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Schadprogramme Gefahr für das Smartphone

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Zukunftsprognosen für die Cyberkriminalität

Welche Unternehmen Opfer von Hackern wurden
Zwei Jungs spielen mit Adidas-Fußbällen. Quelle: dpa/dpaweb
Händler an der Nasdaq. Quelle: REUTERS
Eine Rakete im Werk von Mitsubishi Heavy Industries Quelle: AP
Sony-Computer in einem Geschäft in Peking. Quelle: REUTERS
Eva Padberg präsentiert ein Spiel von Nintendo. Quelle: obs
Eine rote Ampel neben einem Schild der Citigroup. Quelle: REUTERS
Ein Laptop mit einem Oberstaufen-Aufkleber und eine Google Schürze Quelle: dapd

Doch bei Werbeplakaten eines Bekleidungsgeschäftes haben Kriminelle im Vorjahr die QR-Codes überklebt. Wer die neuen, manipulierten Quadrate mit dem Smartphone scannte, landete auf einer gefälschten Seite auf der die Facebook-Zugangsdaten der Opfer abgefragt wurden.

Da Symantec auch künftig mit solchen Szenarien rechnet, bietet das Unternehmen mit Norton Snap einen kostenlosen QR-Code-Reader an. Der gleicht die aufgerufene Seite mit der Datenbank des Sicherheitsanbieters ab und gibt ein rotes Warnsignal, wenn sie als verdächtig bekannt ist.

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Angriffe auf Fernseher und Autos?

In der Zukunft könnten Cyberkriminelle noch weitere Ziele ins Visier nehmen. Die meisten der heute verkauften Fernseher sind internetfähig, vernetzte Smart-TVs werden künftig zum Standard. Noch ist kein Fall von Schadsoftware bekannt, die sich in vernetzten Fernsehern einnistet. „Doch mittel- bis langfristig dürfte das passieren“, sagt Funk. Mit der Größe der Heimnetzwerke und der Zahl der internetfähigen Geräte, die jeder einzelne nutze, steige auch die Zahl der möglichen Schwachstellen.

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    Und selbst das Auto könnte damit zum Angriffsziel werden. Audi stellt beispielsweise in Hannover seine „Connect“-Reihe vor, bei der die Fahrzeuge mit dem Internet vernetzt werden. Eine wichtige Frage ist dabei, ob künftig die Entertainmentsysteme vom Fahrsystem getrennt sind.

    Digitale Welt



    Attacken auf Autos und Fernseher sind derzeit nur mögliche Szenarien. Doch die Entwicklung bei Smartphones hat gezeigt, wie schnell eine potenzielle Gefahr real wird. Je stärker neue vernetzte Geräte von der Masse genutzt werden, desto lukrativer wird auch der Missbrauch. „Wenn die Ziele groß genug sind, werden sie angegriffen“, sagt Funk.

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