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Mobile Payment Payleven rüstet Kartenleser für Smartphones auf

Die Geräte von Payleven erleichtern Kleinunternehmern die Annahme von Kreditkarten. Jetzt werden sie auch für das Bezahlen per Smartphone aufgerüstet.

Kartenlesegerät von Payleven Quelle: Presse

Viele Kleinunternehmer die früher keine Zahlungen per Kreditkarte akzeptierten, haben sich mobile Kartenlesegeräte von Firmen wie Payleven, iZettle oder SumUp angeschafft. Sie werden entweder auf ein Smartphone aufgesteckt oder damit per Bluetooth-Funkverbindung verbunden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Terminals sind die Plastikgeräte in der Größe einer Zigarettenschachtel in der Regel günstiger und haben keine langen Vertragslaufzeiten. Besonders beliebt sind die Lesegeräte zudem bei Lieferdiensten, Taxifahrern, Handwerkern und anderen Dienstleistern, die unterwegs Zahlungen entgegennehmen.

Der Berliner Anbieter Payleven kündigt nun eine neue Gerätegeneration an, die auch den Funkstandard NFC (near field communication) beherrscht. NFC ermöglicht das kontaktlose Bezahlen, Geldkarten die über einen entsprechenden Chip verfügen müssen nur noch vor das Gerät gehalten werden. Vor allem aber wird die Technik für viele Varianten des Mobile Payment eingesetzt, also das Bezahlen per Smartphone.

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Vor allem die Mobilfunkriesen wie Vodafone und die Deutsche Telekom wollen dem mobilen Bezahlen in diesem Jahr mit neuen Lösungen endlich zum Durchbruch verhelfen. Über das Handy als Brieftasche wird zwar schon lange gesprochen, genutzt wird es in Deutschland bislang kaum. Denn während jedes dritte Mobiltelefon, das dieses Jahr auf den Markt kommt, bereits mit einem NFC-Funkchip ausgestattet ist, mangelt es an den passenden Lesegeräten in den Läden. Nach Expertenschätzungen gibt es in Deutschland bei rund einer Million "Karten-Akzeptanzstellen" bisher nur etwa 20.000 NFC-Terminals.

Die neuen Kartenleser von Payleven sollen dazu beitragen, die Zahl zu steigern. "In der Vergangenheit war NFC schlicht und ergreifend zu teuer für kleine und mittelständische Unternehmen, was die Verbreitung entsprechender Hardware zur Annahme von Zahlungen stark gehemmt hat", sagt Konstantin Wolff, Gründer und Geschäftsführer von payleven. Dabei habe NFC das Potential, ein fester Standard im Bereich Mobile Payment zu sein.

Details zu den Kosten sind noch nicht bekannt, die Geräte sollen "voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte" verfügbar sein.

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