Mobile-Web-Kunden Jung, dynamisch und ein Sparbrötchen

Apps für Smartphones und Tablet-PCs sind das Trendthema der diesjährigen CeBIT. Doch wer sind die Nutzer der mobilen Anwendungen? Ein Institut stellt den durchschnittlichen App-Nutzer vor.

Die meist verkauften iPad-Apps
Cut The Rope HD Quelle: Screenshot
Angry Birds Rio HD Quelle: Screenshot
Good Reader for iPad Quelle: Screenshot
GarageBand Quelle: Screenshot
Fruit Ninja HD Quelle: Screenshot
Scrabble for iPad Quelle: Screenshot
Penultimate Quelle: Screenshot

Apps sind das Thema auf der CeBIT 2012, auf der Computermesse in Hannover werden unter anderem die Trend-Apps des Jahres vorgestellt. Und der Bedarf ist groß: Mehr als 15 Millionen Deutsche nutzen die Anwendungen für Smartphone & Co., jeder Nutzer hat im Schnitt 17 Apps auf seinem Handy oder Tablet. Das Angebot reicht von Nachrichten-Apps über Organizer und spiele bis zu Shopping-Anwendungen und Reiseführern.

Die Auswahl ist riesig - aber wer sind die Kunden? Dieser Frage ist das Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte der Ludwig-Maximilians-Universität in München nachgegangen.

Galerie "Die Highlights der CeBIT"

Die skurrilsten Neuheiten der CeBIT
Wie aus einem Science Fiction Streifen: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen hat ein intelligentes Auto entworfen. Es erinnert mit seinem höhergelegten Fahrwerk und der kuppelartigen Passagierkabine an ein futuristisches Mondgefährt. Der Zweisitzer ist mit einem flexiblen Fahrwerk, vier Radnabenmotoren und Rädern ausgestattet, die sich um 90 Grad drehen lassen. Dadurch kann der Wagen auf der Stelle wenden, seitwärts oder diagonal fahren - was das Einparken deutlich leichter macht. Und sollte die Parklücke trotzdem noch zu eng sein, kann sich das Auto einfach einen halben Meter kürzer machen, indem es sein Fahrwerk zusammenschiebt. Noch wichtiger ist die Schrumpfkur jedoch für die zentrale Idee der Bremer Wissenschaftler: das Koppeln von mehreren Fahrzeugen aneinander. Will der Fahrer auch noch die Kinder mitnehmen, hängt er ein zweites Modul mit Passagierkabine an. Geht es zum Baumarkt, kommt die Laderampe dran. Das Auto besteht also immer nur aus den Teilen, die gerade notwendig sind. Quelle: Presse
Audi präsentiert sich erstmalig auf der CeBIT mit einem eigenen Messestand. Unter dem Schlagwort AUDI connect zeigt die Marke auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik ihre aktuellen und künftigen Lösungen für mobile IT-Anwendungen. Ein weiteres Highlight: der AUDI A3 der kommenden Generation. Er nutzt als erstes Modell der Marke den Modularen Infotainment Baukasten. Quelle: dapd
Auf der CeBIT 2012 präsentiert Microsoft sein neues „Windows 8 to go“, eine besonders mobile Variante seines neuen Betriebssystems. Das System kann über einen USB-Stick auf jeden Rechner geladen werden, auf dem der Vorgänger Windows 7 installiert ist. Für den Fall, dass der Stick verloren geht, sind die Daten mit einer Verschlüsselungstechnik (Bitlocker) gesichert. Das Angebot richtet sich aus Sicht des Unternehmens an die Erfordernisse unserer Zeit: die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen müssten eine immer größere Zahl an mobilen Geräten managen und pflegen. Windows 8 könne dabei helfen, die Kundenbeziehungen und die Arbeit der Mitarbeiter zu erleichtern. Mit Windows 8, das speziell auch auf die Bedienung über berührungsempfindliche Displays ausgelegt ist, will der Softwarekonzern endlich den Sprung auf die populären Tablet-PCs schaffen. Die „Neuerfindung“ von Windows soll im Herbst 2012 auf den Markt kommen. Quelle: dpa
Die intelligente Käsetheke erkennt, auf welche Ware oder Angebotstafel Kunden deuten. Eine über der Frischetheke angebrachte Tiefenkamera ermittelt auf zwei Zentimeter genau das Ziel einer Zeigegeste. Informationen über das gewählte Produkt werden auf einem Display angezeigt. Kunden interagieren natürlich, ihre Wünsche werden verstanden, Nachfragen, Missverständnisse vermieden, die Beratung wird verbessert. Ein wahres Käseparadies. Weitere Informationen: www.innovative-retail.de Quelle: AP
In Arbeit
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Heraus gekommen ist folgendes Profil: Der klassische App-Nutzer ist ein Mann im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. Er verdient gut bis sehr gut und verfügt über ein monatliches Haushaltseinkommen von mehr als 3000 Euro. Trotzdem schätzt er sich als sehr preisbewusst ein. Dafür kauft er sehr spontan ein - natürlich mit dem Smartphone. So berichteten jedenfalls 57,5 Prozent der befragten App-Nutzer, dass sie häufig impulsiv einkaufen - von den klassischen Internetnutzern sagen das nur 21 Prozent von sich selbst. Dem Mobile Web-Kunden ist aber auch die Exklusivität wichtig. Was er kauft, soll günstig und etwas besonderes sein. Ein interessanter Nebenaspekt der Studie ist die Wahl des Smartphones: Frauen bevorzugen das iPhone, Männer nehmen lieber Android-Phones.

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