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Rara-Chef Lewis "Musik-Streaming an Omas getestet"

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Kooperation mit großen Plattenfirmen

Rob Lewis Quelle: Presse

Was haben Sie sich als Ziel gesetzt?

Wenn ich in fünf Jahren 10 oder gar 50 Prozent des gesamten Marktes habe, den das Marktforschungsinstitut ABI Research prognostiziert, dann habe ich zwischen 10 und rund 60 Millionen Kunden, die mir zwischen fünf und zehn Euro im Monat bezahlen. Natürlich hoffe ich, dass ich in fünf Jahren 50 Prozent haben werde.

Wenn ich gerade keinen Internet-Zugang habe oder mir im Ausland hohe Handyroamingkosten sparen will, kommt Rara.com aber offenbar nicht infrage?

Hört man mobil Musik, werden die Stücke automatisch auf dem Handy oder Tablet abgespeichert und sind dann für eine begrenzte Zeit ohne Internet-Zugang verfügbar. Das Speichern bietet den Vorteil, dass man in seinem Handyvertrag weniger Datenkapazitäten verbraucht.

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    Rara.com wird von Universal, Sony, Warner und EMI sowie unabhängigen Labels und Rechteverwertern unterstützt und bietet Zugang zu rund zehn Millionen Titeln an. Wie haben Sie das geschafft?

    Wir haben innerhalb von zwei Jahren komplexe Lizenzverträge mit rund 1000 Verwertungsgesellschaften und Firmen, die Musikrechte besitzen, geschlossen. Außerdem können wir den Labels Informationen liefern, etwa für die Planung einer Konzerttour: Welcher Song, welcher Künstler, ist wo populär? Wir wissen ja, wie oft etwas gespielt wird, das ist informativer als reine Verkaufszahlen.

    Bei anderen Musik-Online-Diensten gibt es immer wieder Kritik, dass bei den Künstlern und Bands nicht viel hängen bleibt. Wie viel bekommen die Musiker bei Rara für jeden ihrer abgespielten Titel?

    Die Verträge der Künstler mit den Musiklabels sind ganz unterschiedlich. Die Spanne dürfte ganz grob gesprochen zwischen 0,5 und 3 Cent liegen.

    Haben Sie keine Angst, dass auch Giganten wie Apple oder Google Streaming anbieten? Dann wäre Rara.com am Ende.

    Digitale Welt



    Nein, wir haben keine Angst, denn unsere Unabhängigkeit ist ein Vorteil. Apple will vor allem ein System aufbauen, das die Verbraucher dazu bringt, Apple-Geräte zu kaufen. Unser Musikdienst aber kann auf dem PC, Laptop oder Smartphone verschiedener Hersteller abgespielt werden. Im Moment arbeiten wir mit einigen großen europäischen Autofirmen daran, dass Rara.com direkt über ein im Fahrzeug eingebautes Gerät empfangen werden kann.

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