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Navi-App Facebook-Verhandlungen über Waze geplatzt

Erst vor kurzem gab es Gerüchte um eine Milliarden-Übernahme der Navigations-App Waze durch Facebook - nun macht das Soziale Netzwerk offenbar einen Rückzieher.

Die besten Apps für unterwegs
TAXOMETER errechnet den Fahrpreis, noch bevor Reisende ihr Taxi bestellen. So können Eilige besser entscheiden, ob ihnen die Fahrt das Geld wert ist. Wenn ja, lässt sich it er App per Taxiruf ein Fahrzeug bestellen. Für iOs Quelle: dpa
FLINC ist eine mobile Mitfahrzentrale. Autofahrer können ihre Reiseziele eingeben. Wer eine Mitfahrgelegenheit dorthin sucht, bekommt das auf dem Handy angezeigt. Bestätigt er, wird der Fahrer per Navi zu ihm geleitet. Für iOs, PC Quelle: AP
TRAPSTER zeigt Radarfallen und Ampelblitzer an und warnt Autofahrer, die sich ihnen nähern. Nutzer können zudem Blitzer und Laserfallen melden und so andere Verkehrsteilnehmer warnen. Für Android, Blackberry, webOS, Windows Phone Quelle: dpa
DB-NAVIGATOR ist die App der Deutschen Bahn, mit der Reisende Verbindungen suchen und Tickets buchen können. Zudem sehen sie, wo sich ihr Zug befindet und ob er Verspätung hat. Für Android, iOs, Symbian, webOS, Windows Phone Quelle: dapd
AIR BERLIN bietet eine App, mit der Passagiere Flüge buchen, einchecken und das Flugzeug boarden können. Zudem lassen sich gebuchte Flüge sowie das Meilenkonto einsehen. Vielflieger bekommen mit dem App Zugang zur Lounge. Für iOS Quelle: dpa
LUFTHANSA ähnelt mit ihrem App-Angebot dem von Air Berlin. Allerdings bietet die Software auch noch Informationen zu wichtigen Zielen - und sie läuft auf mehr Handyplattformen. Für Android, Blackberry, iOs, Symbian Quelle: dapd
MBRACE des Autoherstellers Daimler bietet einen Ausblick auf die Vernetzung von Auto und mobilem Internet. Die US-App erlaubt es Nutzern, ihren Mercedes per Handy zu ver- oder entriegeln und mit dem Navi zu interagieren. Für Blackberry, iOS Quelle: AP

Die Gespräche über den milliardenschweren Kauf der Navigations-App Waze durch Facebook sind laut einem Medienbericht geplatzt. Ein Streitpunkt sei gewesen, ob große Teile des Waze-Teams von Israel in die kalifornische Facebook-Zentrale umziehen müssten, berichtete das Blog „All Things D“ am Mittwoch.

Vor gut zwei Wochen hatte es in mehreren Medienberichten geheißen, das weltgrößte Online-Netzwerk wolle Waze für bis zu eine Milliarde Dollar kaufen. Damit wäre das der bisher größte Zukauf von Facebook geworden. Auch Google soll interessiert sein. Die Unternehmen kommentierten die Berichte nicht. Apple-Chef Tim Cook sagte bei einem Auftritt in der Nacht zum Mittwoch, sein Unternehmen habe kein Gebot für Waze abgegeben.


Das besondere an Waze ist, dass Routenanweisungen auch auf Basis von Informationen der Nutzer erstellt werden. Der Dienst funktioniert zugleich wie eine Art Online-Netzwerk für Autofahrer. Sie informieren sich untereinander über Staus, Unfälle oder Radarfallen. Das Start-Up, das in Israel gegründet wurde und den offiziellen Sitz inzwischen nach Kalifornien verlagerte, hat nach bisherigen Informationen 40 bis 50 Millionen Nutzer.

Nach bisherigen Medienberichten hatte Waze Angebote von mehreren Seiten eingeholt. Zugleich könne das Start-Up sich stattdessen aber auch neues Geld bei Investoren besorgen und unabhängig bleiben, hatte es geheißen.

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