber mit dem Vormarsch von Rivalen wie Samsung und erwarteten günstigen Android-Smartphones von chinesischen Herstellern wie ZTE steigt die Konkurrenz. Nokia tritt dagegen unter anderem mit dem bisher günstigsten Windows-Phone-Telefon Lumia 610 an, das 189 Euro kosten wird. Es soll auch in Deutschland auf den Markt kommen. Zudem stellten die Finnen in Barcelona mehrere einfache Handys der Serie Asha vor. Die Telefone seien „schneller als viele einfachere Androiden“, verkündete die zuständige Nokia-Managerin Mary McDowell. Die Kunden anlocken soll auch eine Auswahl an Diensten unter der Dachmarke „Nokia Life“. So kann man zum Beispiel medizinische Fragen bei einem Call-Center loswerden. Außerdem können Asha-Käufer sich in den ersten zwei Monaten kostenlos 40 Spiele des Anbieters Electronic Arts im Wert von 75 Euro herunterladen. Der populäre Messaging-Dienst WhatsApp ist gleich vorinstalliert - ein weiterer Schlag gegen die Mobilfunk-Anbieter, für die SMS-Gebühren eine sehr wichtige Einnahmequelle sind.
Smartphone mit SonnenschutzSony zeigt mit dem Xperia P ein Smartphone mit Hingucker-Faktor: das Aluminium-Design aus einem Guss (Unibody) ist originell und soll in weiß, schwarz und rot verfügbar sein. Das Innere ist dagegen nicht herausstechend: 1 Gigabyte RAM, 8-Megapixel-Kamera und ein Dual-Core-Prozessor gehören zum Standard der Preisklasse, die Sony mit dem Xperia P anvisiert: 449 Euro. Die nicht mehr ganz taufrische Version des mobilen Betriebssystems Android 2.3 soll bald das Update auf die aktuelle Version Android 4.0 erhalten (Android 3.0 lief nur für Tablets). Als Besonderheit hebt Sony das Display mit „White Magic“-Technik hervor. Der Bildschirm in qHD-Auflösung (960 x 540 Pixel) soll auch unter hellem Sonnenlicht gut lesbar sein. Bislang wurde „White Magic“-Technik in Digitalkameras eingesetzt. Ein zusätzliches weißes Pixel neben rot, grün und blau soll den Stromverbrauch senken und die Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung erhöhen. Ebenso wie das ebenfalls in Barcelona vorgestellte Modell Xperia U soll das Xperia P an die Musik- und Video-Angebote des Unternehmens angebunden werden.

11:25 Uhr: Produktinformationen? Preisvergleiche? Testberichte? Das Smartphone gibt Auskunft

Nach und nach füllt sich der Einkaufswagen. Zwiebeln, Butter und Champignons. Fehlt nur noch die Poularde. Nur: Gab es nicht kürzlich einen Fleischskandal in den Niederlanden? App öffnen, Barcode scannen und schon gibt es Entwarnung: Das Hühnchen stammt von einem Hof, nur 30 Kilometer entfernt.

Plötzlich, direkt vor der Weinabteilung, vibriert das Handy: Der digitale Einkaufsberater hat einen Rotwein gefunden, der bestens zum Coq au Vin passt. Aber wie günstig ist das Angebot wirklich? Das Handy verrät es in Sekunden: Ein schneller Scan des Barcodes auf dem Preisschild, schon listet eine App Dutzend Preise aus Läden im Umkreis auf.

Mehr und mehr Verbraucher holen während des Einkaufs auf diesem Weg zusätzliche Informationen über Produkte ein: Testberichte, Preisvergleiche, CO2-Bilanzen, Lebensmittelampeln, Allergene, Herkunft der Zutaten. Programme wie Barcoo des gleichnamigen Berliner Startups bringen das Wissen verschiedenster Test- und Verbraucherschutzdatenbanken in den Supermarkt.

Extended Packaging nennen Fachleute diese Form der Verbraucherinformation. Soll heißen: Die Packungsangaben werden auf dem Handy virtuell erweitert. Mehr als 5,5 Millionen Smartphone-Nutzer in fünf Ländern haben Barcoo schon heruntergeladen. Nun ziehen die etablierten Spieler der Branche nach: Der deutsche Handel will ab Ende dieses Jahres Produktinformationen vom Nährwert bis zur Herkunft der Zutaten systematisch sammeln. Supermärkte können diese Daten dann in ihre Apps einbinden und anzeigen. Praktisch ist das vor allem für Supermarktkunden mit Lebensmittelallergien.

Bald dürfte es für den Produktcheck sogar reichen, nur noch kurz die Verpackung an den Bildschirm des Handys zu halten. Das Chemnitzer Startup Printechnologics nämlich hat eine leitfähige Tinte entwickelt, mit der sich Internet-Links als unsichtbarer Code auf Papier drucken lassen. Touchscreens können den jeweiligen Code anhand messbarer elektrischer Spannungsänderungen erkennen – und den verborgenen Internet-Link aufrufen.

Aber auch unterwegs identifizieren Smartphone-Nutzer Produkte aller Art: Wer mit seiner Handykamera ein Buch oder eine Armbanduhr fotografiert, dem schickt die App des Versandhändlers Amazon kurz darauf den Link zur passenden Bestellseite im Online-Shop. Bilderkennung macht es möglich.

Die besten Apps für das iPad
Downloads und Umsatz Mobile Apps in Deutschland
Screenshot der App Zattoo Quelle: Screenshot
Screenshot der Couchfunk-App Quelle: Screenshot
Screenshot Deutschlandfunk-App Quelle: Screenshot
Screenshot App von Twitter Quelle: Screenshot
Screenshot der App Hootsuite Quelle: Screenshot
Screenshot der Flipboard-App Quelle: Screenshot

12:15 Uhr: Das Handy wird zur Geldbörse – und zur Kasse

Zwei Dutzend Kassen piepen um die Wette, Einkaufswagen stauen sich bis zur Pasta-Abteilung: Hochbetrieb im Supermarkt. Kein Problem für Kunden, die ihre Produkte beim Rundgang durch den Laden per Handykamera selbst gescannt haben. Sie dürfen die Schnellkasse benutzen. Sie erinnert an einen Geldautomaten, hat aber eine kleine Ablage für das Mobiltelefon, über der ein Barcode-Scanner hängt. Auf Knopfdruck zeigt das Handydisplay einen Strichcode. Daraus erstellt der Kassencomputer die Rechnung, die Kunden anschließend bar oder oder mit Kreditkarte begleichen. „Bezahlen ist nur noch eine Sache von Sekunden“, sagt Gerd Wolfram, Leiter der Future-Store-Initiative von Metro.

Schon bald will Metro das Handy sogar zur Geldbörse machen: Dank einem eingebauten Funkchip übertragen neue Mobiltelefone wie das Nexus S, das Samsung für Google fertigt, die Kontodaten blitzschnell berührungslos an die Kasse. Der Technik steht laut Experten eine goldene Zeit bevor: Schon im kommenden Jahr werden laut dem britischen Marktforscher Juniper Research weltweit mehr als 200 Millionen Menschen per Handy zahlen, mehr als doppelt so viele wie heute.

Rabatte via App

Wo Media Markt teurer ist
Digitalkamera Samsung PL210 Quelle: Presse
Festplattenrekorder Humax iCord Cable Media Markt: 379 Euro Günstiger Online-Anbieter: 322,66 Euro (Willisat) Preisunterschied in Prozent: 14,9 Quelle: Screenshot
Fernseher Toshiba 37SL833G Media Markt: 499 Euro Günstiger Online-Anbieter: 435 Euro (Völkner) Preisunterschied in Prozent: 12,8 Quelle: Pressebild
Smartphone LG P990 Optimus Speed Media Markt: 329 Euro Günstiger Online-Anbieter: 302 Euro (Notebooksbilliger.de) Preisunterschied in Prozent: 8,1 Quelle: Screenshot
Computer HP Pavilion p6-2037de Quelle: Screenshot
Samsung S22A300B Quelle: Presse
Waschmaschine Siemens WM 14 S 750 Quelle: Presse

13:35 Uhr: Pläne ändern, Rabatte sichern, Gutscheine einlösen

Der Einkaufsbummel führt aus dem Supermarkt zu den Modeboutiquen. Hell beleuchtete Auslagen, glitzerndes Schaufensterspektakel. Am spannendsten aber ist der Blick in das Handy. Dort stehen reihenweise Gutscheine bereit: Beim Jeansladen gibt es zehn Prozent Neukundenrabatt auf alles. Der Herrenausstatter wirbt für Maßanzüge – die Krawatte dazu gibt es gratis. Und das Café weiter hinten lockt mit einem Gratis-Espresso.

Lokal basierte Werbung nennen Marketingfachleute das. Anbieter wie das Kölner Couponing-Startup Coupies, die Düsseldorfer E-Plus-Werbetochter Gettings oder das soziale Netzwerk Foursquare aus den USA haben sich darauf spezialisiert.

Per Foursquare etwa können Nutzer ihren Freunden mithilfe sogenannter Check-Ins mitteilen, wo sie gerade sind. Dafür bekommen sie Punkte. Foursquare ist Spiel, sozialer Austausch – und eine nie da gewesene Werbeplattform. Das Unternehmen verkauft an mehr als 500.000 Unternehmen vorgefertigte Marketingkampagnen, um Nutzer der App zum Einkauf zu verleiten. Wer etwa besonders oft an einem Ort ist, bekommt dort Rabatte.

Bemerkenswert ist die Kampagne der Kemptener Tierfuttermarke GranataPet: Das Unternehmen stellte im vergangenen Jahr in München unter einem Werbeplakat einen Futterautomaten auf. Checkten sich Hundebesitzer dort per Smartphone via Foursquare ein, füllte sich eine Schale mit Trockenfutter. Zum Testfressen.

Ob Wetter, Verkehrsstau, Geburtstage von Freunden oder Nachrichtenlage: Smartphone-Werbung wird künftig exakt auf die Situation der einzelnen Konsumenten zugeschnitten. Das US-Startup ThinkNear, in das unter anderem Google investiert hat, will Passanten genau dann Werbung und Gutscheine für Cafés oder Boutiquen aufs Handy schicken, wenn dort gerade wenig Betrieb herrscht. Hotels wiederum sollen ihre Zimmer anpreisen können, sobald am Flughafen nebenan ein Flug ausfällt.

Ortsbezogenes Marketing

Die Kaffeekette Starbucks informiert in Japan sogar schon per Handy Passanten, wenn im Café gerade einer ihrer Freunde sitzt – und verführt sie mit Gratisangeboten, sich dazuzusetzen.

Dieses Marketing mit Ortsbezug wird auch in Deutschland immer wichtiger. Das größte Gutscheinnetzwerk Payback arbeitet an einer Plattform, mit der Partnerunternehmen ab Juni Coupons aufs Telefon verschicken können – passend zu den Interessen und der aktuellen Situation des Kunden: Scheint in Süddeutschland die Sonne, können Supermärkte noch am Samstagmorgen Gutscheine für Grillsteaks verbreiten, genau an die Nutzer, die in sonnigen Regionen unterwegs sind.

„Wir begleiten Konsumenten bald beim tatsächlichen Einkauf“, sagt Alexander Rittweger, Gründer von Payback und Chef des Mutterkonzerns Loyalty Partner in München. Er weiß: „Je genauer der Gutschein auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist, desto höher die Einlösequote.“ Während Payback-Nutzer heute nur jeden zehnten Papiergutschein einlösen, werde es auf dem Handy wohl jeder fünfte sein.

Wo all das hinführen kann, lässt sich in den knapp 1.000 Läden der US-Bekleidungskette Old Navy beobachten: Nutzer der App Shopkick erhalten dort beim Eintreten Treuepunkte und sammeln weitere, wenn sie die Barcodes bestimmter Produkte scannen. Die Punkte können sie später gegen Kinotickets oder Musikdateien einlösen. In den Läden der deutschen Modekette Six erwartet Kunden ein ähnliches Lockangebot: Sie müssen einen Armreif oder einen Ohrring fotografieren, der ihnen gefällt – und warten. Nach etwa einer Minute verrät die App Wynsh des Hamburger Startups WindoWin, ob ein Rabatt herausspringt. Der kann bis zu 50 Prozent betragen, gilt aber nur ein paar Minuten lang: Einkaufen für Schnellentschlossene.

Fachleute sprechen auch von Impulskäufen. Und genau die wollen die Marketingabteilungen der großen Konzerne mit vielen ihrer Kampagnen auslösen.

Möbelhaus war gestern

Kleidertausch - Die App der Modekette Debenhams ermöglicht virtuelle Anproben Quelle: Pressebild

14:30 Uhr: Passt das Sofa wirklich ins Wohnzimmer?

Zurück daheim. Das Möbelhaus war überfüllt, aber das macht nichts. Von zu Hause aus lässt sich sowieso am besten entscheiden, ob neue Möbel passen. Mithilfe der sogenannten Augmented-Reality-Technik blenden Handy oder Tablet-Rechner das gewünschte Sofa passgenau ins Kamerabild des Wohnzimmers ein. Mit der Fingerspitze lässt sich das virtuelle Möbelstück dann im Raum platzieren. Größe und Neigung passt die Software automatisch an den Blickwinkel an. Dabei orientiert sich das Programm an optischen Markern – kleinen Positionsanzeigen aus einem viereckigen Muster, die sich auf Papier drucken und dann im Raum platzieren lassen.

In einer Demoversion des französischen Augmented-Reality-Spezialisten Total Immersion ist etwa das Bild digitaler Schreibtischstühle kaum noch von den echten zu unterscheiden. Die Franzosen haben sogar eine Technik entwickelt, mit der sich Handybesitzer virtuell neue Brillen auf die Nase setzen können. Die Frontkamera des Telefons filmt das Gesicht, die Software rechnet passgenau das digitale Gestell. So will auch der Oldenburger Versandoptiker Brille24 den Handel per Smartphone beflügeln. Für den italienischen Luxusartikelhersteller Bulgari kreierte Total Immersion eine App, die auf dem Display edle Ringe täuschend echt an die Hand projiziert. Dazu bindet sich der Kunde nur ein kleines Markerband aus Papier um den Finger.

Sogar Kleider und Hemden können Smartphone-Besitzer bald virtuell anprobieren. In einer neuen Umkleidekabine von Total Immersion, die Kunden mit 3-D-Kameras filmt und dabei die Körpermaße erfasst, schmiegen sich die Stoffe bereits heute am Bildschirm täuschend echt über die Haut. Bald schon funktioniert das auch im Handydisplay.

Mit den richtigen Apps die Welt retten
Ökologischen Fußbadruck berechnenDie kostenlose App CO2Rechner für das iPhone ermöglicht dem Anwender einen schnellen Überblick über sein „CO2-Sündenkonto“. In gewohnter iPhone-Steuerung lassen sich allerlei Daten eintragen – von der Wohnungsgröße bis zur Verkehrsmittelnutzung. Spannend wird es, wenn verschiedene Parameter verändert werden. Schnell wird so deutlich, welche persönliche Klimaschutzmaßnahme dem Klima wie viel bringen würde. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein I„Abstimmung über den Geldbeutel“ wird das Verhalten von Konsumenten genannt, die beim Kauf auf ökologische und soziale Aspekte des Produkts achten. Ein Problem dabei ist die mangelnde Transparenz. Selbst Konsumenten, die bereit sind, für ökologisch korrekte Produkte mehr zu bezahlen, müssen erst einmal wissen, welche das sind. Die kostenlose App GoodGuide ist angetreten, diese Wissenslücke zu schließen. Sobald die ein Barcode in die Kamera gehalten wird, sucht sie das entsprechende Produkt aus der Datenbank samt Informationen zu Gesundheit sowie ökologischen und sozialen Bewertungen. Die 120.000 gespeicherten Barcodes sind allerdings überwiegend Produkte des US-Markts - für europäische Kunden muss noch nachgebessert werden. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein IINach einem ähnlichen Prinzip wie GoodGuide funktioniert auch die für iPhone und Android-Smartphones erhältliche kostenlose App Barcoo. Sie enthält deutlich mehr Produkte des deutsches Markts. Ökologische Aspekte stehen hier zwar nicht im Vordergrund, werden neben Kundenbewertungen und Preis aber auch angezeigt. Nach dem Scannen einer Mineralwasserflasche erfährt der Nutzer beispielsweise: „Abgefülltes Mineralwasser verursacht etwa 300g CO2 pro Liter – Trinkwasser kommt auf unschlagbare 1g CO2“. Daneben wird auch eine Nachhaltigkeitsampel für den Hersteller des Produkts angezeigt, die auf einer Bewertung der sozialen und ökologischen Verantwortung basiert. Zu bestimmten Produktkategorien wird auch gleich ein Miniguide angeboten. Beim „Miniguide Wasser“ erfährt der App-Nutzer beispielsweise die Unterschiede zwischen Produktbezeichnungen wie „Natürliches Mineralwasser“, „Quellwasser“, „Tafelwasser“ oder „Heilwasser“. Quelle: PR
FischratgeberViele Inhaltsstoffe von Fisch sind gesund - doch die rücksichtslose Überfischung der Meere gefährdet den Bestand vieler Arten. Die kostenlose App WWF-Fischratgeber für iPhone und Android-Smartphones fragt weltweit Datenbanken über Fischbestände ab und zeigt Ihnen so aktuell immer an, bei welchen Sorten Sie ohne schlechtes Gewissen zugreifen können. Auch die Fang- oder Zuchtmethode fließen dabei in die Bewertung ein. Eingeteilt werden sämtliche Fischsorten in die Kategorien „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“. Zu jedem Fisch zeigt die App Hintergrundinformationen an. Ergänzend bietet auch die kostenlose App Seafood Watch in englischer Sprache Informationen zum Fischverzehr. Quelle: PR
Naturkost-WegweiserWo es Nahrungsmittel aus ökologischer Landwirtschaft und Bio-Fleisch gibt, zeigt der kostenlose Bio & Naturkost Finder für das iPhone. Dort sind über 3000 Bioverkaufsstellen samt Bewertungen von Nutzern gespeichert, Die nächstgelegenen lassen sich jeweils nach Entfernung sortiert anzeigen. Via Google Maps wird dem Nutzer der Weg gewiesen. Quelle: PR
Energie-Check für Umwelt und GeldbeutelDie Heizcheck-App Deutschen Energie Agentur (Dena) bietet einen schnellen Energie-Check für das eigenen Haus an. Dadurch sollen Hausbesitzer Energie-Einsparpotenziale erkennen  - etwa eine bessere Dachdämmung. Der Rechner zeigt an, wie viel Hausbesitzer sparen könnten, wenn sie verschiedene Parameter verändern. Der Heiz-Check kann auch online durchgeführt werden. Quelle: PR
Fahrgemeinschaften bilden„Alleine fahren ist kostspielig – für den Geldbeutel des Fahrers und den Planten“. Das ist das Motto der kostenlosen App Avego Driver. Sie unterstützt einen iPhone-Nutzer dabei, ökologisch vorteilhafte Fahrgemeinschaften zu bilden – und zwar in Echtzeit. Die registrierten Fahrer werden automatisch über Mitfahrer auf ihrer Route informiert. Die App sieht dabei vor, dass sich Fahrer und Beifahrer die Kosten teilen. Die Organisation von gemeinsamen Fahrten funktioniert dabei umso besser, je mehr Nutzer sich daran beteiligen. Dabei wird auch die Öko-Bilanz erfasst: Bei jeder Fahrt rechnet die App aus, wie viel CO2 die Fahrgemeinschaft gegenüber einer Individualfahrt eingespart hat. Weitere Öko-Apps für iPhone, Android-Smartphones und Blackberry finden Sie in der Übersicht von www.berggruener.de Quelle: PR

Smartphones und Tablets werden so zu Schaufenstern einer neuen Einkaufswelt. Eine, in der sich die Kunden, glaubt man einer Studie des US-Softwarekonzerns Adobe, spendabler zeigen als im bisher gewohnten Umfeld: Tablet-Nutzer kauften im Jahr 2011 genauso viele Produkte online wie PC-Nutzer, gaben dabei aber 21 Prozent mehr Geld aus.

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