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SED, OLED, Laser Die Technologien der Zukunft

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Sonys tragbarer Musik-Player Quelle: REUTERS

OLED: Die Organic Light Emitting Diode (OLED) besteht aus einer Schicht halbleitenden Kunststoffes zwischen Kathode und Anonde. Wenn positive und negative Ladungen an der trennenden Barriere zusammentreffen tritt Licht in der Farbe des Kunststoff-Inlays aus. Anders als herkömmliche Leuchtdioden (LEDs) arbeiten die neuartigen Bauteile mit organischen, also kohlenstoffhaltigen Stoffen.

Die Produktion der OLEDs ist sehr preiswert und die flexibel. So können die Bauteile auch auf Folie gedruckt werden und damit als elektronisches Papier, Bildschirm-Tapete oder in die Kleidung integriertes Display fungieren. In Fernsehern eingesetzt ergeben je eine blaue, grüne und rote Diode zusammen ein Pixel. Je nach Leuchtintensität der Bauteile können alle Farben des sichtbaren Spektrums gemischt werden. Auch diese Technologie kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus und spart so Energie bei gleichzeitiger Maximierung des Kontrasts.

Die OLED-Displays sind deutlich dünner als ein Zentimeter und im Farbwechsel 2000-fach schneller als ein LCD-Display. Hauptproblem der neuen Technik ist die begrenzte Lebensdauer der OLEDs: Für die besonders anfälligen blauen Dioden wird die Halbierung der Leuchtkraft nach 17 Jahren Dauerbetrieb vorhergesagt.

Seit Dezember 2007 verkauft Sony erste OLED-Fernseher in Japan, für die kommenden zwölf Monate wird mit der Markteinführung in Deutschland gerechnet. Andere Firmen könnten folgen.

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