Neues Apple-Smartphone iPhone 6 soll stärkeren Prozessor bekommen

Apple stellt voraussichtlich am 9. September das iPhone 6 vor. Welche Funktionen das Gerät haben soll und was Apple vom Vorgänger gelernt hat.

Seit September 2013 sind iPhone 5S und iPhone 5C im Handel. Im Herbst wird der Nachfolger erwartet. Quelle: dpa

Apple wird voraussichtlich am 9. September das iPhone 6 vorstellen. Es soll zwei Gerätegrößen geben, die unter anderem mit einem deutlich schnelleren Prozessor sowie einer schnelleren Wifi-Anbindung ausgestattet werden sollen.

Laut Venturebeat soll das iPhone 6 einen deutlich besseren Prozessor bekommen. Der von Apple selbstentwickelte Apple A8-Prozessor soll mit einer Taktfrequenz von zwei Gigahertz arbeiten, der im iPhone 5 verbaute Apple A7-Prozessor läuft mit einer Taktfrequenz von gerade einmal 1,3 Gigahertz.

Die besten Funktionen des neuen iOS 8
Probleme beim UpdateAuch beim Update, das gestern Abend freigeschaltet wurde, gab es wieder Probleme. Offenbar waren die Server des Unternehmens überlastet, so dass das Update erst mit großer Verzögerung angekündigt wurde. Das Update selbst dauerte dann mehrere Stunden anstatt nur weniger Minuten. Quelle: Reuters
Health Die neue Fitness App beinhaltet Kategorien wie "Diagnostics", "Fitness" oder "Vitals". Health überwacht Gesundheitsdaten wie die Herzfrequenz, das Gewicht, den Schlaf und die Fitness aus Fremdanwendungen und -geräten. Diese Daten können außerdem mit einem Arzt geteilt werden.
SiriApple's Sprachassistent Siri bekommt mit iOS 8 gleich eine ganze Reihe neuer Funktionen. So können Nutzer, die ihr iPhone im Auto anschließen, Siri automatisch per Sprachsteuerung wecken, ohne das Telefon zu berühren. Ein einfaches "Hey Siri" genügt. Außerdem können sie in Zukunft Siri bitten, mithilfe der Shazam App Lieder zu identifizieren. Quelle: dapd
iCloud Photo LibraryEine weitere Neuerung ist die Online-Festplatte iCloud Photo Library. Sie ermöglicht es dem Nutzer, Fotos und Videos auf allen Apple-Geräten abrufen zu können. Die neue Photo Library beinhaltet außerdem ein neues Verwaltungsfeature. So kann der Smartphonebesitzer in Zukunft zur selben Zeit mehrere Effekte zu seinen Fotos hinzufügen: Licht, Kontrast und Farbeffekt. Über die iCloud Fotomediathek werden sämtliche Anpassungen der Fotos gleich automatisch auf allen anderen Geräten eines Nutzers ebenfalls aktualisiert. Quelle: Screenshot Apple
HomeKitMit der Plattform HomeKit ermöglichen es Software-Entwickler den Nutzern, diverse Hausgeräte vom Smartphone aus zu steuern. Wenn der Nutzer zum Beispiel dem Apple-Assistenten Siri sagt, dass er ins Bett gehe, könnte das Haus automatisch die Türen verriegeln, die Garage verschließen und die Lichter dimmen. Quelle: AP
QuickTypeDie Touch-Tastatur in iOS 8 erhält das neue Feature QuickType. Hierbei schlägt das Betriebssystem vorausschauend Wörter vor, die der Anwender als nächstes tippen könnte. Dabei berücksichtigt QuickType auf intelligente Weise den Kontext - beispielsweise wer der Empfänger einer Nachricht ist und in welcher App der Nutzer gerade schreibt. Auf Basis des Nutzerverhaltens schlägt QuickType dem Nutzer dann seine Lieblingsphrasen vor, sodass sich ganze Sätze mit wenigen Fingertipps schreiben lassen.
Interaktive BenachrichtigungenIn Zukunft können Anrufe auf das Handy auch auf dem Mac entgegengenommen werden. Dafür sorgen die interaktiven Benachrichtigungen. Außerdem können Nutzer auf Textnachrichten, Facebook-Posts oder What's App Mitteilungen antworten, ohne die App zu verlassen, die sie gerade nutzen.
Family Sharing Bis zu sechs Familienmitglieder können sich via "Family Sharing" zusammenschließen und so Fotostreams, Kalender, Benachrichtigungen, Bücher oder Musik miteinander teilen. Besonders interessant ist dabei die Funktion "Find your Kids Devices", mit welcher Eltern stets den Überblick darüber haben, wo sich der Nachwuchs gerade herumtreibt. Alle Einkäufe laufen über dieselbe Kreditkarte - wenn Kinder allerdings eine App kaufen wollen, werden die Eltern automatisch nach der Erlaubnis gefragt.
Do not disturbMit der Einstellung "do not disturb" ("Nicht stören") kann der Ton für Anrufe, Hinweistöne und Mitteilungen deaktiviert werden. So können Nutzer die In-App-Töne ausschalten, ohne die App selber verlassen zu müssen. Quelle: REUTERS

Die Datenverbindung soll ebenfalls optimiert werden. Der von Broadcom zugelieferte Wifi-Chip soll den Standard 802.11ac unterstützen, den Nachfolgestandard von 802.11a/b/g/n, der eine deutlich schnellere Datenübertragungsrate ermöglicht. Der Mobilfunkchip soll LTE der Kategorie 6 unterstützen, bei der mobil Datenübertragungsraten von 300 Megabit in der Sekunde möglich sein sollen.

Laut Venturebeat soll außerdem der Fingerabdrucksensor eine Verbesserung erfahren: Er soll exakter und schneller arbeiten als der des iPhone 5s.

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Bereits im Juli wurde gemutmaßt, dass das iPhone 6 in zwei Gerätegrößen mit 4,7- beziehungsweise 5,5-Zoll-Display sowie mit einem schlankeren Gehäuse verfügbar werden soll. Statt dem aktuellen Gorilla-Glas soll ein spezielles Saphirglas für das Display genutzt werden, das sehr unempfindlich für Kratzer sein soll. Zudem sollen eine bessere Kamera, ein optischer Bildstabilisator und höhere Speicherkapazitäten das iPhone 6 auszeichnen.

Das iPhone 6 wird der Weltöffentlichkeit vermutlich am 6. September vorgestellt, ebenso wie die endgültige Version des Betriebssystems iOS 8.

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