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Gründer Die spannendsten Startups der Cebit

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Volocopter, Smart-Home-Technik und Öko-Gamification

CeBITs Technik-Trends von morgen
Rechenzentrum von der Stange Quelle: Presse
Roboterdame Aila Quelle: DFKI
3D-Drucker für den Hausgebrauch Quelle: Presse
Mobiler Eyetracker Quelle: DFKI
Smartwatch Cookoo Quelle: Presse
Bankkarte erkennt Besitzer Quelle: Fraunhofer
Intelligenter Fußboden Quelle: Presse

Neben solchen Mobilitätskonzepten gibt es bei Code_n gleich diverse Anbieter, die ökologisches Handeln fördern und belohnen. Für umweltgerechtes Handeln gibt es Punkte, die wiederum gegen Gutscheine oder Prämien von grünen Partnerunternehmen stammen. Ecotastic beispielsweise hat gerade eine solche App gestartet und auch Changers setzt auf das Öko-Gamification-Prinzip. Hier kann man für 149 Euro eine Solarladestation für Smartphones und anderes technisches Gerät kaufen und bekommt Punkte für jedes damit gesparte Gramm CO2.

Ein Hingucker ist der Volocopter, das weltweit erste senkrecht startende, bemannte Elektro-Fluggerät. "Wir bekommen eine eigene Luftfahrtklasse", sagt Geschäftsführer Alexander Zosel. Er hofft, dass in drei Jahren die ersten Sportflieger mit dem Volocopter abheben. Von einem ersten Testflug laufen auf der Leinwand spektakuläre Bilder, hübsches Detail ist dabei der eingesetzte Gummigymnastiksitzsack zur Abfederung bei der Landung.

Auch Solartechnik wird gezeigt: Vom Module schrubbenden Roboter von Solarbrush bis zur Sonnenbatterie, die selbst produzierten Strom auch in Privathäusern speichert und die Ausbeute der Solaranlage damit optimiert.

Investieren in grüne Technologien kann man bei den zwei spezialisierten Crowdfunding-Plattformen Sunnycrowd und Bettervest.

Einen sehr sozialen Aspekt hat Wadi: Die Österreicher haben einen Aufsatz für Plastikflaschen entwickelt, die mit Solarenergie desinfiziert werden. Gerade in armen Ländern könnten damit unzählige, teils tödliche, Krankheiten verhindert werden. In Äthiopien, Kenia oder Indien sind die Geräte bereits im Einsatz. "Wir haben eine Million Vorbestellungen", sagt Gründer Martin Wesian. Eine Anfrage aus Pakistan über 100.000 Stück musste er gerade absagen, denn für die Produktion der nötigen Mengen fehlen derzeit Investoren.

Die Kraft der Sonne nutzt auch Solarkiosk. Sie haben einen kleinen Kiosk entwickelt, der seinen eigenen Strom erzeugt. Sieben Sonnenläden sind bereits in Äthiopien aufgestellt, fünf in Kenia - wenn diese Tests erfolgreich laufen, soll ein Franchisesystem daraus werden.

Ein sehr präsentes Thema ist "Smart Home". Mit der Technik von Homee wird das Smartphone zur Steuerung für Heizung oder Lampen. Dabei haben sie eine Art Baukastenprinzip entwickelt, dass sich beliebig erweitern lässt. Tado wiederum fokussiert sich auf die Heizung. Die minimalistische Thermostatbox lässt sich ebenfalls per Smartphone steuern und passt sich automatisch an die Gewohnheiten des Nutzers an.

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