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Shopping im Netz Deutsche zahlen online am liebsten per Rechnung

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Wenig Vertrauen in die Vorkasse

Das Überraschungsdinner aus dem Internet
Kochzauber.deHier schließt der Hobbykoch ein Abo ab, dass die wöchentliche Lieferung eines Rezeptes mit den passenden Lebensmitteln beinhaltet. Zusätzlich zum Fresskorb per Post bekommt der Kunde per E-Mail eine Vorschau über alle Rezepte der kommenden Woche sowie Informationen, welche Grundzutaten wie Öl, Salz, Zucker und Ähnliches für die Rezepte wichtig, aber nicht im Paket enthalten sind. Drei Gourmetpakete gibt es: -für Paare im Preis von 39 Euro; -für Familien oder Wohngemeinschaft mit vier bis fünf Personen (64 Euro); -oder Familien mit bis zu drei sehr kleinen Kindern (64 Euro) Wer sich für eines der Pakete entscheidet und bestellt, bekommt mittwochs zwischen 17 und 22 Uhr Besuch vom Lebensmittelboten. Darin sind laut Aussage des Unternehmens Fleisch und Gemüse aus der Region sowie Rezepte enthalten. Die Gerichte seien so konzipiert, dass die Zubereitung maximal 35 Minuten in Anspruch nehme. Fazit: Eine vierköpfige Familie kann mit diesem Angebot jeden Tag eine ausgewogene, gesunde Mahlzeit im Wert von rund 2,30 Euro pro Teller auf den Tisch bringen und spart sich den Wocheneinkauf. Nur für Vegetarier, Menschen mit Lebensmittelallergien oder schlicht Abneigungen gegen verschiedene Gemüse oder Fleischsorten ist ein solcher Überraschungskorb nicht das richtige - Lebensmittel auswählen geht nämlich nicht. Quelle: Screenshot
Kochhaus Kochhaus beliefert Kunden in Hamburg, Berlin und angrenzenden Orten. Auch hier hat der Kunde keine Möglichkeit, zu erkennen, was ihn in seinem Warenkorb "Sorglos-Abo" erwartet. Allerdings kann er, anders als bei Kochzauber, auch einzelne Rezepte bestellen. Wer beispielsweise Lust auf die auf der Homepage angepriesene Karotten-Ingwer-Suppe mit Passionsfruchtjoghurt hat, bestellt das Rezept und die Zutaten online für 2,90 Euro pro Person. Eine passende Weinempfehlung - in diesem Fall "Neiss Weiße Reben, Ludi Neiss, Pfalz / Deutschland" gibt's frei Haus. Wer möchte, kann jeden der empfohlenen Weine für sechs Euro pro Flasche mitbestellen. Kochhaus bezeichnet sich selbst auch als das begehbare Kochbuch und betreibt dementsprechend einige Filialen in Deutschland. Vor einigen Wochen hat das Unternehmen außerdem ein eigenes Kochbuch herausgebracht. Fazit: Kochhaus bietet seinen Kunden in Berlin und Hamburg die Möglichkeit, das System vor Ort in einem Geschäft auszuprobieren und bei Gefallen auch auf das Online-Angebot zurückzugreifen. Wer keine Überraschungen mag, ist mit den Einzelrezepten gut bedient und die Preise dürften dem Verbraucher entgegen kommen. Gerade die schrecken den deutschen Kunden sonst in der Regel eher vom Online-Lebensmittelkauf ab. Wo sich Schweden und Schweizer über den direkt-nach-Hause-Service freuen, stört sich der deutsche Kunde daran, dass die Online-Paprika 20 Cent teurer ist, als die Supermarkt-Paprika. Quelle: Screenshot
KochaboKochabo.de bietet, wie der Name schon sagt, ein Abonnement für Lebensmittel und Rezepte an. Der Kunde kann wählen, ob er wöchentlich oder alle zwei Wochen sein Fresspaket zum selber zubereiten bekommen möchte. Das Abo kann laut Unternehmen jederzeit - allerdings mit fünf Tagen Vorlauf - ausgesetzt oder ganz gekündigt werden. Geliefert wird immer montags zwischen 18 und 22 Uhr. Anders als bei anderen Diensten kann der Hobbykoch hier besser mitentscheiden, was er essen möchte. So kann er beispielsweise zwischen einem vegetarischen Korb und einem Menu mit Fleisch wählen. Außerdem kann er aussuchen, ob er Lebensmittel für zwei, vier oder sechs Personen haben möchte und ob die Menge für drei, vier oder fünf Mahlzeiten ausreichen soll. Auf der Homepage kann der Kunde einsehen, welche Rezepte und Lebensmittel ihn mit der nächsten Lieferung erwarten. Die Zubereitungszeit der Gerichte wird mit rund 30 Minuten angegeben. Der Kostenfaktor: Das Paket kostet 39 Euro (zwei Personen, drei Mahlzeiten), bis 119 Euro (sechs Personen, fünf Mahlzeiten). Fazit: Für Hobbyköche, die nicht völlig vom Inhalt ihres Gourmetpakets überrascht werden wollen, bietet Kochabo eine akzeptable Transparenz. Quelle: Screenshot
Unsere SchlemmertüteBeim Anbieter Schlemmertüte gibt es für Hobbyköche aus dem Großraum Berlin, Hamburg, München und Köln pro Lieferung drei Rezepte inklusive der dafür benötigten Zutaten. Auf der Homepage wird eine Beispielschlemmertüte vorgestellt, damit sich der Kunde ein Bild von dem machen kann, was ihn erwartet. Außerdem verschickt der Anbieter wöchentliche Ankündigungs-Mails, in denen die Gerichte der kommenden Woche vorgestellt werden. Ausgelegt sind die Pakete auf zwei Erwachsene und eventuell ein kleines Kind (Pärchentüte), beziehungsweise auf zwei Erwachsene und zwei bis drei Kinder (Familientüte) - mehr ist nicht drin, denn auch die Mengen können nicht individuell angepasst werden. Auch bei Schlemmertuete.de geht es preislich bei 39 Euro los. Fazit: Die Idee ist gut, nur an der Flexibilität hapert es noch. Vegetarier und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten sowie Singles und Großfamilien werden mit dem aktuellen Angebot nicht angesprochen: "Leider können wir den Inhalt der Schlemmertüte nicht an spezielle Bedürfnisse anpassen. Die gelieferten Waren sind für alle Kunden gleich, allerdings können Sie manche Zutaten natürlich auslassen oder ersetzen", heißt es auf der Homepage des Lieferdienstes. Quelle: Screenshot
Kommt EssenDer Lieferdienst kommt essen versorgt derzeit rund 30 Städte - unter anderem Hamburg, Berlin, München, Köln, Düsseldorf, Bonn, Leverkusen, Krefeld, Neuss, Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden und Lübeck. Für Neukunden kostet das erste Paket mit drei Gerichten für zwei bis vier Personen 39 Euro, die weiteren Lieferungen kosten 60 Euro. Im Angebot sind: KommtEssen 4Mahl: Die 4Mahl-Tüte bietet 4 Mahlzeiten für 4 Personen und verzichtet auf die teuersten Zutaten. Somit kostet sie dementsprechend weniger pro Portion. KommtEssen 5Mahl: Die 5Mahl-Lieferung besteht aus Fisch, Geflügel, Fleisch sowie mindestens einem vegetarisches Gericht für insgesamt 5 Mahlzeiten. KommtEssen 3Mahl: Die 3Mahl-Tüte bietet sich auch für kleinere Haushalte an und beinhaltet Zutaten und Rezepte für drei Gerichte, eines davon ist vegetarisch. KommtEssen Obsttüte: Die Obsttüte gibt es derzeit nur für die Hamburger Kunden und leider auch nicht einzeln. Wer eines der anderen Fresspakete bestellt, kann drei bis dreieinhalb Kilo Obst für die Woche dazu bekommen Fazit: Beispielsweise die 4Mahl-Tüte bietet sich für Familien mit recht kleinen Kindern an und auch die Obsttüte ist eine gute Idee. Nett ist, dass die Rezepte auch weitere Tipps wie zur Haltbarkeit der einzelnen Lebensmittel beinhalten. Allerdings ist auch kommt essen noch nicht wirklich flexibel und erlaubt keine individuelle Lebensmittelwahl. Quelle: Screenshot
Hello FreshBeim Anbieter Hello Fresh gibt es viele exotische Gerichte, wie das Rosenkohl-Curry mit Süßkartoffel und Granatapfel oder den Marokkanischen Kichererbsensalat mit Lammfiletspitzen. Ein Großteil der dafür benötigten Gewürze ist bereits in den Boxen enthalten. Auf der Homepage finden Kunden eine Empfehlung, welche Grundzutaten wie Butter, Essig und Salz, sie selber im Haus haben sollten. Die Boxen kosten zwischen 14,99 Euro und 49 Euro pro Woche und sind für zwei bis sechs Personen und drei bis fünf Mahlzeiten konzipiert. Das aktuelle Angebot besteht aus: 3-Mahlzeiten-Box für 2, 4 oder 6 Personen 5-Mahlzeiten-Box für 2, 4 oder 6 Personen 3-Mahlzeiten-Veggie-Box für 2, 4 oder 6 Personen 5-Mahlzeiten-Veggie-Box für 2, 4 oder 6 Personen Obst-Box: Größe S, Größe M, Größe L Fazit: Das Angebot bei Hello Fresh ist sehr umfangreich und auch Vegetarier werden mit den Veggie-Boxen berücksichtigt. Die Obstbox kann separat bestellt werden und muss nicht an ein normales Paket gekoppelt werden. Außerdem ist Hello Fresh preislich recht ansprechend. Quelle: Screenshot

Auf dem Vormarsch ist dafür aber weiterhin die Zahlung über einen Online-Bezahldienstleister wie Paypal oder ClickandBuy. Diese Methode belegt in der Umfrage mit 52 Prozent Platz zwei. „Sie bieten auf Online-Einkäufe zugeschnittene Lösungen und sowohl für Käufer als auch Verkäufer ein hohes Sicherheitsniveau“, so Kempf.

46 Prozent setzen aber auch auf das Lastschriftverfahren und zahlen ihre Internet-Einkäufe somit per Bankeinzug. Überraschend: 38 Prozent zahlen per Vorkasse und überweisen das Geld, bevor sie die Ware erhalten. Ein Verfahren, das eigentlich häufig als unsicher bezeichnet wird, da die Leistung noch nicht erbracht worden ist, für die man da zahlt. Dafür ist das sicherere Verfahren mit der Kreditkarte zu bezahlen nur bei einem Drittel der Online-Shopper beliebt.

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Dass Online-Shopper die Vorkasse als Zahlungsmittel wählen, hat aber nichts mit dem Vertrauen auf die Sicherheit zu tun. Auf die in der Umfrage gestellte Frage, welches Zahlungsmittel die Nutzer bevorzugen würden, wenn sie sich für die aus ihrer Sicht sicherste und bequemste Methode entscheiden könnten, gab es nämlich andere Antworten.

Zwar steht auch hier der Rechnungskauf mit 42 Prozent an erster Position und Online-Bezahldienstleister wieder auf Platz zwei, aber hier kann die Vorkasse nicht überzeugen: Gerade einmal vier Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Vorabüberweisung für sicher halten. Bankeinzug und Kreditkarte bekamen von elf bzw. acht Prozent der Befragten ihre Zustimmung.

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