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Neue App Belohnung fürs Fernsehen

Nicht nur die Treue zu bestimmten Geschäften wird - wie bei payback - belohnt, sondern permanentes Fernsehen kann sich jetzt auch auszahlen. Dafür gibt es nun eine neue App namens "Viggle".

Die neue iPhone-App Viggle: Eine kleine Belohnung gefällig für stundenlanges Fernsehen? Dafür gibt es in den USA jetzt eine App. Einmal aktiviert, hört

Das kostenlose Programm läuft auf iPads und iPhones. Einmal aktiviert, hört die App „Viggle“ hin und erkennt, was gerade im Fernsehen läuft. Für jede Minute gibt es zwei Punkte. Auch das Ansehen von Sendungen vom digitalen Videorekorder ist dabei erlaubt. Wenn man 7.500 Punkte zusammen hat, gibt es einen Fünf-Dollar-Geschenkgutschein für Läden wie Burger King, Starbucks oder den Apples iTunes Store.

Reich wird man so also leider nicht. Jeder kann sich selbst ausrechnen, dass man für einen Cafe-Latte bei Starbucks drei Wochen lang jeden Abend drei Stunden fernsehen muss. Aber es soll auch schneller gehen, mit Bonus-Punkten. Die soll es zum Beispiel geben, wenn man sich eine bestimmte Sendung ansieht, zudem gibt es direkt 1.500 Punkte, wenn man sich anmeldet. In der Beta-Version gibt es auch 100 Punkte, wenn man sich einen 15-sekündigen Werbespot des Mobilfunkanbieters Verizon ansieht.

Mit den richtigen Apps die Welt retten
Ökologischen Fußbadruck berechnenDie kostenlose App CO2Rechner für das iPhone ermöglicht dem Anwender einen schnellen Überblick über sein „CO2-Sündenkonto“. In gewohnter iPhone-Steuerung lassen sich allerlei Daten eintragen – von der Wohnungsgröße bis zur Verkehrsmittelnutzung. Spannend wird es, wenn verschiedene Parameter verändert werden. Schnell wird so deutlich, welche persönliche Klimaschutzmaßnahme dem Klima wie viel bringen würde. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein I„Abstimmung über den Geldbeutel“ wird das Verhalten von Konsumenten genannt, die beim Kauf auf ökologische und soziale Aspekte des Produkts achten. Ein Problem dabei ist die mangelnde Transparenz. Selbst Konsumenten, die bereit sind, für ökologisch korrekte Produkte mehr zu bezahlen, müssen erst einmal wissen, welche das sind. Die kostenlose App GoodGuide ist angetreten, diese Wissenslücke zu schließen. Sobald die ein Barcode in die Kamera gehalten wird, sucht sie das entsprechende Produkt aus der Datenbank samt Informationen zu Gesundheit sowie ökologischen und sozialen Bewertungen. Die 120.000 gespeicherten Barcodes sind allerdings überwiegend Produkte des US-Markts - für europäische Kunden muss noch nachgebessert werden. Quelle: PR
Anleitung zum Gutsein IINach einem ähnlichen Prinzip wie GoodGuide funktioniert auch die für iPhone und Android-Smartphones erhältliche kostenlose App Barcoo. Sie enthält deutlich mehr Produkte des deutsches Markts. Ökologische Aspekte stehen hier zwar nicht im Vordergrund, werden neben Kundenbewertungen und Preis aber auch angezeigt. Nach dem Scannen einer Mineralwasserflasche erfährt der Nutzer beispielsweise: „Abgefülltes Mineralwasser verursacht etwa 300g CO2 pro Liter – Trinkwasser kommt auf unschlagbare 1g CO2“. Daneben wird auch eine Nachhaltigkeitsampel für den Hersteller des Produkts angezeigt, die auf einer Bewertung der sozialen und ökologischen Verantwortung basiert. Zu bestimmten Produktkategorien wird auch gleich ein Miniguide angeboten. Beim „Miniguide Wasser“ erfährt der App-Nutzer beispielsweise die Unterschiede zwischen Produktbezeichnungen wie „Natürliches Mineralwasser“, „Quellwasser“, „Tafelwasser“ oder „Heilwasser“. Quelle: PR
FischratgeberViele Inhaltsstoffe von Fisch sind gesund - doch die rücksichtslose Überfischung der Meere gefährdet den Bestand vieler Arten. Die kostenlose App WWF-Fischratgeber für iPhone und Android-Smartphones fragt weltweit Datenbanken über Fischbestände ab und zeigt Ihnen so aktuell immer an, bei welchen Sorten Sie ohne schlechtes Gewissen zugreifen können. Auch die Fang- oder Zuchtmethode fließen dabei in die Bewertung ein. Eingeteilt werden sämtliche Fischsorten in die Kategorien „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“. Zu jedem Fisch zeigt die App Hintergrundinformationen an. Ergänzend bietet auch die kostenlose App Seafood Watch in englischer Sprache Informationen zum Fischverzehr. Quelle: PR
Naturkost-WegweiserWo es Nahrungsmittel aus ökologischer Landwirtschaft und Bio-Fleisch gibt, zeigt der kostenlose Bio & Naturkost Finder für das iPhone. Dort sind über 3000 Bioverkaufsstellen samt Bewertungen von Nutzern gespeichert, Die nächstgelegenen lassen sich jeweils nach Entfernung sortiert anzeigen. Via Google Maps wird dem Nutzer der Weg gewiesen. Quelle: PR
Energie-Check für Umwelt und GeldbeutelDie Heizcheck-App Deutschen Energie Agentur (Dena) bietet einen schnellen Energie-Check für das eigenen Haus an. Dadurch sollen Hausbesitzer Energie-Einsparpotenziale erkennen  - etwa eine bessere Dachdämmung. Der Rechner zeigt an, wie viel Hausbesitzer sparen könnten, wenn sie verschiedene Parameter verändern. Der Heiz-Check kann auch online durchgeführt werden. Quelle: PR
Fahrgemeinschaften bilden„Alleine fahren ist kostspielig – für den Geldbeutel des Fahrers und den Planten“. Das ist das Motto der kostenlosen App Avego Driver. Sie unterstützt einen iPhone-Nutzer dabei, ökologisch vorteilhafte Fahrgemeinschaften zu bilden – und zwar in Echtzeit. Die registrierten Fahrer werden automatisch über Mitfahrer auf ihrer Route informiert. Die App sieht dabei vor, dass sich Fahrer und Beifahrer die Kosten teilen. Die Organisation von gemeinsamen Fahrten funktioniert dabei umso besser, je mehr Nutzer sich daran beteiligen. Dabei wird auch die Öko-Bilanz erfasst: Bei jeder Fahrt rechnet die App aus, wie viel CO2 die Fahrgemeinschaft gegenüber einer Individualfahrt eingespart hat. Weitere Öko-Apps für iPhone, Android-Smartphones und Blackberry finden Sie in der Übersicht von www.berggruener.de Quelle: PR


TV-Treue-Programm

„'Viggle' ist das erste Treue-Programm für das Fernsehen“, sagt Chris Stephenson, Präsident der Firma Function (X), die hinter Viggle steht. „Bei uns bekommen die Menschen Belohnungen für etwas, was sie ohnehin machen und was sie gerne machen.“ Die Idee bei „Viggle“ ist, dass die Menschen damit einen zusätzlichen Grund haben, Fernsehen zu gucken. Damit wächst die Zahl der Zuschauer, wodurch die Sender mehr Geld durch Werbung einnehmen können. Firmen wie Burger King, Pepsi und Gatorade bieten punktehungrigen Nutzern auch die Möglichkeit, sich Werbeclips auf Mobilgeräten anzusehen.


Gläserne Zuschauer?


Wenn Viggle das eigene Punktesystem richtig in den Griff bekommt, dann kommt sicher mehr Geld durch Anzeigenkunden und die Fernsehsender herein, als an Treueprämien ausgeschüttet wird. Weiteres Kapital liegt wohl auch in den Daten, die die Firma über die App von den Nutzer erhält. Sie weiß, wer sich welche Sendungen ansieht. Denn, um Belohnungen zu kassieren, muss man Alter, Geschlecht, E-Mail-Adresse und Postleitzahl angeben.

Bei der Verbreitung des Programms setzt die Firma auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Wer einen Freund als Nutzer wirbt, bekommt 200 Punkte geschenkt. Die App ist jetzt zunächst für die Apple-Geräte erschienen, Versionen für Android und PCs sollen folgen.

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