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Office for Mac kostenlos Microsoft zahlt Abo-Gebühren zurück

Microsoft sperrte sich lange dagegen, seine Office-Programme auf Apples Smartphones und Tablets verfügbar zu machen. Jetzt kann man die Apps als Privatuser gratis nutzen - und bekommt die Abo-Gebühren zurück.

Microsoft macht Office auf mobilen Geräten kostenlos Quelle: dpa

Auf Microsofts überraschende Ankündigung vor wenigen Tagen, viele Funktionen der Office-Büroprogramme auf Smartphones und Tablets der Konkurrenz künftig kostenlos zu machen, folgt eine weitere gute Nachricht für die Nutzer: Wer schon ein Office-365-Abo hat, kann die Mitgliedschaft bis Ende Januar 2015 kurzfristig kündigen. Wer bislang mit dem iPad Word, Excel und Co. nutzen wollte, musste dafür ein Abo abschließen.

Damit die Nutzer sich nicht über die Neuerung vieler kostenloser Grundfunktionen ärgern, kündigte Microsoft auf seiner Webseite an, dass sie sich die Abokosten erstatten lassen können. Das funktioniert über den Store, in dem man das Abo abgeschlossen hat, also etwa direkt bei Microsoft oder über Apples iTunes. Dabei wird die bisherige Nutzungszeit aber abgezogen. Weitere Einschränkung: Abos, die vor dem 27. März oder nach dem 6. November aktiviert wurden, lassen sich nicht rückerstatten.

Mit der kostenlosen Nutzung der Office-Programme setzt sich Microsoft gegen neue Konkurrenten zur Wehr. Zuvor konnte man die Mobil-Apps für Software wie die Textbearbeitung Word zwar auch kostenlos herunterladen, damit war dann aber lediglich eine Ansicht möglich. Um Dokumente bearbeiten zu können, musste ein Abo abgeschlossen werden. Nun kann man Dokumente gratis erstellen und bearbeiten, wie Microsoft am 6. November angekündigt hatte.

Zehn Tricks für die Arbeit mit Microsoft Office
In vielen Büros ist Microsoft Office nicht mehr wegzudenken. Es gibt einige Funktionen, die die Arbeit mit Word, Excel und Outlook einfacher machen. Wir stellen sie Ihnen vor und zeigen Ihnen, wo Sie die Funktionen finden. Quelle: REUTERS
Tippfehler automatisch korrigieren lassen (Word)Wenn Sie sich häufig bei den gleichen Wörtern vertippen, sollten Sie von der Autokorrektur Gebrauch machen. Diese lässt sich so einstellen, dass Buchstabendreher automatisch korrigiert werden. Klicken sie auf Datei -> Optionen -> Dokumentenprüfung -> Autokorrektur-Optionen. Im nächsten Fenster können Sie unter „Ersetzen“ das gewünschte Wort eintragen und die korrekte Schreibweise im Feld „Durch“ eingeben. Auf dem gleichen Weg können Sie Standardformulierungen abkürzen, so wird zum Beispiel aus „MfG“ automatisch die Langform „Mit freundlichen Grüßen“. Quelle: Screenshot
Speicherintervall ändernVor allem beim Schreiben von langen Texten sollten Sie diese in regelmäßigen Abständen speichern. Die eingebaute Speicherautomatik von Word ist auf einen Zehn-Minuten-Abstand voreingestellt, dieses Intervall können Sie allerdings verkürzen. In einem geöffneten Dokument auf Datei -> Optionen –> Speichern gehen und dort im Feld „Auto-Wiederherstellen-Informationen speichern“ das entsprechende Wunschintervall eintragen. Quelle: Screenshot
Passwortschutz für Dokumente (Word)Wollen Sie erstellte Dokumente mit einem Passwort sichern, um diese vor unbefugtem Zugriff zu schützen? Dies ist zum Glück sehr einfach. Klicken Sie auf Datei -> Dokument schützen und dann auf „Mit Kennwort verschlüsseln“. Dort geben Sie das gewünschte Passwort ein und klicken auf OK. In einem neuen Fenster müssen Sie das Passwort dann erneut eingeben und auf OK klicken. Danach lässt sich das Dokument nur noch mit Passwort öffnen. Quelle: Screenshot
Kontakte, Kalender und Aufgaben als Einzelfenster (Outlook)Outlook kann viel – genau das sorgt leider dafür, dass der Nutzer manchmal die Übersicht verliert. Wenn Sie oft mit Kalendern, Kontakten und E-Mails jonglieren müssen, können Sie sich alle Funktionen in einzelnen Fenstern aufrufen. Im Navigationsfeld unten links mit der rechten Maustaste die gewünschte Funktion anklicken und im Aufklappmenü den Eintrag "Im neuen Fenster öffnen" auswählen. Quelle: Screenshot
Dokumente zusammenfügen (Word)Wenn Sie aus mehreren Word-Dokumenten ein einziges machen möchten, geht dies direkt über eine Word-Funktion. Zuerst erstellen Sie ein leeres Dokument. Danach klicken Sie in der Menüleiste auf Einfügen, im Bereich Text auf den Pfeil neben „Objekt“ und auf "Text aus Datei". Im sich öffnenden Fenster können die gewünschten Dateien mit gehaltener Strg-Taste ausgewählt werden. Die Dateien werden dann mittels „Einfügen“ in die Textdatei importiert und können abgespeichert werden. Quelle: Screenshot
Sprungrichtung ändern (Excel)Gibt man in Excel Daten in eine Zelle ein und bestätigt die Eingabe mit Eingabetaste oder Enter, springt der Cursor üblicherweise in die Zelle darunter. Wenn es Ihnen lieber ist, dass die Zelle daneben angewählt wird, geht dies mit einer einfachen Änderung. Gehen Sie auf Datei -> Optionen ->Erweitert. Im folgenden Fenster können Sie mit Hilfe der Auswahlbox die Richtung angeben, in der Excel eine Zelle weiterspringen soll. Quelle: Screenshot

Einige Funktionen bleiben aber weiterhin zahlenden Kunden vorbehalten, etwa bei der vertieften Bearbeitung oder Zusammenarbeit mit anderen Nutzern. Zudem gibt es zum Office-365-Abo seit kurzem unbegrenzten Speicherplatz auf Microsofts Cloud-Servern dazu. Gewerbliche Nutzer müssen laut den Lizenzbedingungen auch auf die Bezahl-Version ausweichen.

Microsoft hatte lange gezögert, seine Office-Programme für Konkurrenz-Plattformen wie Apples iPhones und iPads oder Geräte mit Googles Mobil-System Android verfügbar zu machen. Sie sollten stattdessen den Verkauf Microsofts eigener Geräte ankurbeln, deren Marktanteile nach wie vor gering sind.

In dieser Zeit rückten mobile Geräte jedoch immer weiter in den Arbeitsalltag der Unternehmen vor. Diese Office-Lücke hatten in den vergangenen Jahren andere Software-Anbieter ausgefüllt, die zuletzt Microsofts Rolle im Büro immer mutiger angriffen.

So stellte die Firma Quip vor wenigen Wochen ein Tabellen-Programm vor, dass speziell auf die Arbeit mit Smartphones und Tablets angepasst ist. Außerdem steht bei Quip - wie auch bei anderen neuen Konzepten etwa von Google - die Kooperation der Nutzer im Mittelpunkt. Microsoft habe anderen Anbieter mit der jahrelangen Zurückhaltung die Tür geöffnet, sagte Quip-Gründer Bret Taylor, der zuvor Technik-Chef bei Facebook war.

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Auch der seit Jahren schwächelnde Smartphone-Pionier Blackberry versucht, vom Interesse an mobiler Büroarbeit zu profitieren. Sein neues Modell Passport hat neben einer klassischen Tastatur einen großen quadratischen Bildschirm für die Anzeige von Dokumenten. Microsoft betont, dass die Office-Apps nach dem Start im Frühjahr auf großes Interesse gestoßen seien. So seien etwa die Versionen für das iPad-Tablet mehr als 40 Millionen Mal heruntergeladen worden.

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