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Ranking Wer ist der wichtigste Kopf im Netz?

Die Wirtschaftswoche und die Internetkonferenz Next suchen die bedeutendsten Köpfe der deutschen Internet-Szene. Bis zum 14. Februar können Sie Gründer, Investoren und Kreative nominieren.

Ansgar Heveling ist nicht allein
CDU-Politiker Ansgar Heveling machte im Januar 2012 von sich reden, als er in einem Gastbeitrag fürs Handelsblatt schrieb, dass die Netzgemeinde den Kampf gegen den Rest der Gesellschaft verlieren werde. Zitat: „Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.“ Der Beitrag löste in der Netzgemeinde viel Häme aus, als Reaktion wurde die Webseite des Abgeordneten „gehackt“ – das Passwort zu seiner Datenbank war mit der Kombination aus Vor- und Nachnamen sehr offensichtlich. Quelle: dpa
Nicht wirklich schlimm, aber für das Jahr 2011 zumindest ungewöhnliche Einstellung: Henkel-Chef Kaspar Rorsted liest am Wochenende keine E-Mails. „Nur weil sich irgendjemand irgendwo langweilt, muss ich keine Mails lesen“, sagte er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Quelle: dapd
2007 machten Kinderreporter unter Politikern eine Umfrage über deren Internetnutzung mit erstaunlichen Ergebnissen. So antwortete die damalige Justizministerin Brigitte Zypries auf die Frage, ob sie denn ein paar Browser nennen können mit der Gegenfrage: „Browser – was sind denn jetzt nochmal Browser?“ Quelle: AP
Ähnlich skurril war der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele unterwegs. Ob er denn das Internet benutze, fragte ein Kinderreporter 2007. Die Antwort: „Ins Internet bin ich, glaube ich, einmal oder zweimal bisher gegangen.“ Quelle: dapd
Modeschöpfer Karl Lagerfeld: „Telefone sind was fürs Personal“, sagte er 2008. Er sei ein großer Freund der Handschrift. Auch E-Mails und SMS kämen für ihn nicht in Frage. Quelle: dapd
Legendär auch das Zitat des ehemaligen Telekom-Chefs Ron Sommer Anfang der 90er Jahre: „Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zukunft.“ Kurz darauf stieg sein Konzern mit der Tochter T-Online selbst ins Providergeschäft ein. Quelle: AP
„Das Internet ist nur ein Hype“, sagte Bill Gates 1995. Der Microsoft-Gründer drückte in dem Zitat aus, warum sich der Konzern jahrelang schwer tat, sich digital besser aufzustellen. Quelle: AP

Conrad Fritzsch möchte das Musikfernsehen ins neue Jahrtausend bringen. Es soll besser und schöner werden als je zuvor. Und es soll immer und überall über das Internet verfügbar sein. Das ist das Versprechen seines Startups Tape.tv, das schon heute 45.000 Musikvideos kostenlos im Netz anbietet. Tape.tv ist in wenigen Jahren eines der größten und am schnellsten wachsenden Videoportale in Deutschland geworden.

Digitale Tendsetter

Fritzsch und seine Mitstreiter sitzen aber nicht etwa im Silicon Valley, sondern in Berlin-Pankow. Damit ist Fritzsch einer der heißesten Anwärter für die Next 100, die Bestenliste der deutschen Internetszene.

Noch bis Anfang Mai sucht die Wirtschaftswoche in Zusammenarbeit mit der Next-Konferenz die wichtigsten digitalen Trendsetter aus Deutschland.

176 Internet-Entrepreneure wurden bereits auf der Webseite vorgeschlagen.

Nominierungsphase verlängert

Darunter der Soundcloud-Erfinder Alexander Ljung, der Internet-Investor Lukasz Gadowski und Jens Begemann, der Chef der Spieleschmiede Wooga. Für die Nominierten können schon jetzt Stimmen auf der Webseite abgegeben werden.

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Parallel dazu wurde die Nominierungsphase bis zum 14. Februar verlängert. „Wir erhoffen uns dadurch wichtige Impulse, bevor die Jury die endgültige Auswahl trifft“, sagt  Martin Recke, der für die Agentur SinnerSchrader die Next-Konferenz organisiert. Dort werden am achten und neunten Mai die 100 Sieger geehrt. Zeitgleich werden die Next 100 in der Wirtschaftswoche und auf Wiwo.de vorgestellt.

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