Medienbericht Google will Mobilfunk-Netze in Schwellenländern aufbauen

Der Internet-Riese Google will sich laut einem Zeitungsbericht am Ausbau von Mobilfunk-Datennetzen in Schwellenländern Afrikas und Asiens beteiligen. Es gehe vor allem um ländliche Regionen.

Zehn Tipps zum besseren Googeln
Die Verwendung von Anführungszeichen: Durch das Einklammern der Suchbegriffe mit Anführungszeichen sucht Google ausschließlich nach den Begriffen, exakt so wie sie in der Klammer stehen. Suchen Sie beispielsweise nach "Hans Sinn" werden Seiten, die sich auf den Ökonom Hans Werner Sinn beziehen, nicht berücksichtigt. Quelle: dapd
Begriffe ausschließen oder einfügen: Durch die Verwendung des Plus- oder Minuszeichens können Sie die Suchanfrage eingrenzen, indem Sie Google zum Einschließen oder Auslassen bestimmter Begriffe zwingen. Sie können auch mehrere Begriffe gleichzeitig bei der Suche ausgrenzen oder einfügen. Die Suche nach Berlin -Hotels zeigt beispielsweise ausschließlich Suchanfrage zur Hauptstadt, die sich nicht auf Hotels beziehen. Quelle: dpa
Die Verwendung von Sternchen: Wenn Sie nach einem bestimmten Zitat suchen, dieses jedoch nicht komplett kennen, können Sie die Sternchen ihrer Tastatur als Platzhalter für den nicht bekannten Teil des Textes verwenden. Angenommen Sie suchen nach dem Gedicht "Die Glocke" von Friedrich Schiller und kennen lediglich eine Zeile. Schreiben Sie: Fest gemauert in der Erden*, geben Sie Google zu erkennen, dass der Text hinter dem Sternchen weitergeht. Ein Sternchen vor dem Text steht dementsprechend für einen fehlenden Bereich vor dem Anfang der bekannten Passage. Quelle: REUTERS
Die Suche nach Dateiformaten: Suchen Sie bei Google nach Informationen in bestimmen Dateiformaten, schreiben Sie in das Suchfenster lediglich filetype: und das entsprechende Format und schon schlägt Ihnen die Suchmaschine lediglich Ergebnisse in dieser Form vor. Geben Sie beispielsweise: Daimler Jahresbericht filetype:pdf ein, erhalten sie den Jahresbericht des Automobilkonzerns im pdf-Format. Quelle: REUTERS
Den Browser aufräumen: Google verdient Geld, durch den Verkauf von Anzeigen, die auch im Suchfenster auftauchen. Damit ihre Suchanfrage aufgrund des Besuchs anderer Websites nicht verfälscht wird, sollten Sie ihren Browser aufräumen und die Cookies löschen. Diese kleinen Dienstprogramme merken sich, auf welchen Seiten Sie unterwegs waren und geben das an die Suchmaschine weiter. Die Suchmaschine ordnet dann Ergebnisse, die ihren Interessen entsprechen weiter nach oben. In den meisten Browsern löschen Sie ihre Cookies durch einen einfachen Klick in den Browsereinstellungen. Quelle: dpa
Die Suche nach Tabellen: Mittels Googles neuer Funktion Tables können Sie einfach nach Tabellen und Statistiken suchen. Wollen Sie beispielsweise den weltweiten Wirtschaftswachstum wissen, geben Sie bei Tables lediglich Worldwide Growth ein, und schon erhalten Sie zahlreiche Tabellen zum weltweiten Wachstum. Quelle: dpa
Die erweiterte Suche: Über Googles erweitere Suche können Sie ihre Anfrage nach zahlreichen Parametern definieren. So können Sie angeben, dass die Ergebnisse nur von bestimmten Seiten stammen dürfen, wo der Suchbegriff auf der Website erscheinen darf oder aus welchen Land die Ergebnisse kommen dürfen. Quelle: dapd

Dort gibt es heute keine Internet-Zugänge, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag. Google wolle sich für den Aufbau der Netze mit Telekom-Firmen und Ausrüstern zusammentun und entwickele auch Geschäftsmodelle für deren Betrieb, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.
Google wolle unter anderem Frequenzen für TV-Übertragungen nutzen, wo dies von den Regulierern zugelassen sei. Außerdem arbeite das Unternehmen an billigeren Smartphones mit dem Betriebssystem Android für Entwicklungsländer.

Führende Google-Manager hatten schon lange angekündigt, sie wollten helfen, Menschen in entlegenen und ärmeren Regionen ins Internet zu bringen. Wirtschaftlich erklärt der Konzern, er werde davon profitieren, weil mehr Menschen seine Suche nutzen und auf Anzeigen klicken würden. Schätzungen zufolge nutzt rund die Hälfte der Erdbevölkerung kein Internet.
Bisher versuchte sich der Suchmaschinen-Spezialist in den USA als Anbieter von superschnellen Glasfaserleitungen in Kansas. Als zweite Stadt soll Austin in Texas folgen.

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