Innovation der Woche

Die Handy-Waschmaschine

Jürgen Rees
Jürgen Rees Ehem. Redakteur Technik & Wissen

Ein Mini-Container reinigt verdreckte Bakterienschleudern und lädt den Akku der Smartphones. Die Finanzierung des Produkts ist ungewöhnlich.

Die Handy-Waschmaschine Phone-Soap Quelle: PR

Dass da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist: Wir alle tragen Smartphones praktisch überall mit uns, nutzen sie mit mehr oder weniger sauberen Fingern. Während wir unsere Hände jedoch regelmäßig waschen, bleibt das mobile Telefon davon verschont. Nun meinen amerikanische Entwickler, dass die Smartphones geradezu eine Brutstätte von Keimen, Bakterien wie Viren,  darstellen. Die Telefone würden noch dazu zumeist in warmen Hosen- oder Jackentaschen aufbewahrt, einem perfekten Brutplatz für Bakterien. Klare Sache: Die Keime gehören natürlich auf das Schärfste bekämpft.  

Deshalb haben findige US-Entwickler nun ein neuartiges Zubehör-Gadget namens "PhoneSoap"  vorgestellt, das die Sauberkeit der täglichen Begleiter sicherstellen soll. Hinter der auf den ersten Blick etwas verwirrenden Bezeichnung verbirgt sich eine Art "Waschcontainer" für Handys, der verseuchte Geräte mittels ultraviolettem Licht von Bakterien befreit und ganz nebenbei auch noch den Akku wieder auflädt.

Finanzierung durch Crowd-Funding

Das funktioniert ganz einfach: Wer sein Smartphone von unsichtbaren Keimen und Bakterien befreien will, steckt es in die Box . Die Bakterienbekämpfung im Inneren übernimmt ultraviolettes Licht, das in der physikalischen Entkeimungstechnik vor allem in Krankenhäusern angewendet wird.  Die ultraviolette Strahlung durchdringt die Zellwände von bakteriellen Keimen, zerstört deren DNA und macht sie auf diese Weise unschädlich. Um zu vermeiden, dass das Mobiltelefon bei diesem Prozess Schäden nimmt, bleibt die säubernde Strahlung jeweils nur drei bis fünf Minuten eingeschaltet.

In Arbeit
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Der Haken: Die Handyseife ist noch kein fertiges Produkt, sondern befindet sich im Entwicklungsstadium. Die Entwickler haben sich für eine ungewöhnliche Form der Finanzierung entschieden: Seit wenigen Tagen haben sie über über die Crowd-Funding-Webseite KickStarter mehr als 18.000 Dollar eingesammelt, mit denen das Produkt möglichst bald auf den Markt kommen soll.

 

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