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Sicherheitskonferenz Zweites Treffen zum Cyber-Krieg in Bonn

Exklusiv

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger, plant ein zweites Jahrestreffen.

Wolfgang Ischinger Quelle: dapd

Zusätzlich zum jährlichen Gipfel der Militär- und Sicherheitsexperten im Februar, der wichtigsten Konferenz dieser Art weltweit, will er jedes Jahr eine Tagung einberufen, die sich mit Angriffen aus dem Internet beschäftigt. Nach jüngsten Auswertungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik nehmen die Cyber- und Spionageattacken aus dem Web nicht nur stark zu, sie werden auch immer professioneller. Die Bundesregierung hat zwar im vergangenen Jahr ein Cyberabwehrzentrum eingerichtet, ihm fehlt aber noch die Unterstützung der Industrie.

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Der Cybersecurity-Summit, so der offizielle Titel der neuen Veranstaltung, soll genauso hochkarätig besetzt sein wie die traditionelle Sicherheitskonferenz.

Zum Auftakt am 12. September laden Ischinger und Telekom-Chef René Obermann gemeinsam die Chefs der größten Unternehmen in die Bonner Telekom-Zentrale ein. Bis Ende August will Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich seine Gespräche mit den Betreibern lebensnotwendiger Infrastrukturen wie Energie- und Logistikunternehmen abschließen. Ziel ist es, Schutzmaßnahmen und Meldewege zu etablieren. Friedrich: „Ich bin zuversichtlich, dass die Unternehmen mitarbeiten. Aber zur Not muss der Gesetzgeber eingreifen.“

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