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Messenger Auch iPhone-Nutzer sollen für WhatsApp zahlen

Der Messaging-Service WhatsApp wird in Zukunft für das iPhone künftig nur noch im Abo angeboten. Das neue Modell für iOS sei für neue Nutzer ähnlich strukturiert wie die Angebote auf anderen Plattformen.

WhatsApp will künftig einmal im Jahr eine Gebühr berechnen. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online

Der Messaging-Service WhatsApp wird in Zukunft für das iPhone künftig nur noch im Abo-Modell angeboten. Im US-amerikanischen iTunes Store kostet der WhatsApp-Messenger für das Apple-System iOS derzeit einmalig 0,99 Dollar (in Deutschland 0,89 Euro) und läuft dann unbefristet. Das neue Abo-Modell für iOS sei für neue Nutzer ähnlich strukturiert wie die Angebote auf den Plattformen Android, Blackberry und Windows Phone, zitiert das Technologie-Blog TechCrunch den WhatsApp-Chef Jan Koum. Demnach ist die Nutzung im ersten Jahr frei, jedes folgende Jahr kostet dann jeweils einen Dollar. Grund dafür sei der Wunsch des Unternehmens, WhatsApp auch künftig weiter werbefrei anbieten zu können.

Snapchat bietet nun auch Chat-Funktion
Facebook-MessengerZwar kaufte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den Messenger-Giganten WhatsApp, der mittlerweile eine Milliarde Nutzer hat. Trotzdem schafft es auch der Facebook-Messenger unter die beliebtesten Nachrichtendienste. Er hat mittlerweile 800.000 User und soll bald auch die Grenze von einer Milliarde knacken. Quelle: AP
SkypeSkype ist für fast alle Plattformen verfügbar und funktioniert sogar plattformübergreifend. Dabei kann der Anwender mit anderen nicht nur die Videochat-Option nutzen, sondern auch einfache Textnachrichten verschicken. Seit Mai 2011 gehört der Dienst zu Microsoft. Skype hat nach Schätzungen von Trefis.com weltweit etwa eine Milliarde Nutzer. Quelle: dpa
SnapchatDie App, die mit automatisch verschwindenden Fotos einen Trend auslöste, bietet künftig auch Textnachrichten und Videochats an. Getreu dem Snapchat-Grundprinzip verschwinden die ausgetauschten Nachrichten nach dem Ende der Konversation, wie die Entwickler im Blogeintrag " Putting the Chat into Snapchat" erläuterten. Über Snapchat wurden nach Angaben der Firma im Jahr 2014 mehr als 700 Millionen Bilder pro Tag geteilt. Die Fotos verschwinden wenige Sekunden, nachdem der Adressat sie geöffnet hat. Die Popularität des Dienstes lockte bereits Facebook an: Laut Medienberichten schlug Snapchat-Mitgründer und Chef Evan Spiegel ein drei Milliarden Dollar schweres Kaufangebot des weltgrößten Online-Netzwerks aus. Quelle: dpa
Threema Quelle: dpa
HoccerDer deutsche Messenger Hoccer ist Testsieger der Stiftung Warentest. Der Dienst verschlüsselt die Nachrichten, der Server des Start-ups steht in Deutschland. Die Nutzer müssen bei der Nutzung keine Daten über sich preisgeben. Im Herbst 2015 hatte Hoccer eine halbe Million aktive Nutzer. Quelle: Presse
Line Quelle: AP
TinderTinder zeigt an, wer sich gerade in der Nähe befindet und nutzt dabei alle Daten, die bei Facebook hinterlegt sind – auch auf die Freunde. So soll auch erreicht werden, dass vor allem Menschen gefunden werden, die gut zum Suchenden passen. 2015 nutzten zwei Millionen Deutsche die App. Quelle: Screenshot


Einen konkreten Zeitpunkt für die Umstellung nannte Koum nicht. "Wir gehen entspannt mit dem Datum um, es wird definitiv dieses Jahr. Es ist auf unserer Roadmap."
Eine Variante des Dienstes für Desktop-PCs sei allerdings auch weiter nicht geplant. "Wir sind das viel gefragt worden", sagte Koum. Für die meisten Nutzer sei der Desktop-PC aber inzwischen die zweite Wahl. Das Smartphone sei dagegen immer dabei. Deshalb werde es WhatsApp auch künftig nur mobil geben.

In Arbeit
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WhatsApp zählt derzeit zu den beliebtesten Messaging-Anwendungen und übermittelt rund 17 Millionen Nachrichten täglich. Allein auf Android nutzen rund 100 Millionen Menschen die App weltweit. Der Messenger hatte den klassischen Mobilfunkanbietern das Leben schwer gemacht. Immer mehr User nutzten das kostenlose mobile Angebot, statt wie früher SMS zu verschicken. Dadurch ist der Telekom sowie O2, E-Plus und Vodafone ein Geschäftsmodell weggebrochen. Mit einem eigenen Messenger namens "Joyn" wollen die Anbieter in diesem Jahr nachlegen. Ein kostenpflichtiges WhatsApp dürfte ihnen dabei in die Karten spielen.

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